Es führt ein Weg vorbei

Heute morgen beim Sichten meiner Timeline auf Twitter über Schanze auf Facebook gestolpert. Die Betreiber sind recht aktiv und fischen interessante News aus der Presse.

Beim ersten Aufruf des Links werde ich auf die Facebook-Seite geführt. Beim Berühren des Links „Schanze“ erscheint das Fenster „Nicht angemeldet“ – Bitte melde dich an, um fortzufahren.

Das suggeriert mir , dass es jetzt nicht weitergeht und möchte fast auf  „Abbrechen“ klicken. Heute aber mal nicht. Ich klicke auf den Link „Schanze“ und siehe da – diese Gruppe scheint öffentlich zu sein. Die Gastfreundschaft der Schanze, berühmt und berüchtigt in der realen Welt, ist auch virtuell vorhanden.

Als  Anwohnerin ist diese Gruppe sehr interessant für mich, aber als 2nd-Hand-Facebookerin reicht mir vorerst das Mitlesen.

Das ist heute ein Punkt „Pro Facebook“. Durch die Einstellungen können Facebooker die Sichtbarkeit ihrer Einträge vermutlich gut einstellen.Zwar erscheint in unregemäßigen Abständen der Hinweis, ich sei nicht angemeldet, aber er verschwindet auch wieder.

Neulich in der Mittagspause – der polnische Abgang

Neulich ist  in meiner Twitter-Follower-Liste jemand aufgetaucht, der mit schwarzer Kapuze so aussah, als wäre er einer meiner Nachbarn aus der Roten Flora im Schanzenviertel. Neugierig, was diesen jungen Herrn umtreibt,  habe ich auf das Profil geklickt und lande auf seiner Facebook-Seite.

Das hat mich überrascht. Jemand, der bei der Erwähnung von Webcams zur Überwachung einschlägig bekannter gefährdeter Geschäfte sich vermutlich über einen Überwachungsstaat beschweren würde, sich aber auf Facebook scannen lässt.

Aber das ist jetzt  nicht Thema – es waren die Gruppen denen er folgt, angehört  oder die er gut findet, die für eine heitere Mittagspause sorgten. Eine dieser Gruppen heißt „Polnischer Abgang“.

Unter anderem hatte ich viel Spaß mit meinem Kollegen G. aus H. mit der Frage, was sich dahinter verbergen könnte.

Polnischer Abgang auf Facebook

Da das über 46.000 Personen gefällt – muss es etwas großartiges sein :) Habe enthusiastisch auf den „Gefällt mir“-Button geklickt und erhalte die Info, dass ich mich erst registrieren muss, um meinem Freundeskreis mitteilen zu können, dass ich einen etwas eigenartigen Geschmack habe. Was für ein Frusterlebnis. Das einzige, was mich davon abgehalten hat, sofort auf die „Registrieren“-Schaltfläche zu klicken, war die abgelaufene Mittagspause.

Mein Lerneffekt: Nicht nur Personen oder Unternehmen sind auf Facebook zu finden, sondern alles, was die Menschen so bewegt. Faszinierend.

  • P.S.: Das Bild ist übrigens extra nicht mit der Gruppe verlinkt.  46.386 Freunde müssten reichen.
  • P.P.S: Einfach googeln polnischer Abgang Facebook