Doppelter Testtag: Software MultiMi für die Verwaltung des Social Life | screenr für Instant Screencasts

MultiMi

Heute morgen den Hinweis auf eine Windows Software namens MultiMi gefunden, die einem die verlorene Übersicht über die eigenen sozialen Netzwerke zurückgeben soll.

Völlig überrascht, dass es so etwas wie neue Software für Windows Computer im Zusammenspiel  mit Social überhaupt noch gibt, musste ich mir MultiMi eben installieren. Kaum gestartet, wollte ich es erst sofort wieder deinstallieren, denn unter „Social“ kann man lediglich Facebook, LinkedIn und einen Twitter-Account hinzufügen. Ein Google+ ist weit und breit nicht zu sehen. Warum ich trotzdem einen 2. Blick geworfen habe: Immerhin stehen die anderen Google-Dienste zur Verknüpfung bereit, so dass die Integration von Google+ nicht illusorisch scheint.

Screenr

Um die Auswahlmöglichkeiten nicht mittels Bildern zu zeigen, habe ich die Gelegenheit genutzt, das Onlinetool screenr auszuprobieren. Auf eine Besprechung der Screens habe ich verzichtet, ist ja nur ein Test des Onlinetools ;)

Hat man die einzelnen Kanäle Messages, Social, Events, Photos, Media, Documents mit seinen Netzwerken und Zugangsdaten befüllt, erscheinen die Inhalte recht ansprechend auf dem Bildschirm.

Auf der Homefläche werden die Message, Photos und Popular Contacts angezeigt, ebenso die nächsten Events aus dem Kalender und am unteren Bildschirmrand die Social Aktivitäten.

Bei der Eingabe der Zugangsdaten wurde  mir versichert, dass die Daten nicht auf den Servern von MultiMI sondern nur auf meinem PC gespeichert bleiben. Ich vertraue darauf, dass irgendein Sicherheitsprofi zu dieser Software seinen Senf dazugibt.

 Weiterführende Links:

Mein Weg vom Web 0.0 bis 2.0 als Digital Immigrant – vorbei an Facebook

Liebe Besucher, die Statistik dieses Blogs hat mir verraten, dass ich mehr als einen Leser habe. Ich frage mich regelmäßig, was euch interessieren könnte, wenn ihr hier gelandet seid.

Der folgende Beitrag ist für alle gedacht, die  mich nicht real, sondern nur virtuell kennen. Er erklärt die Entstehung dieses Blogs, des Themas und des Untertitels.

Das Thema scheint auf den ersten Blick zu  suggerieren- ich sei eine „Facebookhasserin“ oder „Datenschutzhysterikerin“, dem ist aber nicht so.

Ich könnte heute  darüber  schreiben, dass ich zu einer „Facebookhasserin“ werden könnte,  wenn ich weiterhin trotz rasanter DSL-Leitung ebenso so lange auf den Aufbau einer Website warten muss wie 1998.  Und nicht mein Provider hat Schuld, sondern die „Nicht“-Responsezeiten diverser Ad-Server und am besten finde ich den Hinweis in der Statuszeile des Browsers:

Warten auf face-connect!

Und das, obwohl ich mich sicher nicht  mit Facebook connecten möchte ! Nein, darüber schreibe ich heute nicht. Habe aber die  Hoffnung, dass mir jemand den Trick verrät, mit welchem Plugin (für FF, Chrome; IE, Opera)  ich diese Verbindungssuche blocken kann ;)

Und nein, ich schreibe heute auch nicht darüber, dass ich einen Reminder von Facebook erhalten habe, wieder mit dem Betreff „Gratis Gewinnspiele“, dass ich mich doch dringend registrieren sollte. Ich wärme ungern alte Aufreger auf.

Die wahre Geschichte

Heute gibt es einen kleinen Einblick in die relativ* wahre Hintergrundgeschichte, die mich zu diesem Blog führte. In meiner letzten Vorlesung zum Thema Social Media  begann der Referent (Sebastin Küpers)  mit einer netten Zeitschiene der Historie des Social Web, die er mit 1999 datierte – meine Web-Historie beginnt fast zeitgleich in 1998.

*relativ deshalb, da ich nicht mehr so ganz genau weiß, was zu welchem Zeitpunkt genau passierte.

1998 – mein erster eigener privater PC

PCs in der Leistungsklasse, die ich gern hätte, werden gerade (für mich) bezahlbar. Dank eines guten Freundes kann ich mir die Wunsch-Komponenten aussuchen, er bastelt was zusammen und lässt mich mit dem guten Stück allein.  Habe  mit Windows 95 begonnen und wechselte schnell zu Windows 98. Der erste selbständige Grafikkartentausch war ein spannendes Abenteuer.

Modem: 14.4 oder 28.8 – Der 98-PC funktioniert übrigens immer noch und dient meiner 80jährigen MA als Schreibmaschine für E-Mails und als Spieleplattform.

1999 – Dualhead-Grafikkarten begeistern mich

Zwischenzeitlich hat  Matrox die erste Grafikkarte für den Dualbetrieb unter Windows auf den Markt gebracht, was  mich begeisterte, nachdem ich das in einem Gravis-Shop gesehen hatte, wie groß auf einmal die Arbeitsfläche sein kann. Zwischenzeitlich hatte ich noch zwei weitere PCs zu einem Netzwerk verbunden, damit – wenn meine Freundinnen zu Besuch waren, wir Netzwerkspiele machen konnten. Zwischenzeitlich brauchte ich den Freund nicht mehr, um Grafik- oder Netzwerkkarten ein- oder auszubauen.

Modem: war wohl schon bei 56er angelangt – die Kosten für die Internetverbindungen stiegen mangels Flatrate ins unermessliche, denn ich entdeckte den Spaß daran, alles was neu an Messenger-, Chat- oder Communities online ging, auszuprobieren.

Ihr lieben Digital Natives  da draußen, eine Video-Konferenz mit drei Personen über eine Modem-Verbindung zu starten, war damals ein langwierigens, kostspieliges und oft nicht funktionierendes Abenteuer.

2000

iMac in Mint - Nach zwei Monate habe ich ihn wieder verkauft
iMac: So schaute das gute Stück 2000 aus.

Als es die ersten Flatrate-Angebot von der Telekom gab, war ich begeistert und um rund 200 Euro monatlich reicher. Windows-PC hatte ich drei, zwischendurch einen iMAC der ersten Generation ausprobiert, aber da der Kleine häufiger abstürzte, als die Windows-Kollegen insgesamt – habe ich den Ausflug in die Apple-Welt nach ein oder zwei Monaten abgebrochen. (Ja, vielleicht ist dass die die Ursache, dass ich danach wieder kein Apple-Produkt ausprobiert und auch kein iPhone mein eigen nenne, dieses Erlebnis hat  mich damals geprägt).

LLuna

Die erste Community, in der ich mich richtig lange tummelte war Lluna. Das besondere an dieser Plattform war:

Man konnte ein Bewegtbild von der Webcam als Avatar einbinden. Das führte regelmäßig dazu, dass die Verbindungen zusammenbrachen, aber es war neu und man konnte gemeinsam mit den anderen Usern auf der Plattform andere Websites absurfen und sich darüber austauschen.

Total lustig und Lluna war seinerzeit nicht ein Chat, in dem die erste Frage nicht jugendfrei und die zweite es schon gar  nicht war. Wir tauschten uns einfach nur darüber aus, wie man denn die verflixte Kamera zum Laufen bringt und honorierten besonders gelungene Cam-Einblendungen mit virtuellem Applaus.

Auf der Suche nach Belegen für LLuna bin ich sogar noch fündig geworden: auf dooyoo.de sind die damaligen Bewertungen nachzulesen: Testberichte zu Lluna.de

2000 – Windows 2000 – Internet-Flatrate von der Telekom

MSN Communities – später MSN Groups

Damals meldete ich mich bei fast allem an, was ein Registrierungsformular sein eigen nannte, so auch über den MSN in den seinerzeitigen Communities resp. später  Groups.

Dort konnten die User – man lese und staune, Bildergalerien anlegen und diese für Freunde freigeben. Es gab Foren zu Spezial-Themen – von Windows-Hilfe bis zu Häkel-Kreisen – die von Usern für Usern gemacht wurden. Es gab die Möglichkeit, seine Community zu gestalten, also Seiten mit oder ohne HTML-Kenntnisse online zu erstellen und zu verwalten –   (oops, war das nicht schon User Generated Content?) man konnte Freunde in die Gruppe einladen, anderen Gruppen beitreten und sich Nachrichten zukommen lassen.

Damals mit dem Helfer-Syndrom behaftet, führte ich ein oder drei Communities zu unterschiedlichen Themen und half den Besuchern bei den täglichen Problemen des Computer-Lebens;  Modems oder Netzwerkverbindung einrichten waren die größten Probleme seinerzeit. Nebenbei füllte ich den Nachrichtenbereich mit aktuellen News aus der Software-  und Onlinebranche. Als ich vom MSN Community-Team  gefragt wurde, ob ich auch unterstützend für die offizielle Hilfe-Community auf MSN aktiv sein wolle, sagte ich jubelnd „Ja“. Auf aufgebrachte User im Forum  beruhigend einzuschreiben,  entwickelte sich zu einer meiner Kernkompetenzen.

Wir befinden uns im  Jahr 2001 – Virtuelle Welten entstehen und gehen wieder unter

3D-Chats

Derweil ich also erste Erfahrungen im Community-Management sammelte,  testete ich für mich und mit Freunden gemeinsam, weiter innovative Chat- oder Community-Plattformen.

Zu diesem Zeitpunkt begann es schon schwierig zu werden, die unterschiedlichen Kontakte der unterschiedlichen Plattformen unter einen Hut zu bringen. Neben ICQ, MSN Messenger, Yahoo! Messenger und all den anderen kleinen Anbietern wäre Trillian als Aggregator eigentlich eine schöne Lösung gewesen, aber aus irgendwelchen Gründen hat mich das Programm nie wirklich begeistern können. Anyway – mit den 350 Messengerkontakten, war es eh schlauer, wenn man sich als offline anmeldete, damit man überhaupt zu etwas Produktivem am heimischen PC kommt.

Aber zurück zu den innovativen Plattformen.

Warum wohl habe ich mich gewundert, dass um Second Life in  Deutschland im Jahr 2006 so ein Wirbel veranstaltet wurde? Liegt vermutlich daran, dass ich bereits 2000/2001 als lustiger Avatar durch 3-D-Welten lief, mir Wohnungen einrichtete, Besucher empfangen konnte (mein 2. virtueller Besucher von dort  sitzt jetzt sogar seitdem auf einem realen Sofa in unserem gemeinsamen  Wohnzimmer), in anderen 3-D-Welten konnte man ganze Universen erobern in der Cyberworld sogar heiraten.

eigener Screenshot: Cybertown Cafe in 2001

2001 – 2003

Parallel konnte ich mein Hobby zu meiner Arbeit machen. Ein interner Wechsel in der Firma ließ mich fortan das Intranet konzipieren und betreuen.

Meine Begeisterung für das Internet war weiterhin ungebrochen, obschon die ersten Zeichen mich aufmerken ließen, dass nicht alles so nett und unkommerziell weitergehen kann. Vermehrt wollten Leute Geld im Internet verdienen, andere schalteten dusselige Banner auf ihren Community-Seiten und die Affiliate-Programme schossen wie Pilze aus dem Hyper-Boden.

Nachdem mir die Chatter-Welten unsympathischer wurden, da nicht mehr der technische Austausch sondern die Partnersuche in den Fokus traten, habe ich die Chat-Geschichten nicht mehr intensiv weiterverfolgt.

Habe mich auch aus den Communities zurückgezogen, um mich mehr um meine zahlreichen, unkommerziellen und damit völlig überflüssigen Websites gekümmert. Das CMS der Firma Data Becker – Web-to-Date 1.0 – hat mich seinerzeit begeistert, da es für ganz kleines Geld sehr viele Funktionen hatte, die bei anderen großen CMS nicht „out-of-the-Box“ vorhanden waren.

Und wieder schlug das Helfersyndrom zu: Als mich jemand fragte, ob ich eine Hilfe-Community für eben diese Software  mit aufbauen möchte, habe ich „Ja“ gesagt. Die Moderation dort war angenehm. Dank eines hervorragenden Community-Managers wurde dieses Forum sehr erfolgreich und sogar von Data Becker als Anlaufstelle für kostenlosen Support angegeben. Aus Zeitgründen musste ich dort leider nach zwei Jahren sämtliche Aktivitäten niederlegen.

Die Software gibt es zwischenzeitlich in Version 7.0 – ich bin bei 6.0 hängengeblieben, da mich WordPress mehr begeistert.

Kleine Aktivitätenpause online

Genug von Chats, Websites, Foren habe ich das Internet eine zeitlang nur als Spielekonsole und unersetzbaren Begleiter gesehen. Ich wusste seinerzeit schon nicht mehr,  wie ich zehn Jahre zuvor jemals eine Rechnung bezahlt habe. Beruflich habe ich zwischenzeitlich für meine Kollegen, die bis dato kein Internet zur Verfügung hatten, Internet-Einsteiger-Schulungen gehalten.

Habe verfolgt, wie die damaligen Suchportale nach und nach in Google oder verdrängt wurden. Ich erinnere mich kurioserweise noch genau daran, wie ich das erste Mal den Link über ein Messenger-Programm erhalten habe mit den Worten: Schau mal, das ist doch mal eine coole Suche.

Del.icio.us –  Social Bookmarking  -das Orginal

Delicious is social bookmarkingDem geschuldet, dass ich eine umfangreiche Favoritensammlung daheim und in der Firma hatte, war ich natürlich begeistert, von del.icio.us zu erfahren. Für  mich ist und war es damals nur eine Lösung, von überall Zugriff auf  die eigenen  Favoriten zu haben. Ist natürlich eigentlich völliger Nonsens, da ich dort in den seltensten Fällen etwas nachschlage, aber durch die Social Media-Thematik ist aus einer schnöden Linksammlung ein Social Media Tool geworden. Tag-Wolken gabs dort übrigens auch damals schon.

Ende 2003 – die ersten Blogaktivitäten

Zwischendurch habe ich neben den statischen Websites noch das Bloggen ausprobiert. Meine erste eigene WordPress-Installation hat mich Nächte der Verzweiflung gekostet. Ich wusste zwar, was ein FTP-Server ist,  aber was das so mit MySQL auf sich hat, war mir nicht so sicher. Aber dank der Online-Manuals hat auch das geklappt.

Nachdem der Blog stand, konnte ich mich stundenlang  mit den verschiedenen Templates befassen – der Designwechsel war damals noch etwas komplizierter, der Spaßfaktor  nicht so hoch wie heute. Meine ersten Blogbeiträge datieren vermutlich von September 2003. Dieser Blog hat diverse Umzüge und Umbenennungen überlebt und hängt jetzt auf einer 1&1-Wordpress-Standard-Installation fest.

2004 – Facebook erwacht

Facebook erblickt das Licht der Welt. Nachdem ich nicht auf SchülerVZ (zu alt) StudiVZ (nicht studiert) – MySpace (interessiere mich nicht für Musik) angemeldet war, lese ich ab und zu etwas über Facebook und frage mich; anmelden, nicht anmelden, anmelden, nicht anmelden.

Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich mich nicht irgendwann mit irgend einem Alias angemeldet habe, und einfach nur die Zugangsdaten verdaddelt habe.

Ein Schnelldurchlauf von Facebook von 2004 bis Oktober 2010 ist auf der Wirtschaftswochen zu finden: Der Aufstieg von Facebook

2005 Beitritt openBC – jetzt Xing

openBC jetzt Xing
Logo-Quelle: Wikipedia.org

Da ich grundsätzlich den neuen Medien nicht abgeneigt bin, probierte ich openBC (jetzt Xing)  aus. Meldete mich an, suchte nach Schulkameraden deren Namen mir noch  einfielen und wurde tatsächlich bei dem einen oder anderen fündig. Habe den Account ansonsten einfach Account sein lassen.

Erst einige Jahre später – also jetzt, finde ich es grandios und aucht  etwas unheimlich, dass man irgendwie mit jedem über irgendwelche Wege verbunden ist.

2006 bis 2008

Das Internet beginnt  mich punktuell  zu nerven. Ich bekomme ein schlechtes Gewissen, da ich einfach Webspace verbrauche, ohne Geld damit zu verdienen. Sinnloser Zeitvertreib, Ressourcenverschwendung. Wenn man in Foren reinschaut, die sich mit Website-Themen befassen, folgt irgendwann die Frage, wie optimiere ich für Google, wie werde ich ein erfolreicher Affiliate, wie schaffe ich es möglichst viele Besucher auf meiner Seite zu haben. Mein Helfersyndrom zeigt Ermüdungserscheinungen.

Ich mache eine „neue-Techniken-sind-mir-schnurzegal-“ und „lasst mich doch einfach in Ruhe Sims3-Spielen-Phase“ durch.

Vom engeren Freundeskreis werde ich zwischenzeitlich als altmodisch bezeichnet, wenn ich zaghaft anrege, dass man durchaus im Restaurant versuchen kann, sich zu unterhalten, anstatt auf das Mobiltelefon zu starren oder zu tippen. Der Hinweis, dass man auf eine SMS nicht sofort antworten müsse, wird mit einem entsetzten Blick quittiert. Auch hier muss ich kurz einmal wieder zurück in die Geschichte. Denn als ich …

… 1995 mein erstes Mobiltelefon mein eigen nannte, wurde ich verständnislos angeschaut;  wozu zum Teufel man denn so etwas brauche. Auch dass ich die nächsten 5 Jahre jeweils das von Connect als „bestes Handy der Welt gekürte Telefon“ sofort haben musste, wurde  nicht verstanden. Die gleichen Leute verstehen jetzt nicht, dass ich das Mobiltelefon auch einfach auf lautlos stellen kann.

2007 – iPhone

Immer auf der Suche nach dem ultimativen Mobiltelefon sehe ich die ersten Ankündigungen für das iPhone. Das muss ich haben, denk ich, hört sich großartig an. Dann  kommt es raus – und ich kaufe es nicht. Nicht wegen des schlechten Erstkontakts mit dem iMac, nicht weil es ungefähr wieder die Größe meines Briketts von 1995 hat, nein, es ist der Vertragsbindung mit der Telekom, die ich seit 2001 konsequent verweigere und als Nebenerscheinung hat das Teil noch nicht mal ein normales Radio.

2008 – Twitter

Jetzt geht es Schlag auf Schlag – nachdem ich es in jungen Jahren versäumt habe, zu studieren, möchte ich noch mal die Schulbank drücken. Über die „dda Deutsche Dialog Akademie“ absolviere ich den Studiengang Fachwirtin Online Marketing.

Dort lerne ich zahlreiche Digital Natives kennen, die perfekt einhändig simsend über die Straße laufend SMS schreiben können und sich lustig darüber unterhalten, wie cool dieses oder jenes YouTube-Video ist. Ein Kommilitone hat mich begeistert. War firm mit allen Maßnahmen im viralen Marketing, aktiv bei der Planung von Guerrilla-Marketing-Aktionen dabei und ohne großes Gewese auf Twitter aktiv.

Twitter? Microblogging? Der Dienst, bei dem ich mich zwar anmeldete, ich habe befand, ok – Dalila – man muss auch akzeptieren können, dass es Dinge gibt, die man ab einem gewissen Alter nicht mehr machen muss.

Im Zuge des Studiums und der folgenden Projektarbeit habe ich etwas mehr über Twitter erfahren. Die Zugangsdaten von damals wiedergefunden – und geschaut, ob es Bekannte gibt. Einen Freund dort würde ich sicher finden, da war ich mir sicher. Als ich dort in seinen Followern stöberte, entdeckte ich – meinen Partner (vom realen Sofa) – der ansonsten jeglichen Social Media Trends so abgeneigt ist, dass uns schon fast die Gesprächsthemen ausgehen. Zur Rede gestellt, was machst du dort? „Ich guck‘ nur nach Infos was die und die Firma so treibt – „… Das war das erste Schlüsselerlebnis: Information, in Echtzeit, direkt und ohne Streuverlust.

Das zweite Schlüsselerlebnis, das mich zum Twitter-Sympathisanten machte:

Irgendwann morgens, sitze verträumt vor der Timeline, erscheint eine Meldung von einem Earthquake in sonstwo. Ich schaue in den bekannte Onlinemedien und Newsmagazinen /Tagesschau, ZDF, Google News, CNN, N24/ ob das eine echte Meldung ist. Es häufen sich die Meldungen auf Twitter, in den Nachrichten nichts – dort erscheinen die Meldungen mit ziemlicher Verzögerung – das hat mich fasziniert.

2009 – Konzentration auf Online-Zahlungssysteme

Abschluss zur Fachwirtin Online Marketing mit der Abgabe der  Diplomarbeit „E-Payment-Systeme: Entscheidungsgrundlagen für Händler im E-Commerce für die Auswahl von Online-Zahlungssystemen.“ Interessante Leute kennengelernt und ein Diplom in der Tasche.

2010 – Begeisterung für alles im Web- außer Facebook – ist wieder da ;)

Noch immer nicht auf Facebook, obschon es die halbe Kollegenschaft ist, der Bekannten- und Freundeskreis sowieso. Zumindest diejenigen, die überhaupt online in irgendeiner Form aktiv sind. Online-Junkie M. aus Z.  meint, ich müsse mich auf Facebook registriere, er brauche unbedingt mehr Freunde. Meine Erklärungen (siehe oben) werden vom Tisch gewischt, alles Quatsch – und überhaupt – irgendwann müsste ich mich anmelden, da führe kein Weg drumrum.

Mein lieber Freund M. aus Z.  kennt mich zwar gut, aber konnte nicht ahnen, dass ich extrem widerspenstig auf „man muss irgendwas“ reagiere. Die „Wette“ gilt. Um es Social Media gerecht zu präsentieren, startete ich diese Blog  – und um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, habe ich mich für den Studiengang Social Media bei der DDA angemeldet.

Mehrere Identitäten auf Twitter

Auf Twitter bin ich mit zwei Konten aktiv – nicht um zu verwirren oder zu verschleiern, sondern um die Follower etwas zu „entwirren“.

Ein Stadtteil-Account @hamburgschanze – passend zum  Blog blog.hamburg-schanze.de

Der Social-Media-Account @GrafDal,  den ich ursprünglich angelegt hatte, um Kollegen zu demonstrieren, was Twitter ist und ihnen hierüber Infos zukommen lassen konnte, um bei dem Aufbau der Social Media Strategie zu unterstützen. 

Diverse Twitter-Gurus bezeichnen das Nutzen mehrerer Accounts als unprofessionell – ich möchte meinen Social Media-Folgern aber die Stadtteil-Infos nicht zumuten und andersrum den Schanzenviertel-Folgern nicht mit den Social Media Infos den Tag verderben.

Was ist deine/ihre Meinung zum Thema mehrere Twitter-Accounts? Gern über die Kommentarfunktion mitteilen!

2011 – Social Media im neuen Gewand

Dieses Jahr habe ich damit begonnen, mich  intensiver mit der Geschichte des Internets, dem Web und den Auswirkungen auf die Gesellschaft zu beschäftigen. Lese gerade das nicht neue, aber trotzdem interessante Buch von Tim Berners-Lee „Der Web-Report„, und fand einige Ansätze in Nicholas Carrs Buch „Wer bin ich, wenn ich  online bin – und was macht mein Gehirn solange“ interessant.

Und – ich bin auf der Suche nach einem spannenden Thema für die Diplomarbeit zum Thema Social Media. Vorschläge über die Kommentarfunktion sind willkommen. Wenn ich ein Thema übernehme, verschenke ich die beiden oben genannten Bücher an den Ideenspender.

Update 09.07.2011: Die Arbeit ist geschrieben – das Thema das ich mir ausgesucht habe: „Lösungsansätze zur Reduzierung der E-Mail-Kommunikation in Unternehmen durch Social Software“. Bin gespannt, was es für eine Note wird.

Zusammengefasst:

Ich bin nicht auf Facebook, weil ich noch keinen Grund dafür gefunden habe.

  • Ich bin bekennender Online-Junkie
  • Ich kann das Smartphone abstellen
  • Ich telefoniere nicht im Restaurant
  • Ich habe keine speziellen Datenschutzbedenken bei Facebook
  • Ich weiß was ich dort verpasse, denn ich höre täglich
    • „hab gar keine Lust mehr auf Facebook, zu anstrengend“,
    • „meine Pinnwand ist zu voll“,
    • „hab gerade meinen Arbeitgeber disliked“ ….
  • Ich bin kein Social Media-Verweigerer
  • Ich habe kein iPhone – aber nur weil es einige Funktionen nicht hat, die ich gern hätte und den Satz „App für iPhone und iPad“ finde ich schon fast diskrimierend
  • Ich muss nicht auf „Gefällt mir“ klicken
  • Ich bin genervt, wenn ich auf „face-connect“ warten muss
  • Ich frage mich, ob ein Digital Native weiß, dass es ein Online-Leben neben Facebook, Google und YouTube gibt
  • und nein – ohne Computer ist man früher nicht ins Internet gekommen.
  • Ich freue mich auf den Service, der nach Facebook kommt, damit ich endlich mal was wirklich Neues ausprobieren kann ;)

Jetzt seid ihr dran: Wie sind eure Erstkontakte gewesen? Könnt ihr euch noch an die Zeiten vor Google erinnern?

Wenn ihr bis hierin komplett gelesen habt, habt ihr rund 3000 Wörter am Stück gelesen – Respekt. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht.

Was Nicolas Carr-These widerspricht, dass der moderne Mensch keine langen Texte mehr am Bildschirm lesen will oder kann ;)

Update 09.07.2011: Seit Donnerstag, 05.30 am bin ich auf Google+ und bin (noch) begeistert. Aber diese Geschichte erzähle ich erst später …

L’Oreal auf Facebook – gefällt mir nicht

Beispiel für eine verfehlte Kundenansprache oder einfacher – so werde ich kein (Facebook)-Fan.

Normalweise gefallen mir die  die L’Oreal-Newsletter, hübsch grafisch aufbereitet und die eine oder andere Produktinformation findet sich auch. Doch dieser Newsletter ist anders.

Der erste Teil beginnt wie gewohnt mit einer netten Ansprache. Doch schon im zweiten Satz die Einladung zu Facebook. Wie soll ich das verstehen? Genügt es nicht mehr, den Newletter zu erhalten, muss ich mich jetzt auf Facebook anmelden, um aktuelle Informationen rund um die Produkte zu erhalten?

L'Oreal Newsletter
L'Oreal Newsletter - Part 1

Ich widerstehe der Versuchung sofort L’Oreal auf Facebook zu besuchen!

Also kein Klick  auf die Schaltfläche „f Jetzt besuchen!“ sondern ich lese weiter:

Vom Sie zum Du
Newsletter Part 2

L’Oreal hat offensichtlich einen Social Media-Berater der zur Fraktion gehört  „auf Facebook muss geduzt werden“. Grundsätzlich bin ich dem „Duzen“ nicht abgeneigt, aber doch bitte nicht mit „Liebe Frau Graf“ beginnen und zwischendurch der Ansprachewechsel „Werde das Gesicht von sublime Mousse“.

Impliziert bei mir wahlweise;

  • da hat jemand nicht nachgedacht,
  • schlampig getextet,
  • das CRM kommt mit Facebook nicht zurecht
  • oder nur Teenies und Twens sollen mit der  Modelaktioan angesprochen werden.

Am Schluss wieder der förmliche Wunsch, „Empfehlen Sie unseren Newsletter weiter!“ – Nö – denk ich, ich besuche auch niemanden auf Facebook und Fan werde ich schon gar nicht  …

Wenn schon duzen, hätte mich ein entsprechender Hinweis gefreut, im Sinne von: „Liebe Frau Graf, L’Oreal ist auf den Social Media Facebook-Zug aufgesprungen, wir haben uns entschlossen, auf Facebook zu duzen, wundern Sie sich also nicht …“

Da ich diese Woche  an mehreren Diskussionen zum Thema „Du oder Sie auf Facebook, Twitter & Co“ beteiligt war, habe ich heute diesen Newsletter als Live-Beispiel herausgesucht,  nutze die Gelegenheit zu schauen was L’Oreal mir als „Nicht-Facebookerin“ auf Facebook zeigt  und klicke auf den „Jetzt besuchen!“-Link:

Kaum angekommen soll man schon Fan werden
Gerade auf der Seite gelandet und soll auf Gefällt mir klicken?

Der Link aus dem Newsletter ist direkt mit einer Begrüßungsseite verknüpft. Die Aufforderung – Klicke auf Gefällt mir und werde Fan – sieht etwas verzweifelt aus – und mir erschließt sich nicht, was der Anreiz sein soll, auf „Gefällt mir“ zur klicken. Aus welcher Mafo kam der Tipp, einen Pfeil nach oben zu malen, damit der zukünftige Fan auch wirklich die „Gefällt mir“-Schaltfläche findet?

Den Du/Sie-Wechsel im Newsletter habe ich grade verkraftet.  Jetzt mein Lieblingstext „Herzlich willkommen“.  Freue mich, dass dieser Privat-Homepage-Einstiegssatz aus den 90er-Jahren noch seine Fangemeinde hat und hier richtig geschrieben wurde  – kommt selten genug vor –  lasse den Blick schweifen und finde doch noch  das übliche „Herzlich Willkommen“

Klugschwätzer-Modus on: „In Fügungen wie Herzlich willkommen! oder Seien Sie willkommen! schreibt man willkommen klein, da es hier als Adjektiv verwendet wird. […] Quelle: Duden, 25. Auflage, Seite 1179 Klugschwätzer-Modus off

L’Oreal hat natürlich mehrere Seiten und -Überraschung – auch ein Gewinnspiel/Voting im Facebook-Portfolio. Grandios finde ich die Seite  mit den Fotos für den  Modelcontest und das „vote for Renate“ – wer auch immer Renate sein mag. Ich vermute, sie wird das Traummodel für „sublime Mousse by Casting“. Auch dieser Anreiz reicht nicht, damit ich auf „Gefällt mir“ klicke. Erhöht das mehrfache Hochladen eines Fotos die Gewinnchancen?

Vote für Renate
Vote für Renate

Wissen die zukünftigen Gesichter von „sublime Mousse“ , dass auch ich ihre Sedcard* sehen kann, die weder Fan von L’Oreal noch überhaupt auf Facebook ist ?

Täglich auf der Suche nach einem Grund, Facebookerin zu werden, hat mich der L’Oreal-Newsletter und der Facebook-Auftritt  nicht überzeugt. Ich warte weiter …

*Sedcard schreibt sich tatsächlich mit „d“ und nicht mit „t“

Facebook spammt und Gmail erkennt es nicht – ich liebe E-Mail …

Gestern in meinem Gmail-Postfach. Eine E-Mail mit zwei Worten „Gratis Gewinnspiele“ im Absender, die ich ewig nicht mehr dort gefunden habe. Der Spamfilter von Gmail hat mich bisher nicht enttäuscht.

Neulich im Posteingang
Normalerweise hätte ich diese E-Mail sofort ungeöffnet als Spam markiert. Der Betreff-Text hat in mir jedoch die Hoffnung geweckt, dass er  mir Futter für diesen Blog liefert, denn:

Schau dir meine Fotos auf Facebook an – von dir ist bestimmt auch eins dabei.

  • Ich glaube nicht, dass jemand namens „Gratis“ Fotos von mir gemacht hat.
  • Soll das heißen, jemand „vertaggt“ gerade seine Fotos und ich bin auch auf einem zu sehen?

Facebook Einladung von Gratis Gewinnspiele

Hallo Vorname.nachname,

  • Nach dem Hallo wird mein Name aus dem vorderen Teil der Gmail-Adresse inklusive des Punktes extrahiert, der Nachname kleingeschrieben, das sieht jämmerlich unprofessionell aus.

Ich habe ein Facebook-Profil erstellt, in dem ich meine Bilder, Videos und Veranstaltungen posten kann, und möchte dich als Freundin hinzufügen, damit du diese sehen kannst.

  • Nach der Anrede geht’s groß geschrieben weiter, schlecht aus dem Englischen übertragen.
    Oben „Meine Fotos“, jetzt  „deine Fotos“ – und noch  noch Videos und Veranstaltungen – und damit ich das alles sehen kann, muss ich jemandes Freundin werden, der „Gratis“ heißt. Sollte ich doch  häufiger Spam lesen?  Ich beginne zu zu Schmunzeln.Der Spaß findet ein jähes Ende: Eine unüberwindbare Barriere wird mir vor den Genuss meiner (oder doch seiner?) Fotos gelegt.

Zuerst musst du Facebook beitreten. Sobald du dich registriert hast, kannst du ebenfalls dein eigenes Profil erstellen.

  • Toll, ein eigenes Profil auf Facebook erstellen, damit ich meine aktuellen und deren mir  noch unbekannten Freunde einladen kann, ein eigenes Profil zu erstellen – um  sie dann mit Einladungen zuspammen zu können.
    Dass ich noch nicht früher auf diese Idee gekommen bin!

    Ist Facebook nicht dieser Anbieter, der schon so viele Mitglieder hat, dass es als Land weltweit bereits den 3. Platz einnimmt?
    Warum auf diese Art und Weise bisherige Verweigerer einfangen? Facebook hat das nicht nötig und sollte auch nicht zwielichtigen Anbietern die Plattform dafür bieten.

Grüße,Gratis

  • Social Media Regel Nr. xyz „Empfehlungen in Social Media erwecken Vertrauen, wenn sie von echten Freunden kommen“.
    Ein wenig mehr Überlegung, wer als Unterzeichner dort steht, könnte helfen.

Um dich für Facebook zu registrieren, folge dem untenstehenden Link:

  • Regel nur 2 im für E-Mail, folge Links von dir unbekannten Absendern in E-Mails nicht. Dieser Registrierungslink bleibt ungeklickt.

Weitere Personen auf Facebook, die du vielleicht kennst:

  • Jetzt bin ich doch etwas enttäuscht, nur ein mir zwar durchaus bekannter – zumindest bis zu dieser E-Mail – echter (Ex)-Freund – in dem Feld. Weiß er eigentlich, dass sein Profilbild in dieser E-Mail eingefügt ist?

Bedeutet das:

  1. Nur dieser Dussel hat seine Einstellungen so gewählt, dass seine Kontakte über Facebook angeschrieben werden?
    (Von den 550 Millionen Mitgliedern kenne ich mindestens noch zwei weitere auf Facebook ;))
  2. Der Dussel wurde „gehackt“ und Mr. „Gratis Gewinnspiele“ macht sich gerade furchtbar unbeliebt?
  3. Facebook versucht gerade was tolles Neues um den Rest der Welt zu „verfreunden“?

Du hast bereits ein Konto? Füge diese E-Mail-Adresse zu deinem Konto hinzu.

  • Genau, damit ich auch weiterhin ganz einfach E-Mails von Gratis Gewinnspiele erhalten kann. Schaut man sich an, was hinter „diese E-Mail“ steckt, wird  mir nicht ganz klar, was ich meinem Konto hinzufügen würde. Auf Facebook meine E-Mail-Adresse mit einer d174644f3574c3…… „mergen“.

Im Abbinder finde ich noch:

Vorname.Nachname @ gmail.com wurde von Gratis Gewinnspiele zu Facebook eingeladen. Wenn du diese Art von E-Mails von Facebook in Zukunft nicht mehr erhalten möchtet, klicke bitte hier, um sie abzubestellen. Facebook, Inc. P.O. Box 10005, Palo Alto, CA 94303

Liebes Facebook,

bereits letztes Jahr erhielt ich so eine Einladung. Ich war „not amused“, habe sie seinerzeit tatsächlich einmal abbestellt und das Austragen schien erfolgreich geglückt zu sein.

Warum erhalte ich jetzt wieder diese Einladung an die seinerzeit blockierte Adresse?

  • Ist dass die „Rache“ dafür, dass Gmail keinen Zugriff auf die Adressbücher zulässt?
  • Wurde die Datenbank aktualisiert und die alten Sperrvermerke sind verloren gegangen?

Spannend an der ganzen Sache finde ich, dass ich noch nicht mal wüsste, wem ich für den Versand die „Freundschaft“ kündigen  müsste.

  • Dem Dussel, der seine Kontakte freigegeben hat?
  • Gratis Gewinnspiele, die einen schlechten Facebook-Social-Media-Berater haben?
  • Facebook?

Über aufklärende Kommentare hier freue ich  mich.

P.S. Weitere Facebook-Einladungen brauche ich übrigens nicht, ich werde den Weg dorthin finden, wenn ich ihn brauche.

Das neue Twitter – Umstellung zu 100 Prozent abgeschlossen – das ist neu

Mitte Oktober war es soweit: Twitter verkündet, die Umstellung auf die neue Oberfläche sei flächendeckend abgeschlossen. Für diejenigen die Twitter direkt über die Web-Oberfläche verwenden, ist der Einstieg nicht mehr ganz so einfach wie vor der Umstellung. Für diejenigen die Twitter über einen Client wie TweetDeck oder Hootsuite verwenden, ändert sich nichts.

Zur Erinnerung:

Oberfläche vor der Umstellung:

Twitter Oberfläche vor der Umstellung
Merkmale:

  • Alles auf einen Blick resp. auf einer Seite, großes Eingabefeld für die Tweets, im rechten Seitenbereich die aufklappbaren Zusatzinfos für die eigenen Listen, gespeicherten Suchen, Trends, das Suchfeld. Ebenfalls dort zu sehen, die Anzahl der eigenen Tweets, die Followerzahlen und zwei (wechselnde) Vorschläge, wem man noch folgen könnte.
  • In der Metanavigation u.a. die Links zum Profil, verschiedene Suchoptionen innerhalb von Twitter, Einstellungen zur Hilfe und die Log-out Möglichkeit.
  • Die Eingabe der Suchfläche war groß, die Anzeige der noch einzugebenden Zeichen nicht zu übersehen, der Sende-Button animiert zum 140-Zeichen-Autor zu werden.

Twitter Oberfläche „Neue Version“:

Twitter Oberfläche nach der Umstellung

Die neue Oberfläche konnte bereits recht frühzeitig getestet werden, und auch jetzt kann man noch zwischen der neuen und alten Oberfläche wechseln.

Das neue Twitter – Umstellung zu 100 Prozent abgeschlossen – das ist neu weiterlesen

Thalia E-Book-Reader Oyo – hat im Test nicht überzeugt. Rückgabe erfreulich einfach.

Qualität des Oyo-Reader hin oder her. Eines muss man Thalia lassen, die Rückgabe nach 14-tägigem Test war erfreulich einfach.

Es gibt insgesamt erst zwei Geräte in meinem Leben, die ich nach dem Kauf wieder zurückgegeben habe. Das erste war ein Karcher Dampfreiniger, der alles machte außer reinigen und das zweite der Oyo Reader von Thalia. Die anderen Fehlkäufe wurden unauffällig nach 2 Jahren Nichtnutzung unauffällig entsorgt oder verschenkt. Es folgt ein ausführlicher Erfahrungsbericht, der auf technische Details verzichtet sondern lediglich begründet, warum der Oyo nach 14 Tagen wieder zurück in die Buchhandlung musste.

Vorgeschichte – wieso überhaupt  E-Book-Reader

Kindle

Ein Freund ist schuld. Er musste sich unbedingt den neuen Kindle zulegen und hat mich mit dem E-Book-Reader-Virus infiziert. Ich durfte den Kindle in die Hand nehmen und da ist geschehen. Nur der Umstand, dass der Kindle auf meine Fingertappser auf dem Screen nicht reagierte, da kein Touchscreen, hat mich von einem Sofortkauf abgehalten. Tastatur ist für so ein Gerät doch sowas von out.

Ansonsten geschmeidig zu bedienen und das E-Ink-Display tatsächlich aus allen Winkeln gut und blendfrei zu betrachten. Das integrierte Wörterbuch und die eingebaute W-Lan-Funktion haben mich begeistert. Sowas will ich auch – aber mit Touchscreen.

Oyo Reader – die Ankündigung

Der Oyo Reader wurde mit Touchscreen,  W-LAN und einem E-Ink-Display angekündigt zu einem Preis,  der  keinen Krater in die Kasse reißt. Den will ich haben, und habe geduldig auf den Verkaufstart am 28. Oktober gewartet.

Oyo Reader – der Kauf

Eigentlich wollte ich den Reader nur einmal im Geschäft anschauen und dann die ersten Testberichte abwarten.

Trotzdem ich bereits in der Buchhandlung merkte, dass das Display  nicht so überzeugte wie beim Kindle, griff ich zu. Ausschlaggebend war der Hinweis der Verkäuferin, dass

1. das Licht in der Buchhandlung nicht optimal sei  und

2. ich nach 14 Tagen Test das Gerät kommentarlos bei Nichtgefallen zurückbringen könne.

Das ist fair.

Anmeldung und Registrierung

Zuhause angelangt, das  Gerät gestartet und die Anmeldung beim Thalia-Shop erledigt. Da ich bereits ein Login dort habe, konnte ich mich relativ einfach  anmelden.

Tipp an Thalia: Bereits beim Verkauf des Geräts den Käufer frage, ob man überhaupt W-LAN zuhause habe oder ob man das Gerät gleich im Laden aktivieren möchte.  Denn ohne W-LAN kommt man über die Aufforderung, sich bei Thalia zu registrieren, nicht hinaus.

Tipp für eventuelle Oyo-Käufer: Erledigt die Registrierung bei Thalia.de direkt über den PC und nicht über den Oyo. Beim Erstkontakt mit der Display-Tastastur könnte sonst die erste Verzweiflungsattacke auftreten.

Touchscreen

Am besten und schnellsten reagiert der Screen, wenn man ganz sanft mit der Fingerkuppe tippt, und nicht auf die behäbig folgende Anzeige achtet. Nicht stark drücken oder mit den Fingernägeln drohen, das führt zur Dienstverweigerung.

Kaufrausch

Faszinierend, sofort nach  Aktivierung und Registrierung bin ich in einen virtuellen Bücher-Kaufrausch verfallen. Vermutlich auch dem Umstand geschuldet, dass außer einem 2-seitigen Brief und der Bedienungsanleitung nichts Spannendes auf dem Gerät zu finden ist.

Da ich noch in der Testphase war habe ich mir eine Ausgabegrenze gesetzt und nur  drei Bücher über das Gerät direkt gekauft.  Hat alles super geklappt – nichts zu meckern. Kontrollblick parallel in den Online-Shop via PC zeigte mir sofort die Einkäufe unter „Mein Konto“, archiviert auch für späteren Download und zum Lesen für andere Reader. Das beruhigt ungemein.

Softwareaktualisierung

Erst nach dem Kauf habe ich die Softwareaktualisierung  gestartet. Ich hatte die vage Hoffnung, dass Medion vielleicht schon eine Möglichkeit gefunden hat, den Kontrast nachzubessern. Denn bei mir zuhause saß ich bereits in meinem Lieblingshalbdunkel und musste für die weitere Bedienung des Geräts weitere Lichtquellen aktivieren.

Doch trotz der unglaublichen Datenmenge die heruntergeladen und installiert wurde  – statt mit neuen Funktionen belohnt musste ich zur Strafe für die Aktualisierung  den Registriervorgang erneut starten,  was die Adobe ID durcheinanderbrachte und ich aktuell nicht mehr weiß, mit welchen Daten ich wo welche Bücher lesen darf.

Egal, das soll das Einkaufserlebnis nicht trüben.

Vergessliche W-LAN-Einstellung – Bug oder Feature?

Ich habe nicht herausfinden, ob ich zu dusselig bin oder das Gerät mich ärgern wollte. In den Einstellungen hatte ich angegeben – „W-LAN automatisch erkennen“. Das W-LAN-Kennwort musste ich, trotz dieser Einstellung , für fast jede Einwahl neu eingeben. Das bringt nach dem 3. Mal nur noch bedingt Spaß.

16-Graustufen und spaßbefreites Surfen

Im Begeisterungsschwung des Erstkontakts auch die anderen Funktionen des Readers betrachtet und ausprobiert. Die Frage stellte sich: In welcher Marktforschung Medion/Thalia erfahren haben will, dass jemand  Bildergalerien in 16 Graustufen betrachten möchte oder im Web in der Anmutung von 1999 surfen möchte?

Da ich das Gerät nicht fürs Surfen und Bilder betrachten gekauft habe, finde ich nur, dass man den Platz für etwas sinnvolleres hätte nutzen können. Stört ansonsten nicht weiter.

Kernkompetenz Bücher anzeigen wie auf Papier

Bücher möchte ich mit einem E-Book-Reader lesen, möglichst viele gleichzeitig, wo und wann ich will. Und es soll, wenn sich schon nicht nach Papier anfühlen, so doch wie Papier aussehen. Schwarze Schrift auf weiß  fällt mir spontan dazu ein.

Gelernt: 16-Graustufen kennt kein Schwarz/Weiß

Auf den Oyo gestarrt . Dunkelgraue Schrift auf mittelgrauem Hintergrund – Lesbarkeitspreise gewinnt man damit nicht. Mir wird klar, 16-Graustufen heißt definitiv nicht  schwarz auf weiß. Um zu testen, ob ich an plötzlichem Sehkraftverlust leide, ein Buch daneben gelegt. Nein – an der Sehkraft liegt es nicht.

Verzweifelt doch einmal in die Anleitung geschaut, wo könnte der Zauberknopf für die Aufhellfunktionversteckt sein?

Ernüchterung

Gegoogelt und festgestellt – das mit dem Kontrast wird zahlreich bemängelt und Lösung nicht in Sicht.

Ebenfalls bemängelt wird das behäbige Umblättern. Kann man drüber streiten – blättert man rechtzeitig, unterbricht es den Redefluss nicht. Bei  echten Büchern entsteht auch eine kleine Unterbrechung. Was mich eher gestört hat war das unregelmäßige Aufblinken der Batterieanzeige und das zerkrisseln der Schrift während des Blätterns.

Exkurs:  Ausflug Software Calibre

Noch nicht 100%ig überzeugt, dass ich das Gerät eigentlich auch gleich wieder zurückbringen könnte, habe ich mich auf die Suche nach weiterer Lektüre für den Reader begeben.

Dabei  auf die Software Calibre gestoßen. Calibre  ist ein grandioses Tool um zum einen vorhandene Bücher auf dem PC oder Reader zu verwalten und aus von Online-Zeitungen zur Verfügung gestellten RSS-Feeds handliche PDFs zu kreieren und auf Reader zu übertragen. Einzelheiten hierzu möge der interessierte Leser dort entnehmen – Calibre

Weiter im Praxistest: Bei Tageslicht lässt sich gut in Graustufen lesen

Vollständig aufgeladen den OYO am nächsten Tag  trotzdem mitgenommen. Die 14-Tage-Test will ich nutzen und festegestellt – bei Tageslicht ist das Display ok und sehr gut zu lesen.

Heißt –  nur in Innenräumen brauche ich mehr Beleuchtung als wenn ich ein echtes Buch lese. Blöd nur, dass ich lieber im Dunkeln sitze  und für einen Reader diese Gewohnheit nicht ändern möchte und dass ich selten im Winter bei Tageslicht draußen sitze zum lesen.

Egal, praktisch finde ich immer noch die Größe, das  Gewicht und überhaupt – ich beginne jetzt endlich eins der drei neuen Bücher zu lesen. Die Fahrt, die ich sonst mit dem Fahrrad antrete, werde ich heute zu Gunsten des Oyos mit dem Bus erledigen. Die Nutzung dort  funktioniert auch prima. Die Größe ist angenehm, er liegt gut in der Hand und zügiges Lesen ist mit dem richtigen Timing des Umblättern möglich.

KO-Gründe: Fehlende Einstellungsmöglichkeit für Kontrast in Kombination kurzer Akku-Laufzeit

Ich hätte das Teil vermutlich für Trivialliteratur behalten und als Pausenlektüre in öffentlichen Verkehrsmitteln und Wartezimmern weiter verwendet, wenn nicht der Akku nach 190 Seiten und 11 Tagen bereits vollständig entladen gewesen wäre.

In der Beschreibung steht 8000 Seiten oder zwei Wochen.  Die letzten 11 Tage habe ich nur 190 Seiten gelesen. Zwischendurch war es im Stand-by mit deaktiviertem W-LAN. Ich habe weder graue Bildergalerien betrachtet, noch im Internet gesurft, lediglich einmal die Zeitungen via Calibre/USB-Kabel auf das Gerät übertragen, wobei es derweil mit Strom versorgt wurde.

Fazit – Rückgabegründe:

  • Kontrast, resp. Fehlende Möglichkeit den Kontrast an Lichtverhältnisse anzupassen.
  • Akkulaufzeit.

Was bei längerem aktiven Gebrauch  mir auch gefehlt hätte: ein Wörterbuch und eine Möglichkeit, Notizen zu machen. Die vorhandene Lesezeichenfunktion ist suboptimal gelöst.

Erfreulich einfache Rückgabe – Thalia versäumt einfache Feedbackmöglichkeit

Gestern, am 12.11.2010 das Gerät in der Thalia-Filiale zurückgegeben. Warum Thalia die Rückgabe nicht dazu nutzt, Feedback einzuholen, ist mir schleierhaft. Es wird nur gefragt, ob das Gerät kaputt sei. Gern hätte ich gesagt, dass nur klitzekleine Dinge anders sein müssten.

Aussicht

Aus mir unbekannten Gründen, besteht  immer noch das Bedürfnis nach einem E-Book-Reader. Nach der Rückgabe habe ich deshalb  noch einen Abstecher in die E-Book-Reader-Abteilung eines großen Elektronikmarktes in Hamburg gemacht. In  den vergangenen zwei Wochen habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, jetzt wollte ich den in vielen Foren und Artikeln gepriesenen Sony Reader Touch  PRS 350 live betrachten.

Nur die Hoffnung, dass Sony in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten W-LAN hinzufügt,  hat mich davon abgehalten, sofort zuzugreifen.Mal schauen, wie lange ich den Widerstand durchhalte. Sonys Gerät scheint alles richtig zu machen:

  • Unendliche Möglichkeiten der Kontrastanzeige
  • Eine zügige Touchscreen- Tastatur
  • Schlanke hochwertig anmutende Verarbeitung
  • Notizbuchfunktion, Malmodus (wofür auch immer).

Social Media und E-Books

Was hat ein E-Book-Reader auf einem Socialmedia-Blog zu suchen?

Außer, dass die Nutzer zu „Buch-Allein-Lesern“ werden,  da man sie nicht mehr problemlos verleihen kann – nichts.

Ok, wenn ich ehrlich bin, da ich kein Facebook-Konto habe, konnte ich auf der natürlich dort vorhandenen Produktseite keinen Kommentar abgeben ;)

Freut mich aber trotzdem, dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt.

Infos zum Nachlesen in der Reihenfolge der Erwähnung:

Alle Welt spricht von WeTab und Amazon-Fake-Kommentaren, ist Qype-Fake besser?

Update: Qype hat geantwortet und versprochen, den Vorgang zu prüfen. Siehe Kommentar vom  11.10.2010

Berufsbedingt werfe ich ab und zu einen Blick auf meine Suchlisten zum Thema Forderungsmanagement auf Twitter. Am Donnerstag zeigte mir meine Twitterliste unter dem Suchbegriff  „Inkasso“  erstmalig zwei Bewertungen mit 5! Sternen auf Qype an.

Neugierig, was und wer hier bewertet wurde, auch die Einträge direkt auf Qype gelesen:

Geschaut, was es sonst noch in der Kategorie Inkasso auf Qype gibt. Ein Premium-Eintrag befindet sich  über den beiden Kommentaren, ansonsten schweigen sich die Kunden von Inkasso-Unternehmen bisher eher aus.

Die 5-Sterne-Bewertungen finde ich persönlich super, da perfekt für die gesamte Branche –  aber nach einer – gefühlten –  Millisekunde Freude frage ich mich:

  • Was für ein Zufall, dass zwei Personen ein Unternehmen auf Qype im Abstand von 2 Tagen  kommentieren, jeweils erst einen/drei Tage Qyper sind, 2 bis 8 nichtssagende Alibi-Beiträge schreiben und zufällig gibt es es bereits dazu passende Werbung eines Forderungmanagers? Der Schreibstil beider Einträge wirkt gekünstelt. „Honi soit qui mal y pense„.

Ich glaube nicht, dass die in den Qype-Bewertungen beworbene Firma diese Einträge selbst veranlasst  hat,  gerade eine Woche nach dem Eklat des WeTab Geschäftsführers auf Amazon².

  • Lässt Qype,  wenn sich Rubriken nicht durch echte User füllen, selbst Bewertungen schreiben lässt?

Liebe yindra und AntonBing von Qype – meldet euch bei mir und räumt meine Zweifel aus der Welt – vielleicht ist doch alles nur ein Zufall?

Derweil ich dies schreibe, sehe ich die Infos zur Telekom-Aktion auf Spiegel Online mit den bestellten User-Kommentaren.³ Ich bin gespannt, welche Unternehmen sich mit welchen Aktivitäten noch erwischen lassen.

Nur weil diverse Studien³ vor einiger Zeit herausgefunden haben, dass im Web Empfehlungen von „privaten“ Nutzern oder ggf. „Freunden“ einen immer größeren Einfluss auf die Kaufentscheidung haben, muss man doch nicht diesen Kanal so ungeschickt manipulieren.

Auf der Suche ob es schon Studien zum Thema „Glaubwürdigkeit der  Userbewertungen auf großen Bewertungsportalen“ gibt, habe ich eben diesen Blogbeitrag gefunden, der im letzten Absatz schreibt

„Momentan scheint die Bewertungskultur sich ungebremst weiter zu entwickeln. Ich frage mich jedoch , ob bei all dieser Bewerterei und Weiterverbreiterei nicht irgendwann die von den Anbietern gewünschte Glaubwürdigkeit leidet, weil immer mehr User diesen Mechanismen überdrüssig werden und mit Ablehnung auf Bewertungen und Empfehlungen von Online-Freunden reagieren? “
(Quelle: http://www.fuellhaas.com/2010/09/13/social-media-trends-3-like-it-oder-die-bewertungs-kultur/)

Besser kann ich es nicht ausdrücken.

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¹Wetab-Chef-nimmt-nach-gefaelschten-Rezensionen-bei-Amazon-den-Hut-Update/

²Telekom ließ Nutzerbewertungen fingieren – Spiegel Online

³Kaufentscheidung

2008: Business Wissen  Informationsquellen im Web 2.0 dominieren Kaufentscheidung/

2010: Internetworld E-Commerce/Zahlen-Studien/Das-Internet als-Kauf und Informationsmedium

Social Media studieren – ohne Facebook – das Experiment geht weiter

Nach einem wunderschönen erholsamen Urlaub in Frankreich kann ich mich  wieder ganz entspannt bloggenden und twitternden Aktivitäten widmen.

Schwierigkeitsgrad erhöhen

Das Grundthema dieses Blogs – Überlebenstechniken im Social Web ohne Facebook – war bis jetzt einfach zu lösen. Ich schleiche etwas um Facebook herum und widme mich anderen Social Media Kanälen. Damit es nicht langweilig wird, musste ich den Schwierigkeitsgrad etwas erhöhen:

"Digital image content © 1997-2007 Hemera Technologies Inc., eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Jupiter Images Corporation. Alle Rechte vorbehalten."

Ich habe deshalb den Studiengang „Fachwirtin Social Media“ der dda – die dialog akademie – belegt und gestern war der erste Tag.

Interesse an Fortbildung Social Media

Was mich überrascht hat: Von den 21 Teilnehmern in Hamburg sind es lediglich drei, die Social Media belegt haben,  sieben Dialog Marketing und der Rest Online Marketing. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass das Interesse an Social Media Fortbildung zwar groß sei, aber die Mitarbeiter vorher die Grundlagen über den Online Marketing Fachwirt studieren und danach ggf. Social Media ergänzen.

Wer Interesse hat sich berufsbegleitend zum Fachwirt Online Marketing/Social Media/Dialogmarketing weiter zu bilden: dda-online.de (Kein gesponserter Link, aber ihr dürft mich gern erwähnen, falls ihr euch anmeldet ;)

Vernetzung mit den Kommilitonen (noch) ohne Facebook möglich

Bei dem gemeinsamen Kennenlern-Bierchen am Abend konnte ich erfahren, dass zumindest meine Tischgesellen sämtlichst auf Facebook zu finden sind. Zum Glück sind aber auch Xing und Linkedin noch bekannt – so dass diese erste Hürde überwunden ist. Mir wurde zwar angekündigt, dass Xing nur noch eine Überlebensdauer von maximal fünf Jahren gegeben würde – aber für die Dauer des Studiums (8 Monate) wird es mir noch über die Runden helfen.

Wenn Facebook down ist, und man ganz entspannt bleibt …

… ist sicher, dass man durchaus überleben kann, auch ohne Facebook. Da ich es immer noch vermeiden konnte, ein Facebook-Konto anzulegen, obwohl zwischenzeitlich sogar mein Arbeitgeber unter die Facebooker gegangen ist, habe ich von dem Zusammenbruch gestern nur über die Verzweiflungs-Tweets Kenntnis erhalten. Und als erstes sehe ich ich heute morgen einen Tweet in meiner Timeline von basicthinking

„Facebook: Schlimmster Ausfall seit Jahren hält die Welt in Atem“

Diese Schlagzeile hat ja schon fast „Bild-Zeitungs-Niveau“.

Dieser FB-Ausfall hielt vielleicht die Facebook-Welt in Atem, und gab ihr 2½ Stunden Zeit zu verschnaufen (und mir Material für einen kleinen Blogbeitrag )– aber sonst?

Ich würde mich über entsprechende aufklärende Kommentare freuen auf die Fragen:

Was ist  an einem temporären Ausfall von Facebook so dramatisch? Ist es mit Umsatz-, Freundschafts- oder anderen Verlusten verbunden?

Und wenn das so ist: Was wäre, wenn diese Plattform – aus welchen Gründen auch immer – von heute auf morgen nicht mehr zur Verfügung stünde?