Was DHL von Amazon lernen kann – Update

Es gibt so Tage, da verbringt man mehr Zeit beim Warten auf einen Hotline-Mitarbeiter als sonst.

Heute war so ein Tag. Nicht, dass das immer erwähnenswert sei.

Aber erlebt man einem Tag eine hervorragend schlechte und und eine hervorragend gute Arbeit, kann der eine Dienst vielleicht vom anderen lernen.

Freitag Nachmittag habe ich etwas bei Amazon  als Morning-Express Lieferung bestellt. Ich hätte es Samstag Morgen gebraucht, und am Freitag vor Ort in keinem stationären Laden gefunden.

Das ist die Geschichte meines Samstags:

07:46 Uhr

Ich  erhalte die Benachrichtigung von Amazon, dass der Artikel in der Packstation liegt. Super.

sendungsverfolgung
Sa, 19.10.2013 07:46 – Sendung wurde zugestellt an Packstation 187 – nur rausholen kann ich sie nicht
08:15 Uhr

Warte auf die SMS mit der PIN von DHL – es kommt nichts. Nehme den Akku und die SIM-Karte raus, soll laut O² helfen. Lasse mir Testnachrichten schicken. Alle System online.

09:15 Uhr

Schaue nochmal in die Ankündigung von Amazon, logge  mich über „mein Paket“ ein, schaue in die Packstationsübersicht. Finde dort auch die Info, dass die Sendung in der Packstation liegt.

10:17 Uhr

Durchforste die Hilfe der Packstation. Der Morgen ist schon fast vorbei, ich hätte gern die SMS mit der Zauber-Pin. Finde eine E-Mail-Adresse, schildere mein Problem nebst Angabe der Sendungsverfolgungsnummer.

10:42 Uhr

Habe die Post-ID-Nummer bei erster Mail vergessen – sende diese hinterher.

10:46 Uhr 

Wow – das war schnell – ich erhalte eine SMS mit der PIN für die Sendungsabholung.

11:00 Uhr

Öffne die Tür der Packstation – entnehme die Sendung. Es ist nur leider eine weitere von mir bestellte Sendung. Nicht die als Morning-Express bestellte.

11:03 Uhr

Wähle die Hotline-Nummer der Packstation. Wähle die Option „mTan nicht erhalten“. Warte in der Warteschleife.

Es ist kalt. 15 Minuten später.

„Hotline“ sagt – „da könne sie leider nicht helfen, ich müsste erneut wählen, sie könne nicht durchstellen. Ich  müsste die 1 drücken, tue ihr leid“.

Mir auch – ich lege auf. Schwanke zwischen wieder nach Hause gehen oder erneut anrufen.

11:30 Uhr 

Ich brauche die Sendung wirklich dringend. Ich wähle erneut, drücke die 1. Warte – werde bei der Warteschleifenmusik langsam aggressiv. „Hotline“ sagt, „sie haben doch um ein 11:00 eine Sendung entnommen“. Ich weiß das. Erkläre ihr den Sachverhalt. „Ohne Sendungsverfolgungsnummer kann ich Ihnen nicht helfen.“ Ich erwidere, habe ich bereits alles in die E-Mail „info @ paket“ geschrieben. Sie: „diese Adresse gibt es schon lange nicht mehr, sie müssen die … nehmen“. Mein Randbemerkung, dass es nett wäre, das auf der Website zu aktualisieren, wurde ignoriert.

Die 22stellige-Nummer habe ich mir zum einen nicht gemerkt, zum anderen wäre es an der Packstation neben der S-Bahn und Straße auch zu laut gewesen, um sie telefonisch durchzugeben. Vermutlich wäre die Dame eh  nicht mehr dran gewesen, bis ich die Nummer aus den Tiefen meines Telefons geholt hätte.

Habe aufgelegt – gibt so Situationen, da ist das besser.

11:47 Uhr 

Bin wieder zu Hause. Der Morgen ist definitiv vorbei – die Sendung derweil noch in der Packstation gefangen. Rufe noch einmal bei einer auf der  Website angegebenen Hotline hat. Ertrage erneut 15 Minuten Warteschleifenterror, in der Wohnung ist es immerhin wärmer.

12:10 Uhr

Die automatische Ansage fragt mich nach einer Sendungsverfolgungsnummer. Die 22 Buchstaben und Ziffern versteht sie auch nach dem 3. Anlauf nicht. Ich schaue mich in der Wohnung nach einer versteckten Kamera um. Die automatische Ansage gibt auf und verbindet mich mit einem Menschen.

12:20 Uhr

Ein neuer Mitarbeiter ist an der Reihe. Schildere ihm einfach nur mein Anliegen: Paket mit Nummer … liegt dort seit 7:46 – ich würde es gern befreien. Er versucht mich mit der Packstation zu verbinden. Gelingt ihm nicht – na ja , er  hat ja auch keine Zeit 20 Minuten zu warten, und offensichtlich gibt es zwische Hotline und Hotline keinen heißen Draht. Er gibt mir die Durchwahl der Packstation, die ich von 40 Minuten und zwei Gesprächen her schon kenne und empfiehlt es direkt zu versuchen. Immerhin wünscht er mir trotz der Warterei noch einen schönen Samstag.

12:30 Uhr

Ich zähle langsam runter bis 100 – wähle die Nummer, wähle gleich die 1 und ein Wunder: Ich habe den richtigen Kollegen am Apparat. Er erkennt das Problem, erklärt es mir, entschuldigt sich für das Versehen des Kuriers, der die Sendung einem falschen Empfänger zuordnete, verspricht eine Monierung aufzunehmen, wünscht mir, dass DHL die Lieferung heute noch richtig zuordnen kann, sichert mir die Ticketnummer zu, damit ich mich bei späterer Reklamation darauf beziehen kann. Meine Frage nach den Expresskosten beantwortet er dahingehend, dass ich den Vorgang bei Amazon monieren müsse, dann gäbe es darüber eine Rückerstattung.

Die Hotline von Amazon

16:00 Uhr 

Ich schaue mir mein Amazon-Konto an, finde dort eine Kontaktseite mit den Optionen E-Mail und Telefon (empfohlen). Wähle Telefon, trage meine Rufnummer ein. Das Telefon klingelt sofort. Nach Eingabe der Bestellnummer ist sofort ein Mitarbeiter am Telefon. Erkläre ihm den Fall. Er nimmt es auf, versendet die E-Mail mit der Telefonnotiz und sichert mir die Rückerstattung der Express-Gebühr an. Das ganze hat 3 1/1 Minuten gedauert. Großartig.

P.S. 19.10.2013 – 17:00 Die Packstation hüllt sich in Schweigen – keine neue Pin, keine Info per E-Mail, nicht schön.

DHL stellt sich tot

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Tipps gegen Korrosionsschäden – wichtig für Sportler und Regentelefonierer

Wie letzte Woche berichtet, verweigerte mein Lieblingsgadget – das Samsung Galaxy Note 2 – den Dienst. Heute morgen aus der Samsung Technik zurückerhalten, mit dem Hinweis:

„Beschädigung der Platine durch Korrosion. Der Hersteller übernimmt keine Garantie für Feuchtigkeitsschäden. Reparatur unwirtschaftlich. Gerät unrepariert zurück.“

KorrosionsschädenDas ist zwar extrem unglücklich, aber netterweise lag ein Info- und Merkzettel des Reparaturcenters dabei. Ich bin mir nicht sicher, ob alle Smartphone-Nutzer, die das Telefon ständig mit sich herumtragen, die Empfindlichkeiten ihrer Geräte kennen. Gerade wenn man sowohl beim Sport, als auch am Strand, es während des Duschens gern in greifbarer Nähe haben, und sich vom Chatten und Posten auch von starken Regenfällen nicht einschüchtern lassen, . Steht zwar alles mehr oder weniger auch im Manual, aber 95 % meiner Bekannten lesen es nicht.

Nach dem ich die Tipps gegen Korrosionsschäden heute im Detail zur Kenntnis genommen habe, frage ich mich:

  1. Brauche ich ein doch eher eine wasserfeste Android-Uhr für die Sportapps?
  2. Warum gibt es nicht gleich eine Outdoorversion für jedes Smartphone?
  3. Habe ich die App übersehen, die mit einem lauten Piepen vor einer ungesunden Erhöhung der umgebenden Luftfeuchtigkeit warnt? Einen Feuchtigkeitswarnsensor einzubauen, kann nicht sooo schwierig sein.
  4. Entfallen Urlaube mit dem Lieblingsgadget in tropische und subtropische Gebiete komplett?

Bevor ich diese Liste ins Endlose fortführe, hier mein Special über Korrosionsschäden:

Wodurch können Korrosionsschäden verursacht werden? 

  • Kontakt mit Flüssigkeiten
  • hohe Luftfeuchtigkeit (falls jemand einen Prozentsatz weiß, gern via Kommentar ergänzen)
  • Kondenswasser, das durch große Temperaturschwankungen entsteht

Tipps aus dem Reparaturcenter:

Auto

Im Hochsommer und im Winter sollte man das Telefon nicht im Auto liegen lassen.
Wegen der Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kann Feuchtigkeit im Telefon kondensieren.

Anm: Ich finde, auch im Frühling und Herbst sollte man das Telefon nicht im Auto liegen lassen. 

Regen

Nutzung bei Regen wird ausdrücklich nicht empfohlen, auch nicht unter einem Regenschirm.

Schnee

Packt das Telefon warm ein wenn es schneit und benutzt es  nicht bei Schneefall unter freiem Himmel.

Sport

Trägt man das Telefon während sportlicher Aktivitäten bei sich, und das womöglich nahe am Körper, können Korrosionsschäden entstehen.
Natürlich auch bei anderen körperlichen anstrengenden Aktivitäten.

Anm: Vollschwitzen ist also auch keine gute Idee. 

Transport in Taschen

Gemeinsamer Transport des Telefons in einer Tasche mit einer Getränkeflasche – keine gute Idee.

Wasser

Bewahrt das Telefon immer trocken auf. Direkter Kontakt – auch in kleinen Mengen – mit Flüssigkeiten – oder einfach nur hohe Luftfeuchtigkeit können Korrosionsschäden hervorrufen

Anm: So wie Rauchen auch den Tod verursachen kann. Nach all diesen Warnungen wundert es mich, dass das mein erstes Telefon ist, das ich auf diese Art verliere. Was ich die Vorgänger schon beregnet und „verluftfeuchtet“ habe … 

Anyway: Nächste Woche wird Ersatz besorgt – die Auswahl steht schon fest – es wird wieder ein Samsung Galaxy Note 2 – diesmal die LTE Version, die es vor sechs Monaten noch nicht gab. So hat auch dieses Serviceerlebnis etwas Gutes …

 

 

Eine Woche der Missgeschicke mit drei Service-Highlights

Monatelang ist das Leben ein langer ruhiger Fluss, nur unterbrochen von trivialen Statusmeldungen auf irgendwelchen Netzwerken. Dann beginnt sich die Woche der Missgeschicke leise durch drei zerbrochene Gläser und eine zerschlagene Lampe anzukündigen. Und nein – ich hatte keinen häuslichen temperamentvollen Streit mit fliegendem Porzellan, sondern nur zwei linke Hände.

Diese Woche hat mir trotz der weiteren kleinen Missgeschicke insgesamt drei Service-Highlights gebracht. Lest hier, was mir in der Woche vom 6. bis 10. Mai 2013 passiert ist.

Montag morgen auf dem Weg zur Arbeit – der Überschlag

Fahrrad repariert
Fahrrad repariert

Fünf Meter von meiner Haustür entfernt, entscheidet sich die Kette meines Lieblingssportgadgets, sich enger mit der Kurbel zu verbinden, als mir gut tut. Die Blockade bewirkt, dass irgendwie das Hinterrad vor dem Vorderrad liegt und zwischendrin im Lenker mein Bein verhakt ist.

Dabei auf dem Rücken liegend, stelle ich mit Entzücken fest, dass binnen Sekunden drei freundliche Passantinnen und frühstückende Mütter herbeieilen und mir sowohl aus dem Fahrrad, als auch auf die Beine helfen. Eine läuft sogar auf die Straße, um meine davongeflogene Luxuslampe  und andere Kleinteile aufzusammeln. Die ebenfalls zahlreich vertretenen männlichen Zuschauer schauten interessant, wenn auch etwas untätig zu – waren ja auch schon genügend Helferinnen dabei.

Danke schön an die unbekannte Helferinnen 

Nach einem kurzen Restop zu Hause für Kleidung wechseln und Verband anlegen – gings dann mit einer Stunde Verspätung zur Arbeit, mit dem HVV, denn Fahrrad fahren wollte ich für heute nicht mehr.

Dienstag morgen

Am Dienstag habe ich erfahren, dass man im Fall eines Wegeunfalls, (so nennt man Unfälle auf dem Weg von und zur Arbeit) diese unbedingt melden muss und das möglichst bei einem Durchgangsarzt. Da ich neben dem lädierten Ellenbogen noch geprellte Beine und leichte Beschwerden in der Schulter hatte, mich auf die Recherche begeben, welcher Arzt in Frage kommt. Habe natürlich erst gegoogelt und nur Ärzte in der Nähe gefunden, deren Bewertungen mich abschreckten. Das dann dazu, wie hilfreich das Internet sein kann. Wäre großartig, wenn mehr über gute als über schlechte Erfahrungen geschrieben werden würde, das macht die Suche einfacher.

Eine Kollegin erzählte mir von der Praxis ihres Herzens. Dort angerufen, habe ich erfahren, dass nicht alle die Zulassung als Durchgangsarzt haben, aber sie konnte mir eine Praxis empfehlen. Kurzer Onlinecheck ergab, der gute Mann hat nur eine Baustellenseite – normalerweise ein „Nogo“ ;) – trotzdem dort angerufen und mich für  Mittwoch morgen angekündigt. Ich könne um 9:00 dort erscheinen und müsste Wartezeit mitbringen.

Dienstag nachmittag – Fahrradservice mit Herz für Vielfahrer

Nach dem Überschlag hatte mein Fahrrad den Kampf mit meinem Oberschenkel verloren und sah nicht mehr ganz verkehrssicher aus.

Außerdem war der  Kettenstreik sicher die Strafe mangelnder Inspektionen meinerseits. Bin daher mit dem Fahrrad vorsichtig und langsam zum Händler meines Vertrauens gefahren, in der Hoffnung, dass der Service und die Reparatur sicher noch vor dem Wochenende zu erledigen sei.

Die erste Auskunft:  Kannst dein Fahrrad hier lassen, kann aber 3 1/2 Wochen! dauern. Mein entsetzter Blick führte zur Aussage – ok – 2 Wochen?

Das war noch immer weit vom Wochenende entfernt, so dass ich das Fahrrad nahm, und sagte, dann fahre ich halt so weiter, wird schon schiefgehen.

Das konnte er nun wiederum nicht zulassen, packte das Fahrrad, richtete, was binnen fünf Minuten zu richten war und wir vereinbarten einen Termin für einen richtigen Check, mit morgens hinbringen und abends wieder abholen.

Das war das erste Service-Highlight dieser Woche und sowas von nett. Ich hoffe, seine Kollegen haben ihm verziehen, dass er meinem Fahrrad außer der Reihe geholfen hat.

Mittwoch morgen – ein Chirurg der besonderen Art

Mit dem zwischenzeitlich wieder fahrbaren Rad zum Arzt gefahren. Der Besuch dort, war eine der besten Arztbesuche der letzten Jahre. Mag damit zusammenhängen, dass ich nicht wirklich krank war, sondern nur die  Unfallanzeige loswerden musste, aber hervorragend war:

  • Trotz angekündigter Wartezeit, die ich mitbringen sollte, konnte ich grad mal 3 Kindle-Seiten lesen und wurde schon aufgerufen.
  • Nach weiteren fünf  Minuten kam ein gut gelaunter Arzt herein, der aufmerksam den vorher detailliert von der Helferin aufgenommenen Bericht las.
  • Er nahm sich viel Zeit und wir hatten nebenbei noch Gelegenheit für einen netten Plausch über die Chirurgie und Othopädiesituation im Allgemeinen und seine fehlende Website im Speziellen.

Schade, dass man Chirurgen nicht als Hausarzt haben kann ;) und das war das zweite Service-Highlight der Woche.

Wer auf der Suche nach einem Chirurgen, Orthopäden oder Durchgangsarzt ist:  Dr. Alexander Schmidt, Seewartenstraße 10 in Hamburg

Donnerstag – Vatertag ohne Katastrophen

Der Donnerstag verlief ohne nennenswerte Ereignisse. Außer, dass mein Lieblingsmobilgadget am Abend etwas zögerte, aufgeladen werden zu wollen. Da mein Galaxy Note 2 bis dato einwandfrei und ohne Mucken funktionierte, habe ich das nicht so ernst genommen, aber trotzdem mal wieder alles „gesynct“ und gesichert, was man so „syncen“ und sichern kann.

Und das war gut so, denn am …

Freitag morgen

gab es keine Möglichkeit mehr, etwas mit Telefon zu tun. Weder Zugriff über Kabel und PC, noch über Wi-Fi, Ladekabel-Tausch, Akku raus und rein, versuchter Factory-Reset  – bringt das Telefon dazu, etwas anderes als ein schwarzes Display zu zeigen.

Was mich begeisterte – ich habe die Rechnung für das 5 1/2 Monate alte Stücke sofort gefunden und hätte auch nahtlos ein Ersatztelefon in Betrieb nehmen können, wenn die Micro-Sim des Note 2 in ein Galaxy Nexus passen würde.

Das führte zu einem Arbeitstag ohne Mobiltelefon. Funktionierte wider Erwarten super. Ich konnte einfach aufs Fahrrad steigen und losradeln, ohne auf GPS und andere Dinge warten zu müssen.

Freitag nachmittag

Habe das Telefon trotzdem am Nachmittag zum Verkäufer getragen und für die Fehlerfindung abgegeben. Total lieb, der Servicemitarbeiter antwortete auf meine Frage nach dem Adapter mit einem bedauernden Schulterzucken, sagte, sie seien komplett ausverkauft aber … dann verschwand er …

und kam fünf Minuten später wieder, puhlte einen Adapter aus der Verpackung und schenkte ihn mir mit den Worten „hab noch einen gefunden“.

Danke schön – kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft und speziell dieses hat mir eine hektische Odyssee durch die restlichen Telefonläden der Stadt erspart. Das war das dritte Service-Highlight dieser Woche.

Freitag abend

Etwas entspannt sehe ich die Note 2-lose Zeit nur, da  ich für die nächsten zwei Wochen, die es voraussichtlich beim Samsung verweilen wird, aus unserem Techniklager zuhause mithilfe des Karten-Adapters ein Galaxy Nexus als Ersatztelefon vewenden kann.

Was mich begeistert: dass ich es hoffentlich nur zwei Wochen benutzen muss.

Im Vergleich zum Note 2 ist die Bedienung und Ausstattung eines Galaxy Nexus ein Rückschritt um Generationen.

Positive Erkenntnis: Kein anderes Telefon kann mich zur Zeit mehr begeistern und meine Wahl 2012 auf die Note-Reihe umzusteigen, war richtig.

Jetzt verstehe ich auch, warum andere Samsung-Android-Benutzer als erstes immer ihr Telefon rooten wollen – das braucht man beim Note 2 einfach nicht, da es schon von Haus aus optimal bestückt ist ;)

Fazit:

  • Fahrradunfall führt zu tollem Arzt
  • Endlich Termin für längst überfälligen Serviceteam fürs Fahrrad vereinbart
  • Bestätigung, dass es noch netten Service gibt (Medizinisch, Fahrrad und Technik)
  • Erkenntnis, dass me Telefon des Herzens – das Samsung Galaxy Note 2 – noch immer die richtige Wahl ist
  • Alles wird gut ;)

Es ist Samstag – und das Leben ist wieder ein langer ruhiger Fluss … bestimmt – oder?

 

 

 

 

 

Pheed: Aus der Serie – Netzwerke – die nicht getestet werden

Gestern wurde ich auf Facebook gefragt, warum ich denn noch nicht über Pheed berichtet hätte.

Meine spontane Antwort war – dass mein Bedarf an „Socialisation“ zur Zeit gedeckt ist und ich trotz einer großen Testaffinität noch nicht mal die letzten drei Netzwerke anschauen konnte, bei denen ich mich angemeldet habe.

Da aber der Name Pheed schon einmal gefallen ist, siegte die Neugier und ich schaute mir den zur Verfügung gestellten Link etwas genauer an. Dort schreibt der Social Media Blog netzschnipsel.de das man das Netzwerk jetzt auch mobil erkunden könne Pheed goes mobile.

Den Artikel gescannt und auf den den ersten Blick erkannt:  Ich gehöre glücklicherweise nicht zur Zielgruppe. 

„[…]Seit vorgestern ist zumindest eine iOS Variante vorhanden und dem Besuch auf dem stylischen Hipnetzwerk steht nichts mehr im Wege […]“

Stylische Hipnetzwerke, die vermutlich erst durch eine iOS App stylisch werden – na ja.

Available on the iPhone App StoreEs gibt übrigens auch eine Android App, aber auf der Startseite von Pheed  prangt nur ein „Available on the iPhone“ – das ist in etwa so sexy als würde dort stehen, optimiert für Internet Explorer.

 

… und weiter im Text:

„[…]ein paar Social Media Enthusiasten sind hier anzufinden und viele Teenager, die ihr Stars und Sternchen verfolgen[…]“

Puh – Glück gehabt – weder bin ich Teenager, noch ein Star oder Sternchen, und was ein Social Media Enthusiast ist, hat sich mir bis heute nicht erschlossen.

Pheed hat den immerhin knackigen Slogan „Express yourself“ auf die übliche Social Media – „Loggedichmitfacebookodertwitterein“-Startseite gepackt – wobei doch passender wäre „Express yourself also here and here and here“  

 

Und das macht es:

  • Pheed ist eine neue Social Media Platform, die im August 2012 gestartet wurde. Auf Pheed kann man Inhalte teilen und anderen Kanälen folgen.
    (warum nur habe ich grad ein Déja vù?)
  • Das Teilen ist auf alle Dateiformate angelegt, von Sprache und Audio über Live-Übertragungen und natürlich auch Text, Photos und Videos.
  • Das, was Pheed von anderen Netzwerken unterscheiden soll, ist die Möglichkeit, dass die User ihre Inhalte monetarisieren können. Sie können ihren Pheed Channel kostenlos aber auch für eine monatliche Gebühr anbieten – zum Beispiel um „Pay-Per-View-Live-Broadcasts“ anzubieten.

Das hört sich für mich nach einer tollen Plattform für „Ruf-mich-an-Live-xxx“  an. Das dann aber total hip, stylisch und tätowiert.

Sex sells – aus dieser Richtung betrachtet, könnte Pheed tatsächlich ein tragendes Geschäftsmodell enthalten.

P.S. Nur am Rande bemerkt – das Keyvisual erweckt bei mir eher die Assoziation an martialische Vereinigungen als ein hippes stylisches Netzwerk – wohl auch eine Generationenfrage.

P.P.S: @Daniel – jetzt ist die Antwort doch etwas länger geworden, als gedacht ;)

Lotte ist großartig – ich bin eine Heldin – und alles für einen guten Zweck

Manchmal passiert einfach zu viel …

  • Seit 14 Tagen erfreue ich mich an dem E-Learning Kurs Community Management der ADWH, mit den großartigen Dozenten Andrea Brücken und Bruno Kollhorst.
  • Dem geschuldet seit 13 Tagen auch Facebookerin.
  • Seit 12 Tagen eine mir bis dato unbekannte Neigung zum kreativen Kritzeln entdeckt und das Projekt #onefaceaday gestartet, nebenbei Pinterest als Plattform entdeckt.
Gestern gesehen – stehe in einer Pinnwand mit meinem Helden M.C. Escher in einer Reihe. Mein „kreatives Kritzeln“ scheint anderen zu gefallen – ich bin gerührt.

Virals and Buzzes

BTT: Im Zuge einer  Aufgabe „Virals und Buzzes“ im Kurs vor zwei Tagen über die Aktion #charitywater gefallen. Möchte hier nicht groß die Werbetrommel rühren, lest einfach selbst und entscheidet ob ihr  mit eurem Geburtstag, einem Tweet oder einem Facebook-Eintrag helfen wollt.

Klout for Good - Charitywater
Klout for Good - Charitywater

Das Thema beschäftigt mich seither. Wie der Zufall es so will. Wollte eben nur kurz zum Einkaufen sprinten, laufe übers Schulterblatt und werde von einer jungen Frau nett gefragt, ob ich kurz Zeit habe. Ich sage „nein“ – sie schaut betrübt mit großen sympathischen Augen – und ich drehe mein Nein in ein Ja ;)

Auf meine Frage  „macht ihr auch was „mit Wasser“?

Sie – hocherfreut „Ja – der Lonny kann dir dazu was erzählen“. […] Den Mittelteil erspar ich euch, war aber super lustig, den beiden zuzuhören. Habe mir  kurz erklären lassen, was die Malteser sonst so machen,  flugs das Formular ausgefüllt, einen überraschten Blick beim Ausfüllen meines Geburtsjahress geerntet (Lotte, falls du das lesen solltest „you made my day“, der Blick war großartig). 

 

Heldin
Offiziell eingetragene Heldin - Schwarz auf Weiß ;)

 

 

 

 Da ich nicht mit einem echten richtigen akademischen Titel dienen konnte,
sie mich aber nicht ohne ziehen lassen wollte, hat sie mir den

Ehrentitel „HELDIN“

verliehen.

 

Ist das nicht süß?
Die Maltesersonne gegen schlechte Laune - ist das nicht süß?

 

 

Was hat das jetzt alles auf diesem Blog zu suchen?

Weil Nähe zählt, ob on- oder offline. Und wenn es nur einem Kind besser geht, weil ich jetzt einen kleinen Beitrag leiste, und nur einer von euch sich überlegt, auch irgend etwas gemeinnütziges anzugehen, dann ist das social – ob mit oder ohne media.

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal

An Facebook führt kein Weg vorbei – GrafDal gibt auf und „liked“ jetzt auch

Lange ist es mir geglückt, mich an Facebook vorbei zu mogeln. Ich habe den Versuchungen widerstehen können, die zahllose Spiele, Gewinnspiele und Fanseiten meiner Lieblingsmarken nicht zu „liken“.

Hatte mich daran gewöhnt, dass die Hälfte meiner Apps nicht richtig funktionieren, weil sie am besten via Facebook kommunizieren.

Selbst den Abschluss Fachwirtin Social Media BVDW habe ich erfolgreich ohne Account meistern können. Wer als Thema für die Diplomarbeit „die Reduzierung von E-Mail in Unternehmen …“ wählt, braucht keinen FB-Account.

Ablenkung durch Google+

Mit Begeisterung den Start von Google+ verfolgt, und seit August 2011 gecircelt und geplusst was das Zeug hält. Komplett davon überzeugt, dass ich jetzt erst recht keinen Facebook-Account mehr brauchen werde.

Manchmal kommt es anders, als man denkt.

Grund 1 – Teil des Social Media Teams 

  • Aus beruflichen Gründen wäre es jetzt albern, die alte Wette unbedingt gewinnen zu wollen. Als Teil des Social Media Teams nicht zu wissen, wie der „Feind“ funktioniert, ist absurd.

Grund 2 – E-Learning Kurs Community Management der ADWH Hamburg

  • Erschwerend kommt hinzu, dass ich am 14. März 2012 einen Kurs „Community Management“ der ADWH Hamburg begonnen habe. Was bei der Anmeldung nicht erwähnt wurde: Die ergänzenden Informationen hierzu gibt es in einer geschlossenen Gruppe … auf Facebook.

Per 15. März 2012 erkläre ich die Wette als offiziell verloren

denn seitdem bin ich auch dort zu finden. Wenn das UI von Facebook nicht so altmodisch aussehen würde, könnte ich mich fast dafür begeistern ;)

Überleben kann man im Social Web durchaus ohne Facebook, es wird einem aber nicht gerade leicht gemacht.

 

Freunde 1 und 2 am 15. März 2012

Zufälligerweise sind die Wettpartner meiner Anti-Facebook-Wette live als Zeitzeugen dabei gewesen, so dass ich dort nicht völlig ohne „Freunde“ bin.

Eindruck nach den ersten drei Tagen:

Nachdem ich beschlossen habe, mir keine Gedanken über Serverstandorte, Datensicherheit, den mir unsympathischen Betreiber der Plattform Mark Zuckerberg zu machen, gibt es jetzt ein weiteres Netzwerk, über das ich mich mit Informationen versorgen kann und meinen recht übersichtliche Anzahl an Freunden mit mehr oder weniger sinnlosen Statusmeldungen beglücken kann. Bis ich die Filter und Listen richtig eingestellt habe, werden noch einige Tage vergehen ;)

BTW – Google+ wird mein Netzwerk erster Wahl bleiben – behaupte ich jetzt einfach mal.

Google+ Einladungen für euch – nur einen Klick entfernt

Google+ Einladung annehmen

Google hat das Einladen für die Google-Plusser vereinfacht, es funktioniert jetzt mittels Linkweitergabe.

Wer es bis heute geschafft hat, ohne GooglePlus auszukommen, kann es entweder weiter verweigern oder die Einladung über den folgenden Link annehmen. Ich freue mich, euch auf Google+ zu lesen.

Invite für GooglePlus

Test MultiMi vorzeitig beendet – Fehlermeldungen während des Betriebes und der Deinstallation nervig

MultiMi – meldete sich mit dem Hinweis, dass es Probleme habe, jetzt beendet wird und sich wieder melden würde, wenn es eine Lösung für das Problem gibt.

Gut, denk‘ ich, kommunikativ die Software, zeichnet sich nur gerade nicht durch Stabilität aus.

Das Symbol für das Programm verschwand aus der Taskleiste. Trotzdem erhielt ich noch die Infos über neue E-Mails, Tweets etc. – was halt so eingestellt war. Gestern noch gedacht, schad‘ ja nix, mit dem nächsten Neustart sicher gut.

Heute Rechner gestartet, MultiMi, da noch im Autostart aktiviert, hat sich mitgestartet. Das Problem von gestern wohl schon wieder gelöst.

Um meinen betagten Rechner beim Starten nicht weiter auszubremsen, über das MultiMi-Symbol in der Taskleiste versucht, den Autostart abzustellen. Dieser Versuch wurde mit dem Hinweis quittiert, dass das wegen irgendwelcher Registry-Einstellungen nicht möglich sei. Solche Meldungen werden mit der sofortigen Deinstallation geahndet und führen zu vorzeitigem Testende ;)

Die Deinstallation über die Systemsteuerung scheint geklappt zu haben, auch wenn sich parallel dazu der Browser mit der Website von MultMi verbindet und mir diesen vertrauenserweckenden Text anzeigt:

Server Error in ‚/‘ Application.
An existing connection was forcibly closed by the remote host
Description: An unhandled exception occurred during the execution of the current web request. Please review the stack trace for more information about the error and where it originated in the code.
Exception Details: System.Net.Sockets.SocketException: An existing connection was forcibly closed by the remote host
Source Error:
An unhandled exception was generated during the execution of the current web request. Information regarding the origin and location of the exception can be identified using the exception stack trace below.
Stack Trace: […]

Schon wegen der fehlenden Google+ Unterstützung ist MultiMi nicht sinnvoll einzusetzen, es scheint viel Ressourcen zu verbrauchen und die Fehlermeldungen bringen keinen Spaß. Das war wohl nix mit der „All-in-one-Lösung“.