About
Einige Sachen macht man, weil sie alle machen. Andere Sachen macht man nicht, weil sie alle machen.
Es gibt zwei große Services im Netz, bei denen ich es bisher geschafft habe, mich nicht anzumelden. Facebook und ein grolßes Auktionshaus.
Die Gründe für die Verweigerung sind irrelevant – weder bin ich eine Datenschutzhysterikerin – noch eine Verfechterin der These, dass man Freunde nur in der realen Welt haben kann.
Im Gegenteil – vermutlich werden diejenigen, meinen Namen zu googlen, über mich im Web mehr Details finden, als ich mir jemals merken könnte – so what?
Dass meine Amazon-Geburtstagswunschliste in mir unbekannten Netzen abgespeichert wurde, obschon ich sie auf privat bei Amazon stellte – hat bisher auch nicht dazu geführt, dass mir die Artikel geschenkt wurden.
Warum ich dieses Blog ins Leben gerufen habe?
Ich möchte mir die folgenden Fragen beantworten:
Wie schaffe ich es in der heutigen Zeit ohne Face in Facebook zu überleben? Werde ich, aller Unkenrufe zum Trotz, der Versuchung widerstehen können, der aktuell über 500 Millionen zählenden Gemeinde beizutreten?
Ich werde hier die subtilen und nicht ganz so subtilen Verlockungen, die mich täglich, wenn nicht stündlich im Netz, an Litfaßsäulen, in Zeitschriften, im Freundes- und Kollegenkreis in den Bann ziehen, dokumentieren.
Wieviel leichter wäre es, wenn ich auf die Frage “und du bist doch bestimmt auf Facebook ” mit einem lockeren “na klar” antworten könnte. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.
Der offizielle Start des Blogs socialmedia.dalila-graf.de ist der 1. August 2010.
Lust mit zu machen?
Gern würde ich eure Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema einholen. Sei es via Kommentarfunktion oder falls ihr mehr Zeichen benötigt auch gern als Co-Autoren. Da sich im Netz nicht nur Gutmenschen tummeln, ist dem Publizieren die kleine Hürde der Registrierung vorangestellt. Ich sammle keine E-Mail-Adressen, ich habe genügend eigene, so dass das keine Hürde sein dürfte. Wundert euch nicht, wenn der erste Kommentar von euch etwas länger zum Erscheinen braucht – da ich tagsüber noch einer realen Beschäftigung nachgehe, kann die Freischaltung manchmal etwas dauern.
Da die Verwendung von Alias- und Nicknames in den 90er-Jahren ein verbreiteter Sport war, spricht von meiner Seite aus auch nichts gegen Elfenbeinchen oder Hühnerschnäuzchen bei der Anmeldung. Die Registrierung ist nur einen Mausklick entfernt.
Der Lohn der Registrierung
Neben den geistvollen Diskussionsmöglichkeiten bleibt euch auch die Eingabe des Captchas erspart.
Wir sehen uns – überall – nur nicht auf Facebook
Update 23. Januar 2011
Eine etwas längere Hintergrundgeschichte findet ihr in diesem Beitrag: Mein Web vom Web 0.0 bis 2.0 als Digital Immigrant – vorbei an Facebook

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