Das Bier und seine Fans auf Facebook

Warum ich nach dem polnischen Abgang dann doch kein Mitglied auf Facebook wurde?

Ich war auf dem Heimweg  irritiert über eine Werbebotschaft an einer Litfass-Säule.

Bierglas
Da ich keine Werbung für das Bier machen möchte, gibt es nur das Glas

Was war  die Werbebotschaft? Ehrlich gesagt, frage ich mich das immer noch. Es ist eine riesengroße goldfarbene Bierflasche abgebildet – ich werde geduzt und aufgefordert – „Werde Freund auf Facebook“ mit dem entsprechenden Link.

Ich bin auch fürs Duzen, gerade online und auch gern in der realen Welt, aber ist es nicht eher die Ansprache für Kinder und Jugendliche? Es war keine Werbung für alkoholfreies Bier. Aus kurzfristig moralischen Anwandlungen heraus war ich hinreichend „empört“ und konnte wieder mit ruhigem Gewissen sagen, nein – das will ich nicht.

Beim Schreiben dieses Beitrags habe ich mich  gefragt, was sagen andere zu dieser Kampagne? Bin ich zu spießig? Wie sehen das Eltern?

Zwei Beispielblogs habe ich herausgepickt – wie sagt man immer so schön – bildet euch eure eigene Meinung.

Positiv:
http://blog.xeit.ch/2010/06/social-media-kampagne-der-biermarke-becks-gold/

Kritisch:
http://www.i-marketing-net.de/social-networks/becks-social-media-kompetenz-abgestanden-statt-frisch/3536/

Veröffentlicht von

Dalila

Seit 1998 online und bekennender Online-Junkie. Fragt sich häufig, wie sie vor 1998 das Leben organisiert hat. Ist nur tageweise Naturfreund, raucht nicht mehr, isst keine industriell verfeinerten Lebensmittel, fährt seit drei Jahren mit wachsender Begeisterung Fahrrad, wohnt in der schönsten Stadt Deutschlands im nicht ganz so schönen, dafür sehr lebendigen Schanzenviertel.

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