Android Wear am Arm – das möchte ich haben

androidwearIn letzter Zeit habe ich festgestellt, das ich außer einem Tablet, einem Smartphone einem Notebook und einem old-fashioned PC eigentlich gar nichts mehr an Gadgets vermisse.  Verpasse zwar häufig irgendwelche Benachrichtigungen, weil ich nicht aufs Telefon schaue oder es abgestellt ist und die Push-Nachrichten in den meisten Apps sind deaktiviert.

Funktioniert ganz gut. Aber seit heute steht etwas auf meiner Wunschliste. Eine Armbanduhr, mit der ich sprechen kann – darauf warte ich seit Enterprise-Zeiten. Wer sich fragt, wer das braucht –  natürlich niemand. Ich werde es praktisch finden, wenn ich mein etwas zu großes Smartphone einfach in der Tasche lassen kann und mir die Uhr am Handgelenk den Weg weist.

Schaut euch die Funktionen an, in diesem Video werden die Möglichkeiten gezeigt.

Social Media Blog – geht ohne Video ja gar nicht

Interaktion,  „user generated content“ und Videos – das sind einige der Buzz-Words, die man in der 1. Lehrstunde Social Media resp. Web 2.0 an den Kopf geworfen bekommt.

Interagieren könntet ihr hier über die Kommentarfunktion,  den Content habe ich generiert und heute kommt ein kleines Lehrstück über Verhalten in solzialen Netzwerken im Videoformat. Klasse finde ich die Einleitung mit dem Hinweis, dass man bei der Wahl des Alias‘ berücksichtigen sollte, dass auch zukünftige Chefs sich durchaus auf und in sozialen Netzwerken tummeln. Dreht eure Lautsprecher auf und lauscht den „Goldenen Regeln auf Facebook“. 

Die Crux mit dem „Gefällt mir“-Button

Mein erstes Frust-Erlebnis mit dem „Gefällt mir“-Button habe ich unbeschadet überwunden. Aber was bedeutet dieses Symbol der Sympathie-Bekundung wirklich? Was genau sage ich meinen Freunden, wenn ich auf  „Gefällt mir“ klicke?

Fall I

Mir gefällt ein Beitrag so unglaublich gut, weil er toll geschrieben ist und ein interessantes Thema behandelt = „Gefällt mir“

Fall II

Mir gefällt das Thema eines Beitrages, ist aber nicht so toll geschrieben – ok -Meisterschreiber muss man nicht sein, um interessante Themen an die Öffentlichkeit zu bringen, also klicke ich auch. Wissen dann meine Freunde, was ich so toll finde?

Fall III

Ich sehe die Headline  „Kettensägenmassaker im Schanzenviertel“. — Und nun? Wenn ich jetzt auf „Gefällt  mir“ klicke – habe ich dann

a) den Bundesverfassungsschutz vor der Tür?

b) „getargete“ Werbung in meinem Browser, die mir freundlich den Besuch eines Psychologen anpreist?

c) oder – das wäre mir die liebste Variante – ein Sonderangebot für den nächsten Shooter im E-Mail-Postfach?

P.S. Der unaufmerksame Leser mag sich fragen, warum hier unter diesem Artikel die Socialbookmarking-Buttons hängen. Da steht nirgends „Gefällt mir“ ;)

P.P.S. Ich habe schon gemerkt, dass es früher Fan hieß – aber die Änderung zu Gefällt mir wird auch unter Facebook-Fans – oder heißt es jetzt „Gefaller“? –  kontrovers diskutiert,
z. B. hier:
webmarketingblog.at/2010/04/19/facebook-fanseite-gefaellt-mir-statt-fan-werden/

P.P.P.S. Aber dieser Anwender hat wirklich Frusterlebnisse mit dem „Gefällt mir“. Da sind meine Probleme Peanuts gegen.

Social Media Workshop ohne Facebook

Vor zwei Monaten habe ich mit einer Kollegin einen Social Media Workshop für unsere deutschen und internationalen Kollegen vorbereitet. Eine – zugegebenermaßen nicht besonders kreative Frage zum Einstieg war – was ist Social Media für euch? Warum wohl waren wir nicht überrascht, als

  1. Twitter und
  2. Facebook

genannt wurden?

Mein „Nichtvorhandensein“ auf Facebook konnte ich elegant kaschieren, indem ich von meinen Erfahrungen mit zwei Twitter-Accounts berichtete und dass ich in zwei Business-Netzwerken zu finden bin. Facebook mussten wir zum Glück auch niemanden erklären – gefühlte 98 Prozent unserer Kollegen sind bereits dort.
Seit der Recherche für diesen Workshop bin ich übrigens Fan der Reihe „… in Plain English“ – aber schaut und hört selbst – als Einführung in das Thema super – und Facebook kommt dort erstaunlicherweise erst an zweiter Stelle.

Fazit: Klippe umschifft – Social Media Workshop auch ohne Facebook gelungen.