Android Wear am Arm – das möchte ich haben

androidwearIn letzter Zeit habe ich festgestellt, das ich außer einem Tablet, einem Smartphone einem Notebook und einem old-fashioned PC eigentlich gar nichts mehr an Gadgets vermisse.  Verpasse zwar häufig irgendwelche Benachrichtigungen, weil ich nicht aufs Telefon schaue oder es abgestellt ist und die Push-Nachrichten in den meisten Apps sind deaktiviert.

Funktioniert ganz gut. Aber seit heute steht etwas auf meiner Wunschliste. Eine Armbanduhr, mit der ich sprechen kann – darauf warte ich seit Enterprise-Zeiten. Wer sich fragt, wer das braucht –  natürlich niemand. Ich werde es praktisch finden, wenn ich mein etwas zu großes Smartphone einfach in der Tasche lassen kann und mir die Uhr am Handgelenk den Weg weist.

Schaut euch die Funktionen an, in diesem Video werden die Möglichkeiten gezeigt.

Der Threema-Hype: Warum wollen Facebook-User wegen des WhatsApp-Einkaufs ihre Lieblingsplattform ruinieren?

Ich oute mich.

Auch ich fand die erste Meldung über den WhatsApp-Kauf von Facebook interessant. Aber mehr im Hinblick auf  diesen absurd hohen Preis, als dass mich der neue Eigentümer whatsapp_180x120erschüttert hätte. Was wäre eigentlich die Reaktion gewesen, wenn es Google, Yahoo oder Microsoft gewesen wäre?

Ein halber Tag vergeht, und es sprießen WhatsApp-Alternativen, Ranglisten und Anfragen aus dem Boden.  Als sei WhatsApp erst nach dem Verkauf an Facebook unsicher geworden und es nicht schon immer gewesen ist.

Muss mich nochmal outen: Ich verstehe es nicht.

Threema ist der neue Star am Messenger-Himmel. Könnte man meinen, wenn man die Google App Hitparade und die Berichterstattung in den Medien betrachtet. Egal ob IT-Experten, Mobilefachleute oder sonstige Blätter – wenn sogar die Hamburger Morgenpost als Regionalblatt am 21.02.2014 titelt : WhatsApp-Alternative stürmt die Charts und damit Threema bewirbt – na – dann muss es wohl die Alternative sein.

„Die User seien mit dem Programm zufrieden, auch wenn die Nachrichten zeitverzögert ankämen und sie nur angezeigt werden, wenn Threema geöffnet sei“.  

Super Sache für einen Instant Messenger. Auch dass alte OS nicht mehr unterstützt werden,  schließt einen größeren Benutzerkreis zumindest in meinem Bekanntenkreis aus.

Aber sehen wir das doch so. Ich gönne das den Schweizer Jungs von Herzen, und vielleicht kann Google  in einigen Monaten Threema einen Milliardendeal anbieten. Bei WhatsApp konnten sie mit „nur“ 10 Mrd Dollar nicht punkten.

Update 01.03.14: Der Postillon meint das auch ;) www.der-postillon.com/2014/02/google-kauft-whatsapp-konkurrenten.html

Zurück zu meiner eingangs gestellten Frage an all die Facebook-Fans und -Jünger, die aktuell auf der Facebook-Plattform diskutieren, zu welcher Alternative man wechseln müsse:

Was passiert, wenn das alle WhatsApp-User tatsächlich tun und damit Facebook 19 Milliarden in den Sand gesetzt hätte?

Verwendet ihr auch den Facebook-Messenger nicht mehr? Darf ich euch keine Facebook-Nachrichten mehr schicken?

Muss ich zu den Alternativen wechseln:  Threema, Telegram, Surespot, Linphone, TextSecure …

Wer sich auch noch nicht sicher ist: 

 

P.S. Google+ und Hangouts gibt es auch noch. Auch wenn vielleicht die Nachricht „bin in fünf Minuten zu Hause“ nicht per asymmetrischer Kryptografie verschlüsselt wird, ist es für die Übergangszeit eine Alternative für die Unentschlossenen ;)

 

 

 

Tipps gegen Korrosionsschäden – wichtig für Sportler und Regentelefonierer

Wie letzte Woche berichtet, verweigerte mein Lieblingsgadget – das Samsung Galaxy Note 2 – den Dienst. Heute morgen aus der Samsung Technik zurückerhalten, mit dem Hinweis:

„Beschädigung der Platine durch Korrosion. Der Hersteller übernimmt keine Garantie für Feuchtigkeitsschäden. Reparatur unwirtschaftlich. Gerät unrepariert zurück.“

KorrosionsschädenDas ist zwar extrem unglücklich, aber netterweise lag ein Info- und Merkzettel des Reparaturcenters dabei. Ich bin mir nicht sicher, ob alle Smartphone-Nutzer, die das Telefon ständig mit sich herumtragen, die Empfindlichkeiten ihrer Geräte kennen. Gerade wenn man sowohl beim Sport, als auch am Strand, es während des Duschens gern in greifbarer Nähe haben, und sich vom Chatten und Posten auch von starken Regenfällen nicht einschüchtern lassen, . Steht zwar alles mehr oder weniger auch im Manual, aber 95 % meiner Bekannten lesen es nicht.

Nach dem ich die Tipps gegen Korrosionsschäden heute im Detail zur Kenntnis genommen habe, frage ich mich:

  1. Brauche ich ein doch eher eine wasserfeste Android-Uhr für die Sportapps?
  2. Warum gibt es nicht gleich eine Outdoorversion für jedes Smartphone?
  3. Habe ich die App übersehen, die mit einem lauten Piepen vor einer ungesunden Erhöhung der umgebenden Luftfeuchtigkeit warnt? Einen Feuchtigkeitswarnsensor einzubauen, kann nicht sooo schwierig sein.
  4. Entfallen Urlaube mit dem Lieblingsgadget in tropische und subtropische Gebiete komplett?

Bevor ich diese Liste ins Endlose fortführe, hier mein Special über Korrosionsschäden:

Wodurch können Korrosionsschäden verursacht werden? 

  • Kontakt mit Flüssigkeiten
  • hohe Luftfeuchtigkeit (falls jemand einen Prozentsatz weiß, gern via Kommentar ergänzen)
  • Kondenswasser, das durch große Temperaturschwankungen entsteht

Tipps aus dem Reparaturcenter:

Auto

Im Hochsommer und im Winter sollte man das Telefon nicht im Auto liegen lassen.
Wegen der Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kann Feuchtigkeit im Telefon kondensieren.

Anm: Ich finde, auch im Frühling und Herbst sollte man das Telefon nicht im Auto liegen lassen. 

Regen

Nutzung bei Regen wird ausdrücklich nicht empfohlen, auch nicht unter einem Regenschirm.

Schnee

Packt das Telefon warm ein wenn es schneit und benutzt es  nicht bei Schneefall unter freiem Himmel.

Sport

Trägt man das Telefon während sportlicher Aktivitäten bei sich, und das womöglich nahe am Körper, können Korrosionsschäden entstehen.
Natürlich auch bei anderen körperlichen anstrengenden Aktivitäten.

Anm: Vollschwitzen ist also auch keine gute Idee. 

Transport in Taschen

Gemeinsamer Transport des Telefons in einer Tasche mit einer Getränkeflasche – keine gute Idee.

Wasser

Bewahrt das Telefon immer trocken auf. Direkter Kontakt – auch in kleinen Mengen – mit Flüssigkeiten – oder einfach nur hohe Luftfeuchtigkeit können Korrosionsschäden hervorrufen

Anm: So wie Rauchen auch den Tod verursachen kann. Nach all diesen Warnungen wundert es mich, dass das mein erstes Telefon ist, das ich auf diese Art verliere. Was ich die Vorgänger schon beregnet und „verluftfeuchtet“ habe … 

Anyway: Nächste Woche wird Ersatz besorgt – die Auswahl steht schon fest – es wird wieder ein Samsung Galaxy Note 2 – diesmal die LTE Version, die es vor sechs Monaten noch nicht gab. So hat auch dieses Serviceerlebnis etwas Gutes …