Test MultiMi vorzeitig beendet – Fehlermeldungen während des Betriebes und der Deinstallation nervig

MultiMi – meldete sich mit dem Hinweis, dass es Probleme habe, jetzt beendet wird und sich wieder melden würde, wenn es eine Lösung für das Problem gibt.

Gut, denk‘ ich, kommunikativ die Software, zeichnet sich nur gerade nicht durch Stabilität aus.

Das Symbol für das Programm verschwand aus der Taskleiste. Trotzdem erhielt ich noch die Infos über neue E-Mails, Tweets etc. – was halt so eingestellt war. Gestern noch gedacht, schad‘ ja nix, mit dem nächsten Neustart sicher gut.

Heute Rechner gestartet, MultiMi, da noch im Autostart aktiviert, hat sich mitgestartet. Das Problem von gestern wohl schon wieder gelöst.

Um meinen betagten Rechner beim Starten nicht weiter auszubremsen, über das MultiMi-Symbol in der Taskleiste versucht, den Autostart abzustellen. Dieser Versuch wurde mit dem Hinweis quittiert, dass das wegen irgendwelcher Registry-Einstellungen nicht möglich sei. Solche Meldungen werden mit der sofortigen Deinstallation geahndet und führen zu vorzeitigem Testende ;)

Die Deinstallation über die Systemsteuerung scheint geklappt zu haben, auch wenn sich parallel dazu der Browser mit der Website von MultMi verbindet und mir diesen vertrauenserweckenden Text anzeigt:

Server Error in ‚/‘ Application.
An existing connection was forcibly closed by the remote host
Description: An unhandled exception occurred during the execution of the current web request. Please review the stack trace for more information about the error and where it originated in the code.
Exception Details: System.Net.Sockets.SocketException: An existing connection was forcibly closed by the remote host
Source Error:
An unhandled exception was generated during the execution of the current web request. Information regarding the origin and location of the exception can be identified using the exception stack trace below.
Stack Trace: […]

Schon wegen der fehlenden Google+ Unterstützung ist MultiMi nicht sinnvoll einzusetzen, es scheint viel Ressourcen zu verbrauchen und die Fehlermeldungen bringen keinen Spaß. Das war wohl nix mit der „All-in-one-Lösung“.

Doppelter Testtag: Software MultiMi für die Verwaltung des Social Life | screenr für Instant Screencasts

MultiMi

Heute morgen den Hinweis auf eine Windows Software namens MultiMi gefunden, die einem die verlorene Übersicht über die eigenen sozialen Netzwerke zurückgeben soll.

Völlig überrascht, dass es so etwas wie neue Software für Windows Computer im Zusammenspiel  mit Social überhaupt noch gibt, musste ich mir MultiMi eben installieren. Kaum gestartet, wollte ich es erst sofort wieder deinstallieren, denn unter „Social“ kann man lediglich Facebook, LinkedIn und einen Twitter-Account hinzufügen. Ein Google+ ist weit und breit nicht zu sehen. Warum ich trotzdem einen 2. Blick geworfen habe: Immerhin stehen die anderen Google-Dienste zur Verknüpfung bereit, so dass die Integration von Google+ nicht illusorisch scheint.

Screenr

Um die Auswahlmöglichkeiten nicht mittels Bildern zu zeigen, habe ich die Gelegenheit genutzt, das Onlinetool screenr auszuprobieren. Auf eine Besprechung der Screens habe ich verzichtet, ist ja nur ein Test des Onlinetools ;)

Hat man die einzelnen Kanäle Messages, Social, Events, Photos, Media, Documents mit seinen Netzwerken und Zugangsdaten befüllt, erscheinen die Inhalte recht ansprechend auf dem Bildschirm.

Auf der Homefläche werden die Message, Photos und Popular Contacts angezeigt, ebenso die nächsten Events aus dem Kalender und am unteren Bildschirmrand die Social Aktivitäten.

Bei der Eingabe der Zugangsdaten wurde  mir versichert, dass die Daten nicht auf den Servern von MultiMI sondern nur auf meinem PC gespeichert bleiben. Ich vertraue darauf, dass irgendein Sicherheitsprofi zu dieser Software seinen Senf dazugibt.

 Weiterführende Links:

Hootsuite oder TweetDeck – Teil 1

Heute wurde mir von meiner lieben Kollegin C. aus H. die Frage gestellt, die ich mir selbst seit einigen Wochen versuche zu beantworten.

Verwende ich lieber Hootsuite oder TweetDeck?

Grafisch hat Hootsuite die Nase vorn, allein um das Schlummerbild der Eule noch einmal zu sehen, spiele ich ab und zu Spiel – „Dalila, die auf Monitore starrt“.

Macht man das lange genug – wird man hiermit belohnt:

Aber ihr seid hier ja nicht zum Spaß, daher werde ich jetzt die aus meiner Sicht spannenden Vorzüge beschreiben.

Vorab zum Einstieg eine Übersicht, wie die beiden Tools im direkten Vergleich der Funktionen abschneiden.

Funktion

Hootsuite

TweetDeck

Online Social Media Dashboard Desktop Anwendung
Plattformen Online Desktop, iPhone, iPad
Installation auf Keine Installation notwendig Apple, Windows, Linux
Optimale Browser Chrome 5, Safari 5, Firefox 3.6, Internet Explorer 8 ./.
Desktop-Version und Browser-Addons (Hootsuite) Fluid (Mac), Chrome, Mozilla Prism, Firefox Add on, Hootlet Chrome Extension, ./.
Netzwerke Twitter, Facebook, Facebook Page, LinkedIn, Ping.fm, WordPress, MySpace, Foursquare Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn, Foursquare, Google Buzz and more
Zeitgesteuerte Updates Ja ja
Mobile Unterstützung iPhone, Android, iPhone, Android
Tracking Tracking über eingebaute URL-Shortener
URL-Shortener Ow.ly, HT.ly bit.ly, is.gd, tinyurl, twurl (and other)
Teamarbeit ja nein
Aufgaben ja nein
Anpassbare Oberfläche ja, Designs, Spalten, Listen ja, Hell/Dunkel – anpassbare Farben. Listen, Keywordlisten
Sprachen Benutzeroberfläche Englisch, Japanisch mehr als 60 Sprachen, integrierte Übersetzungsfunktion für Tweets (via Google)
Monitoring Wort oder Phrase nein
Hinweis über neue Meldungen nein Diverse Einstellmöglichkeiten, inklusive Sound
Bilder ja YFrog, Tweetphoto, Twitpic, Mobypicture
Synchronisation ./. Über TweetDeck Account Synchronisation
Filtermöglichkeiten nein ja
Kosten Alles neu seit 16. August – Basisaccount kostenlos – Rest bitte hier nachlesen: http://blog.hootsuite.com/freemium-plans-clarifications/ (zur Zeit) kostenlos für private Anwender

Ihr seht, beide Tools sind mächtig. Sind die Funktionen Teamfähigkeit und Tracking wichtig, fällt die Entscheidung leicht. Damit kann TweetDeck  nicht dienen. Dafür unterstützt Tweetdeck wiederrum URL-Shortener, die dort die Trackingfunktion direkt vorhalten.

Aber wie schaut es aus im Hinblick auf die eigentliche Aufgabe – das twittern über unterschiedliche Accounts zu erleichtern oder andere Netzwerke mit Statusupdates zu versorgen? In beiden Anwendungen habe ich über die Konfiguration jeweils meine zwei Twitter-und den LinkedIn-Account eingestellt.

Twittern über Hootsuite

Am oberen Bildschirmrand findet man neben der Eule das Eingabefeld für die Nachricht. Daneben der Absendebutton – und gleich daneben kann man durch anklicken bestimmen, über welchen Account man die Internetgemeinde mit seiner Nachricht beglücken möchte.

Hootsuite Eingabefeld klein

Klickt man in das Feld „Compose message …“, eröffnen sich weitere Möglichkeiten:

Hootsuite Eingabefeld erweitert

Das URL-Shortener-Feld wird sichtbar, man kann Dateien anhängen, die Zeit für den Versand einstellen und die Nachricht als Entwurf speichern. Für „VielInhaltübernochmehrKanäleVerbreiter“ gibt es die Möglichkeit alle Profile gleichzeitig auszuwählen. Die Visualisierung ist grafisch sehr deutlich umgesetzt.Ausgewaehlte Netzwerke

Und Hootsuite denkt mit: Fällt einem jetzt ein, dass man doch noch ein Netzwerk vergessen hat, kann man über das +-Symbol das entsprechende Netzwerk sofort hinzufügen, ohne erst die Profileinstellungen suchen zu müssen.

Bedienbarkeit: 5 von 5 Sternchen

Twittern über TweetDeck

Ich lasse TweetDeck dagegen antreten. Die hier eingestellten Screens sind über die Windows-Version erstellt, sehen auf Linux aber genauso aus.

Die Oberfläche kann sowohl schwarz als auch weiß eingestellt werden. Da die dunkle Oberfläche in der Öko-Bilanz besser abschneidet – ist das TweetDeck bei mir schwarz.

Das Eingabefeld kann man entweder am oberen oder unteren Bildschirmrand platzieren. Hat man sich dafür entschieden, bei neuen Tweets über ein Infofenster informiert zu werden, sollte man die Platzierung mit Bedacht wählen, sonst wird die Tipperei durch das aufpoppende Fenster gestört. Das Eingabefeld ist dynamisch in der Länge; heißt – verkleinert man das Tweet-DeckFenster, verkürzt sich das Feld prozentual.

Anders als bei Hootsuite gibt es keine Überraschungen, wenn man in das Eingabefeld klickt. Aber – man kann Dateien und Links via Drag & Drop ins Feld schubsen. TweetDeck Eingabefeld

Durch Anklicken der jeweiligen Profile aktiviert oder deaktivert man die zu verwendenden Accounts. Die Visualisierung ist hier nicht ganz so eindeutig wie bei Hootsuite, aber auch hier kann man fehlende Netzwerke direkt ergänzen, ohne in die Einstellungen wechseln zu müssen.

Die Funktionen, die sich hinter den Symbolen verbergen:

  • Hinzufügen oder Ändern von Standorten
  • Fotos oder Videos hinzufügen
  • Auto Url-Verkürzer an- oder abstellen
  • TweetShrink this Update (Das muss neu sein, keinen blassen Schimmer was es bedeutet ;)
  • Übersetzungsfunktion (Das ist richtig cool für internationale SuperTweeter – ist zwar powered bei Google, trotzdem  fehlt Klingonisch #failure)Tweetdeck - automatische Übersetzung via Google
  • Hashtag-Hilfe
  • Zeitsteuerung

Durch die integrierte Übersetzung und die Integration der Url-Shortener und Bildupload-Dienste erhält auch TweetDeck die vollen

5 Sternchen.

Fazit: Das Absetzen von Nachrichten gelingt sowohl in Hootsuite als auch im TweetDeck einfach und schnell.

Kurz bevor ihr in den Snooze-Modus wechselt, beende ich hiermit Teil I.

In der Ausgabe Hootsuite oder Tweetdeck – Teil 2 zeige ich, wie man sich in beiden Tools der Überblick über Listen, Follower und andere Kernthemen verschafft oder sich vollends verirrt ;)Vorschau Hootsuite TweetDeck
Falls ihr nicht so lange warten wollt: