Android Wear am Arm – das möchte ich haben

androidwearIn letzter Zeit habe ich festgestellt, das ich außer einem Tablet, einem Smartphone einem Notebook und einem old-fashioned PC eigentlich gar nichts mehr an Gadgets vermisse.  Verpasse zwar häufig irgendwelche Benachrichtigungen, weil ich nicht aufs Telefon schaue oder es abgestellt ist und die Push-Nachrichten in den meisten Apps sind deaktiviert.

Funktioniert ganz gut. Aber seit heute steht etwas auf meiner Wunschliste. Eine Armbanduhr, mit der ich sprechen kann – darauf warte ich seit Enterprise-Zeiten. Wer sich fragt, wer das braucht –  natürlich niemand. Ich werde es praktisch finden, wenn ich mein etwas zu großes Smartphone einfach in der Tasche lassen kann und mir die Uhr am Handgelenk den Weg weist.

Schaut euch die Funktionen an, in diesem Video werden die Möglichkeiten gezeigt.

Der Threema-Hype: Warum wollen Facebook-User wegen des WhatsApp-Einkaufs ihre Lieblingsplattform ruinieren?

Ich oute mich.

Auch ich fand die erste Meldung über den WhatsApp-Kauf von Facebook interessant. Aber mehr im Hinblick auf  diesen absurd hohen Preis, als dass mich der neue Eigentümer whatsapp_180x120erschüttert hätte. Was wäre eigentlich die Reaktion gewesen, wenn es Google, Yahoo oder Microsoft gewesen wäre?

Ein halber Tag vergeht, und es sprießen WhatsApp-Alternativen, Ranglisten und Anfragen aus dem Boden.  Als sei WhatsApp erst nach dem Verkauf an Facebook unsicher geworden und es nicht schon immer gewesen ist.

Muss mich nochmal outen: Ich verstehe es nicht.

Threema ist der neue Star am Messenger-Himmel. Könnte man meinen, wenn man die Google App Hitparade und die Berichterstattung in den Medien betrachtet. Egal ob IT-Experten, Mobilefachleute oder sonstige Blätter – wenn sogar die Hamburger Morgenpost als Regionalblatt am 21.02.2014 titelt : WhatsApp-Alternative stürmt die Charts und damit Threema bewirbt – na – dann muss es wohl die Alternative sein.

„Die User seien mit dem Programm zufrieden, auch wenn die Nachrichten zeitverzögert ankämen und sie nur angezeigt werden, wenn Threema geöffnet sei“.  

Super Sache für einen Instant Messenger. Auch dass alte OS nicht mehr unterstützt werden,  schließt einen größeren Benutzerkreis zumindest in meinem Bekanntenkreis aus.

Aber sehen wir das doch so. Ich gönne das den Schweizer Jungs von Herzen, und vielleicht kann Google  in einigen Monaten Threema einen Milliardendeal anbieten. Bei WhatsApp konnten sie mit „nur“ 10 Mrd Dollar nicht punkten.

Update 01.03.14: Der Postillon meint das auch ;) www.der-postillon.com/2014/02/google-kauft-whatsapp-konkurrenten.html

Zurück zu meiner eingangs gestellten Frage an all die Facebook-Fans und -Jünger, die aktuell auf der Facebook-Plattform diskutieren, zu welcher Alternative man wechseln müsse:

Was passiert, wenn das alle WhatsApp-User tatsächlich tun und damit Facebook 19 Milliarden in den Sand gesetzt hätte?

Verwendet ihr auch den Facebook-Messenger nicht mehr? Darf ich euch keine Facebook-Nachrichten mehr schicken?

Muss ich zu den Alternativen wechseln:  Threema, Telegram, Surespot, Linphone, TextSecure …

Wer sich auch noch nicht sicher ist: 

 

P.S. Google+ und Hangouts gibt es auch noch. Auch wenn vielleicht die Nachricht „bin in fünf Minuten zu Hause“ nicht per asymmetrischer Kryptografie verschlüsselt wird, ist es für die Übergangszeit eine Alternative für die Unentschlossenen ;)

 

 

 

Tipps gegen Korrosionsschäden – wichtig für Sportler und Regentelefonierer

Wie letzte Woche berichtet, verweigerte mein Lieblingsgadget – das Samsung Galaxy Note 2 – den Dienst. Heute morgen aus der Samsung Technik zurückerhalten, mit dem Hinweis:

„Beschädigung der Platine durch Korrosion. Der Hersteller übernimmt keine Garantie für Feuchtigkeitsschäden. Reparatur unwirtschaftlich. Gerät unrepariert zurück.“

KorrosionsschädenDas ist zwar extrem unglücklich, aber netterweise lag ein Info- und Merkzettel des Reparaturcenters dabei. Ich bin mir nicht sicher, ob alle Smartphone-Nutzer, die das Telefon ständig mit sich herumtragen, die Empfindlichkeiten ihrer Geräte kennen. Gerade wenn man sowohl beim Sport, als auch am Strand, es während des Duschens gern in greifbarer Nähe haben, und sich vom Chatten und Posten auch von starken Regenfällen nicht einschüchtern lassen, . Steht zwar alles mehr oder weniger auch im Manual, aber 95 % meiner Bekannten lesen es nicht.

Nach dem ich die Tipps gegen Korrosionsschäden heute im Detail zur Kenntnis genommen habe, frage ich mich:

  1. Brauche ich ein doch eher eine wasserfeste Android-Uhr für die Sportapps?
  2. Warum gibt es nicht gleich eine Outdoorversion für jedes Smartphone?
  3. Habe ich die App übersehen, die mit einem lauten Piepen vor einer ungesunden Erhöhung der umgebenden Luftfeuchtigkeit warnt? Einen Feuchtigkeitswarnsensor einzubauen, kann nicht sooo schwierig sein.
  4. Entfallen Urlaube mit dem Lieblingsgadget in tropische und subtropische Gebiete komplett?

Bevor ich diese Liste ins Endlose fortführe, hier mein Special über Korrosionsschäden:

Wodurch können Korrosionsschäden verursacht werden? 

  • Kontakt mit Flüssigkeiten
  • hohe Luftfeuchtigkeit (falls jemand einen Prozentsatz weiß, gern via Kommentar ergänzen)
  • Kondenswasser, das durch große Temperaturschwankungen entsteht

Tipps aus dem Reparaturcenter:

Auto

Im Hochsommer und im Winter sollte man das Telefon nicht im Auto liegen lassen.
Wegen der Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht kann Feuchtigkeit im Telefon kondensieren.

Anm: Ich finde, auch im Frühling und Herbst sollte man das Telefon nicht im Auto liegen lassen. 

Regen

Nutzung bei Regen wird ausdrücklich nicht empfohlen, auch nicht unter einem Regenschirm.

Schnee

Packt das Telefon warm ein wenn es schneit und benutzt es  nicht bei Schneefall unter freiem Himmel.

Sport

Trägt man das Telefon während sportlicher Aktivitäten bei sich, und das womöglich nahe am Körper, können Korrosionsschäden entstehen.
Natürlich auch bei anderen körperlichen anstrengenden Aktivitäten.

Anm: Vollschwitzen ist also auch keine gute Idee. 

Transport in Taschen

Gemeinsamer Transport des Telefons in einer Tasche mit einer Getränkeflasche – keine gute Idee.

Wasser

Bewahrt das Telefon immer trocken auf. Direkter Kontakt – auch in kleinen Mengen – mit Flüssigkeiten – oder einfach nur hohe Luftfeuchtigkeit können Korrosionsschäden hervorrufen

Anm: So wie Rauchen auch den Tod verursachen kann. Nach all diesen Warnungen wundert es mich, dass das mein erstes Telefon ist, das ich auf diese Art verliere. Was ich die Vorgänger schon beregnet und „verluftfeuchtet“ habe … 

Anyway: Nächste Woche wird Ersatz besorgt – die Auswahl steht schon fest – es wird wieder ein Samsung Galaxy Note 2 – diesmal die LTE Version, die es vor sechs Monaten noch nicht gab. So hat auch dieses Serviceerlebnis etwas Gutes …

 

 

Test MultiMi vorzeitig beendet – Fehlermeldungen während des Betriebes und der Deinstallation nervig

MultiMi – meldete sich mit dem Hinweis, dass es Probleme habe, jetzt beendet wird und sich wieder melden würde, wenn es eine Lösung für das Problem gibt.

Gut, denk‘ ich, kommunikativ die Software, zeichnet sich nur gerade nicht durch Stabilität aus.

Das Symbol für das Programm verschwand aus der Taskleiste. Trotzdem erhielt ich noch die Infos über neue E-Mails, Tweets etc. – was halt so eingestellt war. Gestern noch gedacht, schad‘ ja nix, mit dem nächsten Neustart sicher gut.

Heute Rechner gestartet, MultiMi, da noch im Autostart aktiviert, hat sich mitgestartet. Das Problem von gestern wohl schon wieder gelöst.

Um meinen betagten Rechner beim Starten nicht weiter auszubremsen, über das MultiMi-Symbol in der Taskleiste versucht, den Autostart abzustellen. Dieser Versuch wurde mit dem Hinweis quittiert, dass das wegen irgendwelcher Registry-Einstellungen nicht möglich sei. Solche Meldungen werden mit der sofortigen Deinstallation geahndet und führen zu vorzeitigem Testende ;)

Die Deinstallation über die Systemsteuerung scheint geklappt zu haben, auch wenn sich parallel dazu der Browser mit der Website von MultMi verbindet und mir diesen vertrauenserweckenden Text anzeigt:

Server Error in ‚/‘ Application.
An existing connection was forcibly closed by the remote host
Description: An unhandled exception occurred during the execution of the current web request. Please review the stack trace for more information about the error and where it originated in the code.
Exception Details: System.Net.Sockets.SocketException: An existing connection was forcibly closed by the remote host
Source Error:
An unhandled exception was generated during the execution of the current web request. Information regarding the origin and location of the exception can be identified using the exception stack trace below.
Stack Trace: […]

Schon wegen der fehlenden Google+ Unterstützung ist MultiMi nicht sinnvoll einzusetzen, es scheint viel Ressourcen zu verbrauchen und die Fehlermeldungen bringen keinen Spaß. Das war wohl nix mit der „All-in-one-Lösung“.

Doppelter Testtag: Software MultiMi für die Verwaltung des Social Life | screenr für Instant Screencasts

MultiMi

Heute morgen den Hinweis auf eine Windows Software namens MultiMi gefunden, die einem die verlorene Übersicht über die eigenen sozialen Netzwerke zurückgeben soll.

Völlig überrascht, dass es so etwas wie neue Software für Windows Computer im Zusammenspiel  mit Social überhaupt noch gibt, musste ich mir MultiMi eben installieren. Kaum gestartet, wollte ich es erst sofort wieder deinstallieren, denn unter „Social“ kann man lediglich Facebook, LinkedIn und einen Twitter-Account hinzufügen. Ein Google+ ist weit und breit nicht zu sehen. Warum ich trotzdem einen 2. Blick geworfen habe: Immerhin stehen die anderen Google-Dienste zur Verknüpfung bereit, so dass die Integration von Google+ nicht illusorisch scheint.

Screenr

Um die Auswahlmöglichkeiten nicht mittels Bildern zu zeigen, habe ich die Gelegenheit genutzt, das Onlinetool screenr auszuprobieren. Auf eine Besprechung der Screens habe ich verzichtet, ist ja nur ein Test des Onlinetools ;)

Hat man die einzelnen Kanäle Messages, Social, Events, Photos, Media, Documents mit seinen Netzwerken und Zugangsdaten befüllt, erscheinen die Inhalte recht ansprechend auf dem Bildschirm.

Auf der Homefläche werden die Message, Photos und Popular Contacts angezeigt, ebenso die nächsten Events aus dem Kalender und am unteren Bildschirmrand die Social Aktivitäten.

Bei der Eingabe der Zugangsdaten wurde  mir versichert, dass die Daten nicht auf den Servern von MultiMI sondern nur auf meinem PC gespeichert bleiben. Ich vertraue darauf, dass irgendein Sicherheitsprofi zu dieser Software seinen Senf dazugibt.

 Weiterführende Links:

Hootsuite oder TweetDeck – Teil 1

Heute wurde mir von meiner lieben Kollegin C. aus H. die Frage gestellt, die ich mir selbst seit einigen Wochen versuche zu beantworten.

Verwende ich lieber Hootsuite oder TweetDeck?

Grafisch hat Hootsuite die Nase vorn, allein um das Schlummerbild der Eule noch einmal zu sehen, spiele ich ab und zu Spiel – „Dalila, die auf Monitore starrt“.

Macht man das lange genug – wird man hiermit belohnt:

Aber ihr seid hier ja nicht zum Spaß, daher werde ich jetzt die aus meiner Sicht spannenden Vorzüge beschreiben.

Vorab zum Einstieg eine Übersicht, wie die beiden Tools im direkten Vergleich der Funktionen abschneiden.

Funktion

Hootsuite

TweetDeck

Online Social Media Dashboard Desktop Anwendung
Plattformen Online Desktop, iPhone, iPad
Installation auf Keine Installation notwendig Apple, Windows, Linux
Optimale Browser Chrome 5, Safari 5, Firefox 3.6, Internet Explorer 8 ./.
Desktop-Version und Browser-Addons (Hootsuite) Fluid (Mac), Chrome, Mozilla Prism, Firefox Add on, Hootlet Chrome Extension, ./.
Netzwerke Twitter, Facebook, Facebook Page, LinkedIn, Ping.fm, WordPress, MySpace, Foursquare Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn, Foursquare, Google Buzz and more
Zeitgesteuerte Updates Ja ja
Mobile Unterstützung iPhone, Android, iPhone, Android
Tracking Tracking über eingebaute URL-Shortener
URL-Shortener Ow.ly, HT.ly bit.ly, is.gd, tinyurl, twurl (and other)
Teamarbeit ja nein
Aufgaben ja nein
Anpassbare Oberfläche ja, Designs, Spalten, Listen ja, Hell/Dunkel – anpassbare Farben. Listen, Keywordlisten
Sprachen Benutzeroberfläche Englisch, Japanisch mehr als 60 Sprachen, integrierte Übersetzungsfunktion für Tweets (via Google)
Monitoring Wort oder Phrase nein
Hinweis über neue Meldungen nein Diverse Einstellmöglichkeiten, inklusive Sound
Bilder ja YFrog, Tweetphoto, Twitpic, Mobypicture
Synchronisation ./. Über TweetDeck Account Synchronisation
Filtermöglichkeiten nein ja
Kosten Alles neu seit 16. August – Basisaccount kostenlos – Rest bitte hier nachlesen: http://blog.hootsuite.com/freemium-plans-clarifications/ (zur Zeit) kostenlos für private Anwender

Ihr seht, beide Tools sind mächtig. Sind die Funktionen Teamfähigkeit und Tracking wichtig, fällt die Entscheidung leicht. Damit kann TweetDeck  nicht dienen. Dafür unterstützt Tweetdeck wiederrum URL-Shortener, die dort die Trackingfunktion direkt vorhalten.

Aber wie schaut es aus im Hinblick auf die eigentliche Aufgabe – das twittern über unterschiedliche Accounts zu erleichtern oder andere Netzwerke mit Statusupdates zu versorgen? In beiden Anwendungen habe ich über die Konfiguration jeweils meine zwei Twitter-und den LinkedIn-Account eingestellt.

Twittern über Hootsuite

Am oberen Bildschirmrand findet man neben der Eule das Eingabefeld für die Nachricht. Daneben der Absendebutton – und gleich daneben kann man durch anklicken bestimmen, über welchen Account man die Internetgemeinde mit seiner Nachricht beglücken möchte.

Hootsuite Eingabefeld klein

Klickt man in das Feld „Compose message …“, eröffnen sich weitere Möglichkeiten:

Hootsuite Eingabefeld erweitert

Das URL-Shortener-Feld wird sichtbar, man kann Dateien anhängen, die Zeit für den Versand einstellen und die Nachricht als Entwurf speichern. Für „VielInhaltübernochmehrKanäleVerbreiter“ gibt es die Möglichkeit alle Profile gleichzeitig auszuwählen. Die Visualisierung ist grafisch sehr deutlich umgesetzt.Ausgewaehlte Netzwerke

Und Hootsuite denkt mit: Fällt einem jetzt ein, dass man doch noch ein Netzwerk vergessen hat, kann man über das +-Symbol das entsprechende Netzwerk sofort hinzufügen, ohne erst die Profileinstellungen suchen zu müssen.

Bedienbarkeit: 5 von 5 Sternchen

Twittern über TweetDeck

Ich lasse TweetDeck dagegen antreten. Die hier eingestellten Screens sind über die Windows-Version erstellt, sehen auf Linux aber genauso aus.

Die Oberfläche kann sowohl schwarz als auch weiß eingestellt werden. Da die dunkle Oberfläche in der Öko-Bilanz besser abschneidet – ist das TweetDeck bei mir schwarz.

Das Eingabefeld kann man entweder am oberen oder unteren Bildschirmrand platzieren. Hat man sich dafür entschieden, bei neuen Tweets über ein Infofenster informiert zu werden, sollte man die Platzierung mit Bedacht wählen, sonst wird die Tipperei durch das aufpoppende Fenster gestört. Das Eingabefeld ist dynamisch in der Länge; heißt – verkleinert man das Tweet-DeckFenster, verkürzt sich das Feld prozentual.

Anders als bei Hootsuite gibt es keine Überraschungen, wenn man in das Eingabefeld klickt. Aber – man kann Dateien und Links via Drag & Drop ins Feld schubsen. TweetDeck Eingabefeld

Durch Anklicken der jeweiligen Profile aktiviert oder deaktivert man die zu verwendenden Accounts. Die Visualisierung ist hier nicht ganz so eindeutig wie bei Hootsuite, aber auch hier kann man fehlende Netzwerke direkt ergänzen, ohne in die Einstellungen wechseln zu müssen.

Die Funktionen, die sich hinter den Symbolen verbergen:

  • Hinzufügen oder Ändern von Standorten
  • Fotos oder Videos hinzufügen
  • Auto Url-Verkürzer an- oder abstellen
  • TweetShrink this Update (Das muss neu sein, keinen blassen Schimmer was es bedeutet ;)
  • Übersetzungsfunktion (Das ist richtig cool für internationale SuperTweeter – ist zwar powered bei Google, trotzdem  fehlt Klingonisch #failure)Tweetdeck - automatische Übersetzung via Google
  • Hashtag-Hilfe
  • Zeitsteuerung

Durch die integrierte Übersetzung und die Integration der Url-Shortener und Bildupload-Dienste erhält auch TweetDeck die vollen

5 Sternchen.

Fazit: Das Absetzen von Nachrichten gelingt sowohl in Hootsuite als auch im TweetDeck einfach und schnell.

Kurz bevor ihr in den Snooze-Modus wechselt, beende ich hiermit Teil I.

In der Ausgabe Hootsuite oder Tweetdeck – Teil 2 zeige ich, wie man sich in beiden Tools der Überblick über Listen, Follower und andere Kernthemen verschafft oder sich vollends verirrt ;)Vorschau Hootsuite TweetDeck
Falls ihr nicht so lange warten wollt:

Spread the Word – die Tools dazu

Wir sind „social“. Wir schreiben nicht für uns selbst – sondern möchten  eine  große Leserschaft für unsere Inhalte begeistern.

Ist man in mehreren Netzwerken aktiv, mutiert das manuelle Füttern der gefräßigen Statuskanäle zur ABM-Maßnahme:

  • Bei Xing einloggen, den Statusbericht anpassen.
  • Auf LinkedIn einloggen, die Netzwerk-Aktivitäten aktualisieren.
  • Twittern über alle Accounts.
  • Eventuell via Youtube und/oder Flickr entsprechende Medien hinzufügen.
  • Den Bookmarkdienst seines Vertrauens füttern – und oops – hätte ich fast vergessen,
  • seine Freunde bei Facebook informieren.
  • und so weiter …

Da findige Entwickler das zum Glück niemandem zumuten, kann man sich als „Informer“ heutzutage diese Arbeit erleichtern.

Technik die begeistert, macht es möglich. Die meisten* Netzwerke und Communities bieten Schnittstellen zu anderen Netzwerken.

Die folgenden einfachen und kostenlosen Lösungen verwende ich selbst. Für Profis, Unternehmen und Social Media Experten stehen unzählige Open Source oder kommerzielle Tools zur Verfügung, aber das wissen diese Zielgruppen selbst am besten.

Schmalspur- und Ganzeinfach-Lösungen:

Blog → Hootsuite →Twitter

Stelle ich hier einen Artikel online, veröffentlicht Hootsuite** via RSS-Feed einen Hinweis über meinen verbundenen Twitter Account GrafDal.

Hootsuite Settings RSS
Hootsuite Settings RSS

Blog → Twitter → LinkedIn

In LinkedIn ist ebenfalls der Twitter-Account verknüpft. Die dortigen Tweets erscheinen in dort als Netzwerk-Aktivität. Über „Anwendungen“ können eigene Blogs ebenfalls integriert werden.

LinkedIn Netzwerkaktivitäten Twitter
Screen Netzwerkaktivitäten Twitter via LinkedIn

LinkedIn WordPress Anwendung
LinkedIn WordPress Anwendung

Zum Beispiel mit BlogLink von SixApart,  WordPress von WordPress. Die Blog-Einträge werden jeweils mit dem LinkedIn-Profil synchronisiert und das eigene Netzwerk so über alle Aktivitäten informiert.

Blog → Twitter

Über diverse WordPress Plugins kann  man auch direkt – ohne den Umweg über Hootsuite – twittern. Da ich bei einigen Bloggern bemerkt habe, dass sie – bewusst oder unbewusst – alle möglichen  Kanäle aktiviert haben, wird man ab und zu von Mehrfach-Tweets überschwemmt. Drum prüfe, wer die unterschiedlichen Kanäle miteinander verbindet.

Nischenprodukt

… write furthere

furthere.com
furthere.com

Vor einiger Zeit  habe ich einen Dienst namens furthere getestet. Über diesen Dienst kann man seinen eigenen – auf Twitter zum Teil recht kurzlebigen Tweets – eine digitale Ruhestätte einrichten. Aus den Tweets eines oder mehreren Twitter-Accounts wird ein Blog kreiert. Die Einträge können nachträglich editiert und um weiteren Text ergänzt werden.

Das alles funktioniert automatisch.  Heißt – man meldet sich einmal mit seinem Twitter-Account an – schraubt an den Einstellungen – und braucht sich um nichts mehr zu kümmern.

So schauts für die  Kombi hamburgschanze und GrafDal aus: http://hamburgschanze.furthere.com/

———–

*Auf Xing gibt es keine entsprechenden Anwendungen. Die Widgets dort beschränken sich auf Xing-Funktionen, die man in einen Blog oder eine Website einbinden kann. Hierfür muss das Xing-Profil auf öffentlich eingestellt sein. Daher verzichte ich auf Tests der Einbindung hier ;)

**Hootsuite ist so ein grandioses Tool. Das wird in einem der nächsten Artikel separat behandelt.

Mit (WordPress)-Sicherheit kein Spam

Im letzten Artikel habe ich einen kleinen Einblick in die Auswahl der Blogsoftware gegeben.

Aus meinen anderen Blog- und Websiteprojekten habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass man als naiver „Kommentarfunktionzurfügungsteller„, „Kontaktformularbetreiber“ oder einfacher „Registriervorganganbieter“ schnell über einen Zustrom von ein- bis zweideutigen Angeboten verfügt, die ohne entsprechende Sicherungen schnell den Spaß am Blog betreiben verleidet.

Als Jungunternehmer oder professioneller Blogger hat man es leicht – man beauftragt die Agentur seines Vertrauens mit der Sicherung der Plattform und widmet sich der Erstellung von einmaligen Content. Aber was macht man als Freizeit-Bloggerin um sich vor Kommentar-Spam und sonstigen Attacken zu schützen:

Man durchstöbert erneut die Plugins – dieses Mal mit dem Suchbegriff „security“ und schaut, was die Pluginvielfalt bietet.

Tagcloud Security in WordPress
Tagcloud Security in WordPress

Wenn hier das System der Tagcloud richtig funktioniert, wird bei WordPress-Verwendern das Thema Security nicht groß geschrieben. Die Suche nach Widgets und Twitter ist offensichtlich wichtiger. Anyway – aktuell gibt es immerhin 148 Security Plugins die man einsetzen könnte – und das ist nicht nichts ;)

Nicht ganz verkehrt ist es, vor dem wahllosen Ausprobieren  Blogs spezialisierter  Mitmachwebber zu durchforsten und sich die zahlreichen Tipps und Anleitungen zu Gemüte zu führen. In Abhängigkeit des verwendeten Hosters und des gebuchten Paketes kann man jeweils schauen, welche der vorgeschlagenen  Maßnahmen für einen selbst umsetzbar sind.

Findet man  einen Mittelweg zwischen Hysterie und normalen Sicherheitsvorkehrungen, ist man sicher auf der sicheren Seite.

Ich frage mich gerade, ob ich bereits in Richtung Hysterie tendiere; bei 16 zur Zeit für dieses Blog aktivierten Plugins sind allein sieben für die Sicherheit zuständig.

Da ich

  1. nicht weiß, ob meine Auswahl die beste und
  2. nicht sicher bin, ob es schlau ist , die eigenen Sicherheitsvorkehrungen zu veröffentlichen, empfehle ich zur weiterführenden Lektüre:

http://faq.wordpress-deutschland.org/wordpress-sicherer-machen/

Von hier aus kann man sich weiter durchhangeln, bis man die optimale Lösung gefunden hat.

P.S. Falls sich ein WordPress-Sicherheits-Profi hierher verirrt, der eklatante Sicherheitslücken in dieser Blog-Installation entdeckt – ich freue mich über eine Nachricht an meine E-Mail-Adresse (Aktiviere JavaScript, um die Email-Adresse zu sehen).

Social mit WordPress

Um nicht den Ruf einer Facebook-Stalkerin zu erhalten widme ich mich heute einem anderen Thema, das ich auch viel spannender finde:

Wie kann man aus den vorhandenen Tools und unterschiedlichen Social Media Kanälen, die für einen selbst beste Methode finden?

Vorweg gesagt – ich weiß es nicht. Wenn ihr eine Lösung sucht, braucht ihr nicht weiterlesen. Aber da ich mich gerade auf dem Weg der Suche befinde, könnt ihr mich gern begleiten, während ich ein wenig im Plauderkästchen krame:

Ich beginne mit der Entscheidungsfindung zur verwendeten Plattform, denn ohne Software kein Blog:

Für mich zur Disposition standen vier Lösungen:

  1. Blogger.com
  2. WordPress.com über deren Plattform
  3. WordPress-Blog in abgespeckter Version über meinen Hoster 1&1 oder
  4. eigene WordPress Installation auf meiner eigenen Domain.

1. Blogger.com

Blogger.com hat den Vorteil, dass es sehr einfach ist, in sämtliche Google-Kanäle integriert und die Nutzung über einen Google-Account zu nutzen ist. Die zur Verfügung stehenden Themes sind ansprechend und für die Integration diverser Widgets und Gadgets optimiert. Wer nicht unter Google-Phobie leidet, und vielleicht nur mal schnuppern möchte, ob bloggen überhaupt interessant für ihn ist, wäre das meine 1. Empfehlung.

2. WordPress.com über deren Plattform

Wenn ich interessante, schöne, informative oder einfach-nur-so-Blogs sehe, sind sie meist über WordPress erstellt. Für angehende Blogger besteht die Möglichkeit, auch ohne eigene Domain  von den vielfältigen wenn nicht unzähligen Vorteilen zu profitieren. Über wordpress.com (en) oder de/wordpress.com kann man sich nach Registrierung einen Blog anlegen mit der Syntax username.wordpress.com. Kann sogar sein, dass ich dort auch schon einen habe, aber ich finde dieser verflixten Zugangsdaten nicht wieder.

3. WordPress-Blog über 1&1

Wordpress Template Auswahl bei 1und1Mein ältester Blog hat schon diverse Umzüge hinter sich – von Blogger.com über eigene Domain – wieder zurück auf meine Domain – unter Verwendung der WordPress-Blog-Funktion von 1 & 1. So zufrieden ich mit meinem Hoster bin – das war ein großer Fehler. Beworben wird es mit ganz einfach und immer up-to-date. Ganz einfach kann ich bestätigen, immer up-to-date halte ich für ein Gerücht. Es stehen auch insgesamt nur 24 Templates zur Verfügung – und das größte Manko – man kann all die Vorteile der einfachen Plugin-Installation etc. nicht nutzen. Anyway – will gar nicht jammern – als nächstes Projekt steht der Umzug von blog.hamburg-schanze.de auf die

4. WordPress – eigene Installation

an. Für alle, die eine eigene Domain inklusive Webspace zur Verfügung haben und sich schon ansatzweise mit ihrem Paket auseinandergesetzt haben. Wissen, wie man FTP-Daten einträgt und bei  denen auch das Wort .htaccess keine Panikattacken auslöst – sei die neue WordPress Version 3.01 ans Herz gelegt.

Ich muss zwar jedes Mal grinsen, wenn ich die Anleitung für die 5-Minuten-Installation lese. Die reine Installationszeit liegt vielleicht sogar nur bei 3 Minuten – aber das davor und danach – plant einfach zwei Tage ein, bevor alles so eingerichtet ist und aussieht, wie ihr es haben wollt.

Das macht einen Blog zu einem Social Media Tool

Blogs gab es schon, bevor die Begriffe Social Media oder Web 2.0 das Internet überschwemmten. Und auch ohne Twitter, RSS-Feeds, Social Bookmarking war es möglich, einem Freund einen Hinweis auf einen interessanten Blog zu senden. War nicht so geschmeidig, und wurde über das gute alte E-Mail- oder Messenger-Programme erledigt.

Jetzt geht das zum Glück viel einfacher. Über „Social Bookmarking Tools“ können die favorisierten Dienste gleich in den Artikel mit eingebunden werden und der interessierte und/oder begeisterte Leser kann seinen Freunden, seinen Netzwerken und seinen Linklisten Bescheid geben.

WordPress hat dieses Verfahren perfektioniert.

Im Backend von WordPress auf Plugins klicken – einen Suchbegriff eingeben – in diesem Fall „social“ und die angezeigten Ergebnisse studieren. Hat man etwas interessantes gefunden – klickt man auf „Installieren“ – und der gesamte Prozess des Zip-Downloads auf den Server, das Entpacken, die Installation des Plugins auf dem Webservers, läuft im Hintergrund ab.

Je nach Plugin dreht man an ein paar Einstellungen und schon geht’s los. Gefällt das Plugin nicht, ist das Deaktivieren oder Löschen nur einen Mausklick entfernt.

Aktuell findet man mit dem Begriff social 357 Plugins. Damit die Plugin-Suche nicht zum einzigen Hobby wird, empfiehlt sich hier, auch die Bewertung der anderen User mit einfließen zu lassen.

Aktuell hier im Blog im Einsatz:

Plugin SexyBookmarks (sie heißen wirklich so) – das sind diese verschämt unter dem Artikel hervorlugenden Schaltflächen für das Netzwerk eures Vertrauens.

to be continued …