Es führt ein Weg vorbei

Heute morgen beim Sichten meiner Timeline auf Twitter über Schanze auf Facebook gestolpert. Die Betreiber sind recht aktiv und fischen interessante News aus der Presse.

Beim ersten Aufruf des Links werde ich auf die Facebook-Seite geführt. Beim Berühren des Links „Schanze“ erscheint das Fenster „Nicht angemeldet“ – Bitte melde dich an, um fortzufahren.

Das suggeriert mir , dass es jetzt nicht weitergeht und möchte fast auf  „Abbrechen“ klicken. Heute aber mal nicht. Ich klicke auf den Link „Schanze“ und siehe da – diese Gruppe scheint öffentlich zu sein. Die Gastfreundschaft der Schanze, berühmt und berüchtigt in der realen Welt, ist auch virtuell vorhanden.

Als  Anwohnerin ist diese Gruppe sehr interessant für mich, aber als 2nd-Hand-Facebookerin reicht mir vorerst das Mitlesen.

Das ist heute ein Punkt „Pro Facebook“. Durch die Einstellungen können Facebooker die Sichtbarkeit ihrer Einträge vermutlich gut einstellen.Zwar erscheint in unregemäßigen Abständen der Hinweis, ich sei nicht angemeldet, aber er verschwindet auch wieder.

Gastbeitrag: Braucht der Mensch Social Media?

Muss man selbst Brötchen backen, also Bäcker sein, um leckere Brötchen zu essen. Muss man nicht. Bei uns um die Ecke gibt’s zum Beispiel Stenzel, der kann das viel besser als ich. So in etwa begründe ich meine Totalverweigerung, was Social Media angeht. Viele Digital Natives und noch mehr übereifrige Digital Immigrants meinen, auf Teufel komm raus jeden Schritt den sie tun, der Welt preiszugeben. Danach wird über ungenügenden Datenschutz gejammert.
Hänge ich an meine Haustür ein Schild: „Leute kommt doch alle einfach mal rein und übrigens, es gibt Freibier“, wenn ich meine Ruhe haben will? Bestimmt!
Klar kann es durchaus in Twitter in Ausnahmefällen interessante und brühwarme Informationen aus erster Hand geben, dem verschliesse ich mich auch nicht. Es spricht meiner Meinung nach aber nichts dagegen, diese Informationen einfach zu konsumieren (siehe Brötchen).