Facebook spammt und Gmail erkennt es nicht – ich liebe E-Mail …

Gestern in meinem Gmail-Postfach. Eine E-Mail mit zwei Worten „Gratis Gewinnspiele“ im Absender, die ich ewig nicht mehr dort gefunden habe. Der Spamfilter von Gmail hat mich bisher nicht enttäuscht.

Neulich im Posteingang
Normalerweise hätte ich diese E-Mail sofort ungeöffnet als Spam markiert. Der Betreff-Text hat in mir jedoch die Hoffnung geweckt, dass er  mir Futter für diesen Blog liefert, denn:

Schau dir meine Fotos auf Facebook an – von dir ist bestimmt auch eins dabei.

  • Ich glaube nicht, dass jemand namens „Gratis“ Fotos von mir gemacht hat.
  • Soll das heißen, jemand „vertaggt“ gerade seine Fotos und ich bin auch auf einem zu sehen?

Facebook Einladung von Gratis Gewinnspiele

Hallo Vorname.nachname,

  • Nach dem Hallo wird mein Name aus dem vorderen Teil der Gmail-Adresse inklusive des Punktes extrahiert, der Nachname kleingeschrieben, das sieht jämmerlich unprofessionell aus.

Ich habe ein Facebook-Profil erstellt, in dem ich meine Bilder, Videos und Veranstaltungen posten kann, und möchte dich als Freundin hinzufügen, damit du diese sehen kannst.

  • Nach der Anrede geht’s groß geschrieben weiter, schlecht aus dem Englischen übertragen.
    Oben „Meine Fotos“, jetzt  „deine Fotos“ – und noch  noch Videos und Veranstaltungen – und damit ich das alles sehen kann, muss ich jemandes Freundin werden, der „Gratis“ heißt. Sollte ich doch  häufiger Spam lesen?  Ich beginne zu zu Schmunzeln.Der Spaß findet ein jähes Ende: Eine unüberwindbare Barriere wird mir vor den Genuss meiner (oder doch seiner?) Fotos gelegt.

Zuerst musst du Facebook beitreten. Sobald du dich registriert hast, kannst du ebenfalls dein eigenes Profil erstellen.

  • Toll, ein eigenes Profil auf Facebook erstellen, damit ich meine aktuellen und deren mir  noch unbekannten Freunde einladen kann, ein eigenes Profil zu erstellen – um  sie dann mit Einladungen zuspammen zu können.
    Dass ich noch nicht früher auf diese Idee gekommen bin!

    Ist Facebook nicht dieser Anbieter, der schon so viele Mitglieder hat, dass es als Land weltweit bereits den 3. Platz einnimmt?
    Warum auf diese Art und Weise bisherige Verweigerer einfangen? Facebook hat das nicht nötig und sollte auch nicht zwielichtigen Anbietern die Plattform dafür bieten.

Grüße,Gratis

  • Social Media Regel Nr. xyz „Empfehlungen in Social Media erwecken Vertrauen, wenn sie von echten Freunden kommen“.
    Ein wenig mehr Überlegung, wer als Unterzeichner dort steht, könnte helfen.

Um dich für Facebook zu registrieren, folge dem untenstehenden Link:

  • Regel nur 2 im für E-Mail, folge Links von dir unbekannten Absendern in E-Mails nicht. Dieser Registrierungslink bleibt ungeklickt.

Weitere Personen auf Facebook, die du vielleicht kennst:

  • Jetzt bin ich doch etwas enttäuscht, nur ein mir zwar durchaus bekannter – zumindest bis zu dieser E-Mail – echter (Ex)-Freund – in dem Feld. Weiß er eigentlich, dass sein Profilbild in dieser E-Mail eingefügt ist?

Bedeutet das:

  1. Nur dieser Dussel hat seine Einstellungen so gewählt, dass seine Kontakte über Facebook angeschrieben werden?
    (Von den 550 Millionen Mitgliedern kenne ich mindestens noch zwei weitere auf Facebook ;))
  2. Der Dussel wurde „gehackt“ und Mr. „Gratis Gewinnspiele“ macht sich gerade furchtbar unbeliebt?
  3. Facebook versucht gerade was tolles Neues um den Rest der Welt zu „verfreunden“?

Du hast bereits ein Konto? Füge diese E-Mail-Adresse zu deinem Konto hinzu.

  • Genau, damit ich auch weiterhin ganz einfach E-Mails von Gratis Gewinnspiele erhalten kann. Schaut man sich an, was hinter „diese E-Mail“ steckt, wird  mir nicht ganz klar, was ich meinem Konto hinzufügen würde. Auf Facebook meine E-Mail-Adresse mit einer d174644f3574c3…… „mergen“.

Im Abbinder finde ich noch:

Vorname.Nachname @ gmail.com wurde von Gratis Gewinnspiele zu Facebook eingeladen. Wenn du diese Art von E-Mails von Facebook in Zukunft nicht mehr erhalten möchtet, klicke bitte hier, um sie abzubestellen. Facebook, Inc. P.O. Box 10005, Palo Alto, CA 94303

Liebes Facebook,

bereits letztes Jahr erhielt ich so eine Einladung. Ich war „not amused“, habe sie seinerzeit tatsächlich einmal abbestellt und das Austragen schien erfolgreich geglückt zu sein.

Warum erhalte ich jetzt wieder diese Einladung an die seinerzeit blockierte Adresse?

  • Ist dass die „Rache“ dafür, dass Gmail keinen Zugriff auf die Adressbücher zulässt?
  • Wurde die Datenbank aktualisiert und die alten Sperrvermerke sind verloren gegangen?

Spannend an der ganzen Sache finde ich, dass ich noch nicht mal wüsste, wem ich für den Versand die „Freundschaft“ kündigen  müsste.

  • Dem Dussel, der seine Kontakte freigegeben hat?
  • Gratis Gewinnspiele, die einen schlechten Facebook-Social-Media-Berater haben?
  • Facebook?

Über aufklärende Kommentare hier freue ich  mich.

P.S. Weitere Facebook-Einladungen brauche ich übrigens nicht, ich werde den Weg dorthin finden, wenn ich ihn brauche.

Das neue Twitter – Umstellung zu 100 Prozent abgeschlossen – das ist neu

Mitte Oktober war es soweit: Twitter verkündet, die Umstellung auf die neue Oberfläche sei flächendeckend abgeschlossen. Für diejenigen die Twitter direkt über die Web-Oberfläche verwenden, ist der Einstieg nicht mehr ganz so einfach wie vor der Umstellung. Für diejenigen die Twitter über einen Client wie TweetDeck oder Hootsuite verwenden, ändert sich nichts.

Zur Erinnerung:

Oberfläche vor der Umstellung:

Twitter Oberfläche vor der Umstellung
Merkmale:

  • Alles auf einen Blick resp. auf einer Seite, großes Eingabefeld für die Tweets, im rechten Seitenbereich die aufklappbaren Zusatzinfos für die eigenen Listen, gespeicherten Suchen, Trends, das Suchfeld. Ebenfalls dort zu sehen, die Anzahl der eigenen Tweets, die Followerzahlen und zwei (wechselnde) Vorschläge, wem man noch folgen könnte.
  • In der Metanavigation u.a. die Links zum Profil, verschiedene Suchoptionen innerhalb von Twitter, Einstellungen zur Hilfe und die Log-out Möglichkeit.
  • Die Eingabe der Suchfläche war groß, die Anzeige der noch einzugebenden Zeichen nicht zu übersehen, der Sende-Button animiert zum 140-Zeichen-Autor zu werden.

Twitter Oberfläche „Neue Version“:

Twitter Oberfläche nach der Umstellung

Die neue Oberfläche konnte bereits recht frühzeitig getestet werden, und auch jetzt kann man noch zwischen der neuen und alten Oberfläche wechseln.

Das neue Twitter – Umstellung zu 100 Prozent abgeschlossen – das ist neu weiterlesen

Alle Welt spricht von WeTab und Amazon-Fake-Kommentaren, ist Qype-Fake besser?

Update: Qype hat geantwortet und versprochen, den Vorgang zu prüfen. Siehe Kommentar vom  11.10.2010

Berufsbedingt werfe ich ab und zu einen Blick auf meine Suchlisten zum Thema Forderungsmanagement auf Twitter. Am Donnerstag zeigte mir meine Twitterliste unter dem Suchbegriff  „Inkasso“  erstmalig zwei Bewertungen mit 5! Sternen auf Qype an.

Neugierig, was und wer hier bewertet wurde, auch die Einträge direkt auf Qype gelesen:

Geschaut, was es sonst noch in der Kategorie Inkasso auf Qype gibt. Ein Premium-Eintrag befindet sich  über den beiden Kommentaren, ansonsten schweigen sich die Kunden von Inkasso-Unternehmen bisher eher aus.

Die 5-Sterne-Bewertungen finde ich persönlich super, da perfekt für die gesamte Branche –  aber nach einer – gefühlten –  Millisekunde Freude frage ich mich:

  • Was für ein Zufall, dass zwei Personen ein Unternehmen auf Qype im Abstand von 2 Tagen  kommentieren, jeweils erst einen/drei Tage Qyper sind, 2 bis 8 nichtssagende Alibi-Beiträge schreiben und zufällig gibt es es bereits dazu passende Werbung eines Forderungmanagers? Der Schreibstil beider Einträge wirkt gekünstelt. „Honi soit qui mal y pense„.

Ich glaube nicht, dass die in den Qype-Bewertungen beworbene Firma diese Einträge selbst veranlasst  hat,  gerade eine Woche nach dem Eklat des WeTab Geschäftsführers auf Amazon².

  • Lässt Qype,  wenn sich Rubriken nicht durch echte User füllen, selbst Bewertungen schreiben lässt?

Liebe yindra und AntonBing von Qype – meldet euch bei mir und räumt meine Zweifel aus der Welt – vielleicht ist doch alles nur ein Zufall?

Derweil ich dies schreibe, sehe ich die Infos zur Telekom-Aktion auf Spiegel Online mit den bestellten User-Kommentaren.³ Ich bin gespannt, welche Unternehmen sich mit welchen Aktivitäten noch erwischen lassen.

Nur weil diverse Studien³ vor einiger Zeit herausgefunden haben, dass im Web Empfehlungen von „privaten“ Nutzern oder ggf. „Freunden“ einen immer größeren Einfluss auf die Kaufentscheidung haben, muss man doch nicht diesen Kanal so ungeschickt manipulieren.

Auf der Suche ob es schon Studien zum Thema „Glaubwürdigkeit der  Userbewertungen auf großen Bewertungsportalen“ gibt, habe ich eben diesen Blogbeitrag gefunden, der im letzten Absatz schreibt

„Momentan scheint die Bewertungskultur sich ungebremst weiter zu entwickeln. Ich frage mich jedoch , ob bei all dieser Bewerterei und Weiterverbreiterei nicht irgendwann die von den Anbietern gewünschte Glaubwürdigkeit leidet, weil immer mehr User diesen Mechanismen überdrüssig werden und mit Ablehnung auf Bewertungen und Empfehlungen von Online-Freunden reagieren? “
(Quelle: http://www.fuellhaas.com/2010/09/13/social-media-trends-3-like-it-oder-die-bewertungs-kultur/)

Besser kann ich es nicht ausdrücken.

__

¹Wetab-Chef-nimmt-nach-gefaelschten-Rezensionen-bei-Amazon-den-Hut-Update/

²Telekom ließ Nutzerbewertungen fingieren – Spiegel Online

³Kaufentscheidung

2008: Business Wissen  Informationsquellen im Web 2.0 dominieren Kaufentscheidung/

2010: Internetworld E-Commerce/Zahlen-Studien/Das-Internet als-Kauf und Informationsmedium

Social Media studieren – ohne Facebook – das Experiment geht weiter

Nach einem wunderschönen erholsamen Urlaub in Frankreich kann ich mich  wieder ganz entspannt bloggenden und twitternden Aktivitäten widmen.

Schwierigkeitsgrad erhöhen

Das Grundthema dieses Blogs – Überlebenstechniken im Social Web ohne Facebook – war bis jetzt einfach zu lösen. Ich schleiche etwas um Facebook herum und widme mich anderen Social Media Kanälen. Damit es nicht langweilig wird, musste ich den Schwierigkeitsgrad etwas erhöhen:

"Digital image content © 1997-2007 Hemera Technologies Inc., eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Jupiter Images Corporation. Alle Rechte vorbehalten."

Ich habe deshalb den Studiengang „Fachwirtin Social Media“ der dda – die dialog akademie – belegt und gestern war der erste Tag.

Interesse an Fortbildung Social Media

Was mich überrascht hat: Von den 21 Teilnehmern in Hamburg sind es lediglich drei, die Social Media belegt haben,  sieben Dialog Marketing und der Rest Online Marketing. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass das Interesse an Social Media Fortbildung zwar groß sei, aber die Mitarbeiter vorher die Grundlagen über den Online Marketing Fachwirt studieren und danach ggf. Social Media ergänzen.

Wer Interesse hat sich berufsbegleitend zum Fachwirt Online Marketing/Social Media/Dialogmarketing weiter zu bilden: dda-online.de (Kein gesponserter Link, aber ihr dürft mich gern erwähnen, falls ihr euch anmeldet ;)

Vernetzung mit den Kommilitonen (noch) ohne Facebook möglich

Bei dem gemeinsamen Kennenlern-Bierchen am Abend konnte ich erfahren, dass zumindest meine Tischgesellen sämtlichst auf Facebook zu finden sind. Zum Glück sind aber auch Xing und Linkedin noch bekannt – so dass diese erste Hürde überwunden ist. Mir wurde zwar angekündigt, dass Xing nur noch eine Überlebensdauer von maximal fünf Jahren gegeben würde – aber für die Dauer des Studiums (8 Monate) wird es mir noch über die Runden helfen.

Wenn Facebook down ist, und man ganz entspannt bleibt …

… ist sicher, dass man durchaus überleben kann, auch ohne Facebook. Da ich es immer noch vermeiden konnte, ein Facebook-Konto anzulegen, obwohl zwischenzeitlich sogar mein Arbeitgeber unter die Facebooker gegangen ist, habe ich von dem Zusammenbruch gestern nur über die Verzweiflungs-Tweets Kenntnis erhalten. Und als erstes sehe ich ich heute morgen einen Tweet in meiner Timeline von basicthinking

„Facebook: Schlimmster Ausfall seit Jahren hält die Welt in Atem“

Diese Schlagzeile hat ja schon fast „Bild-Zeitungs-Niveau“.

Dieser FB-Ausfall hielt vielleicht die Facebook-Welt in Atem, und gab ihr 2½ Stunden Zeit zu verschnaufen (und mir Material für einen kleinen Blogbeitrag )– aber sonst?

Ich würde mich über entsprechende aufklärende Kommentare freuen auf die Fragen:

Was ist  an einem temporären Ausfall von Facebook so dramatisch? Ist es mit Umsatz-, Freundschafts- oder anderen Verlusten verbunden?

Und wenn das so ist: Was wäre, wenn diese Plattform – aus welchen Gründen auch immer – von heute auf morgen nicht mehr zur Verfügung stünde?

Gedanken zum Thema ob Twitter nervt – oder eben halt nicht

Genervt von Twitter?

Auf dem Business-Blog von Meedia schreibt Nils Jacobsen am 1. September 2010 über (seinen) Twitter Nervfaktor und beschwört das Ende des Twitter-Hypes:

Ende des Hypes? Warum Twitter nervt

http://bit.ly/warumTwitternervt

Meine Gedanken zu diesem Artikel von Nils Jacobsen:

Wie kann Twitter nerven?

Nicht Twitter nervt, sondern „Twitter-Missbraucher“ können nerven – wenn man sie lässt und wenn man nicht weiß, wie man die vorhandenen Funktionen sinnvoll nutzt.
Ich finde an Twitter z. B.  grandios, dass ich schnell über die Listenfunktion einen Überblick  zu aktuellen Themen erhalte.
Beginnt mich jemand mit dem 99. „5-Schritte-zum-Erfolg-Tipp“ zu langweilen, der womöglich  im Stundentakt in mener Timeline erscheint, damit möglichst jeder in allen verfügbaren Zeitzone diesen wertvollen Beitrag zur Kenntnis nehmen kann, dann folge ich halt nicht mehr. Wo ist das Problem?

Twitter im Mainstream angekommen

Herzlichen Glückwunsch. Dann ist die Hoffnung groß, dass Twitter nicht in der Versenkung endet. Ich verstehe nur den Zusammenhang zu Lady Gaga nicht. Weder muss man ihr folgen noch sie sonst zur Kenntnis nehmen, das schaffe ich sowohl in der Tagespresse als auch online. Womit ich jetzt nichts gegen Lady Gaga sagen möchte, ich kenne sie nur vom Namen, mag also ihre Qualitäten in was auch immer nicht bewerten.

Statisches Twitter: Wo bleibt die Weiterentwicklung?

Warum müssen sich immer alle Tools weiterentwickeln*, wenn sie ihr Kerngeschäft ganz gut abdecken?
Aber wem nützt es, wenn ich irgendwo kundtue, dass mir ein Tweet gefällt?  Wenn doch schon  genügend Facebooker ihre Seiten „liken“.
Hat letztendlich nur zur Folge, dass die, die es sich leisten können, bezahlte „Liker“ auf Twitter schicken, damit sie – in welcher Rangliste auch immer – ganz oben stehen ;)
Ich freue mich schon ungemein auf die ersten Tweets im Sinne von: So erhalten Sie garantiert 300 Tweetliker stündlich.
*Ok – ich finde es auch toll, dass ich die Wahl zwischen Flugzeug und Auto habe und nicht mit der Kutsche in den Urlaub fahren muss, aber sinnbefreite Features, die es in einem Onlinetool nicht gibt, sind für mich  kein KO-Kriterium. Aber keine Bange, da Twitter ja „siehe oben“ im Mainstream angekommen ist, werden diese Weiterentwicklungen sicher folgen. Solange sie optional sind, ist es mir auch „wurscht“.

Klagen über Downtimes:

Zahle ich bereits einen Obolus an Twitter, der mir ausfallsichere Server garantiert? Wie kann man ständige Verfügbarkeit von einem (noch) kostenlosen Tool erwarten? Verstehe ich nicht, muss ich aber auch nicht. Und überhaupt –  ich mag den Wal.

Follower-Bestätigungsfunktion?

Das Wort hört sich schon krank an. Aber ich habe eben extra nochmal nachgeschaut, dort steht wirklich „Was Twitter fehlt, ist eine Follower-Bestätigungsfunktion“.  Absurde Idee. Wenn ich nicht zu träge wäre, hätte ich schon die Benachrichtigung über neue Follower abgestellt, der Medienwechsel ist eh nicht zeitgemäß.
Jetzt möchte noch jemand seine Follower bestätigen? Nur damit sie vielleicht gleich danach wieder weg sind?  Wird es dann auch eineEntfollower-Bestätigungs-Benachrichtigung“ geben, die der Betreffende aktiv anklicken muss? Im Sinne von: „Ja – ich bestätige hiermit, dass ich dir nicht mehr folgen will“. Würde die Performance der Twitter-Server sicher ungemein erhöhen. Bei dusseligen Profilbildern finde ich die Blockfunktion viel einfacher und unverbindlicher.

„Mit steigender Followerzahl gehen jedoch die eigentlich relevanten Nachrichten nach und nach unter.“

? Wenn  mir viele folgen, gehen doch in meiner Timeline die relevanten Nachrichten nicht unter?
Und selbst wenn einer jemand in meiner Timeline kollabiert *hüstel* – habe ich die für mich relevanten Infos wahlweise in Twitter, Tweetdeck oder Hootsuite direkt über Listen im Zugriff.

Twitter-Stress

Twitter-Stress?
Zum Thema Twitter-Stress wird es im Artikel zum Ende hin ein wenig  polemisch. Das öffentliche Reputationsthema ist ein Social Media- und nicht ein Twitter-Thema. Trunkenheitsgeschichten und -Fotos machen sich auf keinem Medium gut. Und wer sich krank schreiben lässt  und fröhlich vor sich hintwittert, wie gut das  kühle Bierchen im Sommergarten trotz Grippe schmeckt – sorry – da würde ich den Arbeitgebern ein einfacheres Kündigungsrecht wünschen.
Auf der anderen Seite, wenn ich nach der Weiterentwicklung  ganz viele Funktionen verwenden kann und natürlich auch muss, damit mich meine Follower ja nicht wieder verlassen;
da den Like-Button,  hier die Follower-Bestätigungs-Funktion und dann gleichzeitig darauf achten muss, dass mein Arbeitgeber meine Partyfotos nicht findet, dann wird es echt stressig.
Warum der Autor Nils Jacobsen sich auf der einen Seite mehr Funktionen wünscht, am Ende bei „Weniger ist mehr, viel mehr“ landet, verstehe ich vielleicht, wenn ich den Artikel ein zweites Mal lese. Aber  nicht mehr heute …

Social Media Blog – geht ohne Video ja gar nicht

Interaktion,  „user generated content“ und Videos – das sind einige der Buzz-Words, die man in der 1. Lehrstunde Social Media resp. Web 2.0 an den Kopf geworfen bekommt.

Interagieren könntet ihr hier über die Kommentarfunktion,  den Content habe ich generiert und heute kommt ein kleines Lehrstück über Verhalten in solzialen Netzwerken im Videoformat. Klasse finde ich die Einleitung mit dem Hinweis, dass man bei der Wahl des Alias‘ berücksichtigen sollte, dass auch zukünftige Chefs sich durchaus auf und in sozialen Netzwerken tummeln. Dreht eure Lautsprecher auf und lauscht den „Goldenen Regeln auf Facebook“. 

Twitter hat mich restored – und ich darf weiter twittern

Was für ein Abend. Der Twitter Support hat meinen @GrafDal Account wieder zum Leben erweckt und mein alter Digital-Wecker wird im nächsten Bella Block-Krimi  zwar  keine Haupt-, so doch eine Nebenrolle spielen (siehe blog.hamburgschanze.de).

Die Informationsmail vom Twitter-Supporter delbius ist kurz und knackig:

E-Mail vom Twitter Support

Erkenntnisse, die ich aus diesem kurzweiligen Twitter-Krimi gewonnen habe:

Mindestens 2 aktive Twitter-Accounts

Möchte man sich ernsthaft mit Twitter befassen und es als Vertriebs- und/oder Kommunikationskanal nutzen, sollte man auf jeden Fall mehr als einen aktiven Account haben. Im Fall einer fehlerhaften Sperre kann man so zumindest Tweets absetzen, um darüber zu informieren.

Twitter-Alias nicht auf Print-Produkten verwenden

Das Verwenden der Twitter-Adresse auf Kommunikationsmitteln wie Visitenkarten oder anderen Printprodukten ist mit Vorsicht zu genießen. Man stelle sich vor: Messe steht an, Plakate  mit den Social Media Kontaktdaten gedruckt und am Tag der Messe passiert Twitter ein automatischer Fehler.

Festhalten – wo der Twitter-Alias hinterlegt ist

Notiert euch, wo und in welcher anderen Anwendungen, Onlinediensten oder Netzwerken der Twittername angegeben ist. Ich habe mich heute schon gefragt, wo ich mich überall einloggen muss, um die Daten zu ändern. Das bleibt mir zum Glück – dieses Mal – erspart.

Twitter: Suspended via @GrafDal

Heute morgen habe ich noch gedacht, dass sich das Problem schnell beheben lassen wird und Twitter ganz schnell seinen Irrtum bemerkt. (http://socialmedia.dalila-graf.de/2010/08/uberleben-ohne-facebook-geht-aber-ohne-twitter/)

Aber Pustekuchen.  Nachdem mein erster Versuch scheiterte, das Ticketsystem von Twitter zu befüllen (wurde mit einer 403 Forbidden-Seite quittiert)  hatte der 2. Versuch immerhin zur Folge, dass ich eine E-Mail erhielt; Ich möge doch einmal die Twitter-Regeln lesen um zu schauen, gegen welche Regeln ich verstoßen haben könnte.

Zufälligerweise gehöre ich tatsächlich zu den Leuten, die – bevor sie sich bei einem Service anmelden – die dortigen Regeln durchlesen. Ok – das mag altmodisch und spießig sein,  und ich gebe es selten öffentlich zu – aber ich lese AGB, Datenschutzhinweise und ähnliches tatsächlich.

Aber gern habe ich die Twitter-Regeln noch einmal gründlich studiert, damit  ich auch dem nächsten Hinweis in der E-Mail Folge leisten konnte. „Man möge doch dem Support mitteilen, aus welchem Grund man meint, dass der eigene Account „suspended“ wurde.“

Hm, an diesem Punkt hätte ich mir einen klitzekleinen Hinweis gewünscht, was denn zum „suspenden“ geführt haben könnte. Ich als mitteltechnikaffine Internetuserin mag nicht beurteilen, ob mein Account gehackt wurde oder welcher meiner Follower für mich schlecht ist. Aber egal – nach dem ich die Regeln verzweifelt nach dem Grund meiner Deaktivierung durchforstet hatte, fiel es mir siedendheiß ein:

Im Zuge diverser Tests diverser Services aus den unzähligen 5 bis 15-Tipp-Tweets selbst ernannter Twitter-Experten habe ich mich vor einigen  oder Monaten naiv auf den TwitterTrain gesetzt, der mit dem Erwerb von garantierten 25 Followern wirbt. So ziemlich genau zwei Minuten nach dem Aktivieren hatte ich es schon bereut, denn die darüber generierten Follower fand ich nicht besonders spannend – aber was testet man nicht alles, wenn man neu bei Twitter ist – das ist doch gerade der – oder besser mein – Spaß dabei.

Was allerdings die letzten Tage merkwürdig ist – sowohl mit dem GrafDal als auch mit dem hamburgschanze Account, folgen mir dubiose Leute. Sie haben wahlweise keine Tweets – dafür zig Follower – oder einige Tweets – aber keine Follower. Hätte ich diese nach Sichtung des Profils gleich blocken oder als Spam melden müssen?

Im Moment bin ich etwas unsicher und traue mich kaum, meinen (noch) vorhandenen Account hamburgschanze zu verwenden. Auf der anderen Seite wäre es eine Herausforderung, einen Socialmedia-Blog zu betreiben, ohne Twitter und Facebook zu betreiben, die die beiden meist erstgenannten mit Social Media assozierten Dienste sind.

Wir werden sehen – es soll ja auch Leute geben – die komplett ohne Internet leben – was für ein Alptraum :)