Gedanken zum Thema ob Twitter nervt – oder eben halt nicht

Genervt von Twitter?

Auf dem Business-Blog von Meedia schreibt Nils Jacobsen am 1. September 2010 über (seinen) Twitter Nervfaktor und beschwört das Ende des Twitter-Hypes:

Ende des Hypes? Warum Twitter nervt

http://bit.ly/warumTwitternervt

Meine Gedanken zu diesem Artikel von Nils Jacobsen:

Wie kann Twitter nerven?

Nicht Twitter nervt, sondern „Twitter-Missbraucher“ können nerven – wenn man sie lässt und wenn man nicht weiß, wie man die vorhandenen Funktionen sinnvoll nutzt.
Ich finde an Twitter z. B.  grandios, dass ich schnell über die Listenfunktion einen Überblick  zu aktuellen Themen erhalte.
Beginnt mich jemand mit dem 99. „5-Schritte-zum-Erfolg-Tipp“ zu langweilen, der womöglich  im Stundentakt in mener Timeline erscheint, damit möglichst jeder in allen verfügbaren Zeitzone diesen wertvollen Beitrag zur Kenntnis nehmen kann, dann folge ich halt nicht mehr. Wo ist das Problem?

Twitter im Mainstream angekommen

Herzlichen Glückwunsch. Dann ist die Hoffnung groß, dass Twitter nicht in der Versenkung endet. Ich verstehe nur den Zusammenhang zu Lady Gaga nicht. Weder muss man ihr folgen noch sie sonst zur Kenntnis nehmen, das schaffe ich sowohl in der Tagespresse als auch online. Womit ich jetzt nichts gegen Lady Gaga sagen möchte, ich kenne sie nur vom Namen, mag also ihre Qualitäten in was auch immer nicht bewerten.

Statisches Twitter: Wo bleibt die Weiterentwicklung?

Warum müssen sich immer alle Tools weiterentwickeln*, wenn sie ihr Kerngeschäft ganz gut abdecken?
Aber wem nützt es, wenn ich irgendwo kundtue, dass mir ein Tweet gefällt?  Wenn doch schon  genügend Facebooker ihre Seiten „liken“.
Hat letztendlich nur zur Folge, dass die, die es sich leisten können, bezahlte „Liker“ auf Twitter schicken, damit sie – in welcher Rangliste auch immer – ganz oben stehen ;)
Ich freue mich schon ungemein auf die ersten Tweets im Sinne von: So erhalten Sie garantiert 300 Tweetliker stündlich.
*Ok – ich finde es auch toll, dass ich die Wahl zwischen Flugzeug und Auto habe und nicht mit der Kutsche in den Urlaub fahren muss, aber sinnbefreite Features, die es in einem Onlinetool nicht gibt, sind für mich  kein KO-Kriterium. Aber keine Bange, da Twitter ja „siehe oben“ im Mainstream angekommen ist, werden diese Weiterentwicklungen sicher folgen. Solange sie optional sind, ist es mir auch „wurscht“.

Klagen über Downtimes:

Zahle ich bereits einen Obolus an Twitter, der mir ausfallsichere Server garantiert? Wie kann man ständige Verfügbarkeit von einem (noch) kostenlosen Tool erwarten? Verstehe ich nicht, muss ich aber auch nicht. Und überhaupt –  ich mag den Wal.

Follower-Bestätigungsfunktion?

Das Wort hört sich schon krank an. Aber ich habe eben extra nochmal nachgeschaut, dort steht wirklich „Was Twitter fehlt, ist eine Follower-Bestätigungsfunktion“.  Absurde Idee. Wenn ich nicht zu träge wäre, hätte ich schon die Benachrichtigung über neue Follower abgestellt, der Medienwechsel ist eh nicht zeitgemäß.
Jetzt möchte noch jemand seine Follower bestätigen? Nur damit sie vielleicht gleich danach wieder weg sind?  Wird es dann auch eineEntfollower-Bestätigungs-Benachrichtigung“ geben, die der Betreffende aktiv anklicken muss? Im Sinne von: „Ja – ich bestätige hiermit, dass ich dir nicht mehr folgen will“. Würde die Performance der Twitter-Server sicher ungemein erhöhen. Bei dusseligen Profilbildern finde ich die Blockfunktion viel einfacher und unverbindlicher.

„Mit steigender Followerzahl gehen jedoch die eigentlich relevanten Nachrichten nach und nach unter.“

? Wenn  mir viele folgen, gehen doch in meiner Timeline die relevanten Nachrichten nicht unter?
Und selbst wenn einer jemand in meiner Timeline kollabiert *hüstel* – habe ich die für mich relevanten Infos wahlweise in Twitter, Tweetdeck oder Hootsuite direkt über Listen im Zugriff.

Twitter-Stress

Twitter-Stress?
Zum Thema Twitter-Stress wird es im Artikel zum Ende hin ein wenig  polemisch. Das öffentliche Reputationsthema ist ein Social Media- und nicht ein Twitter-Thema. Trunkenheitsgeschichten und -Fotos machen sich auf keinem Medium gut. Und wer sich krank schreiben lässt  und fröhlich vor sich hintwittert, wie gut das  kühle Bierchen im Sommergarten trotz Grippe schmeckt – sorry – da würde ich den Arbeitgebern ein einfacheres Kündigungsrecht wünschen.
Auf der anderen Seite, wenn ich nach der Weiterentwicklung  ganz viele Funktionen verwenden kann und natürlich auch muss, damit mich meine Follower ja nicht wieder verlassen;
da den Like-Button,  hier die Follower-Bestätigungs-Funktion und dann gleichzeitig darauf achten muss, dass mein Arbeitgeber meine Partyfotos nicht findet, dann wird es echt stressig.
Warum der Autor Nils Jacobsen sich auf der einen Seite mehr Funktionen wünscht, am Ende bei „Weniger ist mehr, viel mehr“ landet, verstehe ich vielleicht, wenn ich den Artikel ein zweites Mal lese. Aber  nicht mehr heute …

Social Media Blog – geht ohne Video ja gar nicht

Interaktion,  „user generated content“ und Videos – das sind einige der Buzz-Words, die man in der 1. Lehrstunde Social Media resp. Web 2.0 an den Kopf geworfen bekommt.

Interagieren könntet ihr hier über die Kommentarfunktion,  den Content habe ich generiert und heute kommt ein kleines Lehrstück über Verhalten in solzialen Netzwerken im Videoformat. Klasse finde ich die Einleitung mit dem Hinweis, dass man bei der Wahl des Alias‘ berücksichtigen sollte, dass auch zukünftige Chefs sich durchaus auf und in sozialen Netzwerken tummeln. Dreht eure Lautsprecher auf und lauscht den „Goldenen Regeln auf Facebook“. 

Twitter hat mich restored – und ich darf weiter twittern

Was für ein Abend. Der Twitter Support hat meinen @GrafDal Account wieder zum Leben erweckt und mein alter Digital-Wecker wird im nächsten Bella Block-Krimi  zwar  keine Haupt-, so doch eine Nebenrolle spielen (siehe blog.hamburgschanze.de).

Die Informationsmail vom Twitter-Supporter delbius ist kurz und knackig:

E-Mail vom Twitter Support

Erkenntnisse, die ich aus diesem kurzweiligen Twitter-Krimi gewonnen habe:

Mindestens 2 aktive Twitter-Accounts

Möchte man sich ernsthaft mit Twitter befassen und es als Vertriebs- und/oder Kommunikationskanal nutzen, sollte man auf jeden Fall mehr als einen aktiven Account haben. Im Fall einer fehlerhaften Sperre kann man so zumindest Tweets absetzen, um darüber zu informieren.

Twitter-Alias nicht auf Print-Produkten verwenden

Das Verwenden der Twitter-Adresse auf Kommunikationsmitteln wie Visitenkarten oder anderen Printprodukten ist mit Vorsicht zu genießen. Man stelle sich vor: Messe steht an, Plakate  mit den Social Media Kontaktdaten gedruckt und am Tag der Messe passiert Twitter ein automatischer Fehler.

Festhalten – wo der Twitter-Alias hinterlegt ist

Notiert euch, wo und in welcher anderen Anwendungen, Onlinediensten oder Netzwerken der Twittername angegeben ist. Ich habe mich heute schon gefragt, wo ich mich überall einloggen muss, um die Daten zu ändern. Das bleibt mir zum Glück – dieses Mal – erspart.

Twitter: Suspended via @GrafDal

Heute morgen habe ich noch gedacht, dass sich das Problem schnell beheben lassen wird und Twitter ganz schnell seinen Irrtum bemerkt. (http://socialmedia.dalila-graf.de/2010/08/uberleben-ohne-facebook-geht-aber-ohne-twitter/)

Aber Pustekuchen.  Nachdem mein erster Versuch scheiterte, das Ticketsystem von Twitter zu befüllen (wurde mit einer 403 Forbidden-Seite quittiert)  hatte der 2. Versuch immerhin zur Folge, dass ich eine E-Mail erhielt; Ich möge doch einmal die Twitter-Regeln lesen um zu schauen, gegen welche Regeln ich verstoßen haben könnte.

Zufälligerweise gehöre ich tatsächlich zu den Leuten, die – bevor sie sich bei einem Service anmelden – die dortigen Regeln durchlesen. Ok – das mag altmodisch und spießig sein,  und ich gebe es selten öffentlich zu – aber ich lese AGB, Datenschutzhinweise und ähnliches tatsächlich.

Aber gern habe ich die Twitter-Regeln noch einmal gründlich studiert, damit  ich auch dem nächsten Hinweis in der E-Mail Folge leisten konnte. „Man möge doch dem Support mitteilen, aus welchem Grund man meint, dass der eigene Account „suspended“ wurde.“

Hm, an diesem Punkt hätte ich mir einen klitzekleinen Hinweis gewünscht, was denn zum „suspenden“ geführt haben könnte. Ich als mitteltechnikaffine Internetuserin mag nicht beurteilen, ob mein Account gehackt wurde oder welcher meiner Follower für mich schlecht ist. Aber egal – nach dem ich die Regeln verzweifelt nach dem Grund meiner Deaktivierung durchforstet hatte, fiel es mir siedendheiß ein:

Im Zuge diverser Tests diverser Services aus den unzähligen 5 bis 15-Tipp-Tweets selbst ernannter Twitter-Experten habe ich mich vor einigen  oder Monaten naiv auf den TwitterTrain gesetzt, der mit dem Erwerb von garantierten 25 Followern wirbt. So ziemlich genau zwei Minuten nach dem Aktivieren hatte ich es schon bereut, denn die darüber generierten Follower fand ich nicht besonders spannend – aber was testet man nicht alles, wenn man neu bei Twitter ist – das ist doch gerade der – oder besser mein – Spaß dabei.

Was allerdings die letzten Tage merkwürdig ist – sowohl mit dem GrafDal als auch mit dem hamburgschanze Account, folgen mir dubiose Leute. Sie haben wahlweise keine Tweets – dafür zig Follower – oder einige Tweets – aber keine Follower. Hätte ich diese nach Sichtung des Profils gleich blocken oder als Spam melden müssen?

Im Moment bin ich etwas unsicher und traue mich kaum, meinen (noch) vorhandenen Account hamburgschanze zu verwenden. Auf der anderen Seite wäre es eine Herausforderung, einen Socialmedia-Blog zu betreiben, ohne Twitter und Facebook zu betreiben, die die beiden meist erstgenannten mit Social Media assozierten Dienste sind.

Wir werden sehen – es soll ja auch Leute geben – die komplett ohne Internet leben – was für ein Alptraum :)

Überleben ohne Facebook geht – aber ohne Twitter?

Dieser Tag fängt nicht gut an, mein Twitter Account GrafDal ist suspended – und ich habe keinen blassen Schimmer weshalb.

Ich starte wie üblich morgens Tweetdeck, lese, retweete, was man halt so macht. Dann poppt auf einmal ein Hinweis auf,  mein Passwort für meinen Account GrafDal habe sich geändert. Da ich nichts geändert habe,  mache ich vorsichtshalber einen Screenshot von dem Pop-Up.

Möchte twittern, ob das eine neue Art des Phishings ist, und merke, dass TweetDeck über den Acccount von GrafDal nicht mehr  twittern möchte.

Also dann doch mal auf Twitter direkt geschaut – und sehe dies:

Suspended?

Was habe ich böses getan? Ich weiß es nicht. Und jetzt habe ich auch keine Zeit mehr, es zu checken, da die Arbeit ruft.

Kurz noch Twitter über das Ticketsystem informiert – vielleicht hat sich das System nur etwas verschluckt.

Nachtrag: Twitter über Ticketsystem informierten funktioniert nicht. Auch dieser Weg bleibt mir verwehrt.

Hootsuite oder TweetDeck – Teil 1

Heute wurde mir von meiner lieben Kollegin C. aus H. die Frage gestellt, die ich mir selbst seit einigen Wochen versuche zu beantworten.

Verwende ich lieber Hootsuite oder TweetDeck?

Grafisch hat Hootsuite die Nase vorn, allein um das Schlummerbild der Eule noch einmal zu sehen, spiele ich ab und zu Spiel – „Dalila, die auf Monitore starrt“.

Macht man das lange genug – wird man hiermit belohnt:

Aber ihr seid hier ja nicht zum Spaß, daher werde ich jetzt die aus meiner Sicht spannenden Vorzüge beschreiben.

Vorab zum Einstieg eine Übersicht, wie die beiden Tools im direkten Vergleich der Funktionen abschneiden.

Funktion

Hootsuite

TweetDeck

Online Social Media Dashboard Desktop Anwendung
Plattformen Online Desktop, iPhone, iPad
Installation auf Keine Installation notwendig Apple, Windows, Linux
Optimale Browser Chrome 5, Safari 5, Firefox 3.6, Internet Explorer 8 ./.
Desktop-Version und Browser-Addons (Hootsuite) Fluid (Mac), Chrome, Mozilla Prism, Firefox Add on, Hootlet Chrome Extension, ./.
Netzwerke Twitter, Facebook, Facebook Page, LinkedIn, Ping.fm, WordPress, MySpace, Foursquare Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn, Foursquare, Google Buzz and more
Zeitgesteuerte Updates Ja ja
Mobile Unterstützung iPhone, Android, iPhone, Android
Tracking Tracking über eingebaute URL-Shortener
URL-Shortener Ow.ly, HT.ly bit.ly, is.gd, tinyurl, twurl (and other)
Teamarbeit ja nein
Aufgaben ja nein
Anpassbare Oberfläche ja, Designs, Spalten, Listen ja, Hell/Dunkel – anpassbare Farben. Listen, Keywordlisten
Sprachen Benutzeroberfläche Englisch, Japanisch mehr als 60 Sprachen, integrierte Übersetzungsfunktion für Tweets (via Google)
Monitoring Wort oder Phrase nein
Hinweis über neue Meldungen nein Diverse Einstellmöglichkeiten, inklusive Sound
Bilder ja YFrog, Tweetphoto, Twitpic, Mobypicture
Synchronisation ./. Über TweetDeck Account Synchronisation
Filtermöglichkeiten nein ja
Kosten Alles neu seit 16. August – Basisaccount kostenlos – Rest bitte hier nachlesen: http://blog.hootsuite.com/freemium-plans-clarifications/ (zur Zeit) kostenlos für private Anwender

Ihr seht, beide Tools sind mächtig. Sind die Funktionen Teamfähigkeit und Tracking wichtig, fällt die Entscheidung leicht. Damit kann TweetDeck  nicht dienen. Dafür unterstützt Tweetdeck wiederrum URL-Shortener, die dort die Trackingfunktion direkt vorhalten.

Aber wie schaut es aus im Hinblick auf die eigentliche Aufgabe – das twittern über unterschiedliche Accounts zu erleichtern oder andere Netzwerke mit Statusupdates zu versorgen? In beiden Anwendungen habe ich über die Konfiguration jeweils meine zwei Twitter-und den LinkedIn-Account eingestellt.

Twittern über Hootsuite

Am oberen Bildschirmrand findet man neben der Eule das Eingabefeld für die Nachricht. Daneben der Absendebutton – und gleich daneben kann man durch anklicken bestimmen, über welchen Account man die Internetgemeinde mit seiner Nachricht beglücken möchte.

Hootsuite Eingabefeld klein

Klickt man in das Feld „Compose message …“, eröffnen sich weitere Möglichkeiten:

Hootsuite Eingabefeld erweitert

Das URL-Shortener-Feld wird sichtbar, man kann Dateien anhängen, die Zeit für den Versand einstellen und die Nachricht als Entwurf speichern. Für „VielInhaltübernochmehrKanäleVerbreiter“ gibt es die Möglichkeit alle Profile gleichzeitig auszuwählen. Die Visualisierung ist grafisch sehr deutlich umgesetzt.Ausgewaehlte Netzwerke

Und Hootsuite denkt mit: Fällt einem jetzt ein, dass man doch noch ein Netzwerk vergessen hat, kann man über das +-Symbol das entsprechende Netzwerk sofort hinzufügen, ohne erst die Profileinstellungen suchen zu müssen.

Bedienbarkeit: 5 von 5 Sternchen

Twittern über TweetDeck

Ich lasse TweetDeck dagegen antreten. Die hier eingestellten Screens sind über die Windows-Version erstellt, sehen auf Linux aber genauso aus.

Die Oberfläche kann sowohl schwarz als auch weiß eingestellt werden. Da die dunkle Oberfläche in der Öko-Bilanz besser abschneidet – ist das TweetDeck bei mir schwarz.

Das Eingabefeld kann man entweder am oberen oder unteren Bildschirmrand platzieren. Hat man sich dafür entschieden, bei neuen Tweets über ein Infofenster informiert zu werden, sollte man die Platzierung mit Bedacht wählen, sonst wird die Tipperei durch das aufpoppende Fenster gestört. Das Eingabefeld ist dynamisch in der Länge; heißt – verkleinert man das Tweet-DeckFenster, verkürzt sich das Feld prozentual.

Anders als bei Hootsuite gibt es keine Überraschungen, wenn man in das Eingabefeld klickt. Aber – man kann Dateien und Links via Drag & Drop ins Feld schubsen. TweetDeck Eingabefeld

Durch Anklicken der jeweiligen Profile aktiviert oder deaktivert man die zu verwendenden Accounts. Die Visualisierung ist hier nicht ganz so eindeutig wie bei Hootsuite, aber auch hier kann man fehlende Netzwerke direkt ergänzen, ohne in die Einstellungen wechseln zu müssen.

Die Funktionen, die sich hinter den Symbolen verbergen:

  • Hinzufügen oder Ändern von Standorten
  • Fotos oder Videos hinzufügen
  • Auto Url-Verkürzer an- oder abstellen
  • TweetShrink this Update (Das muss neu sein, keinen blassen Schimmer was es bedeutet ;)
  • Übersetzungsfunktion (Das ist richtig cool für internationale SuperTweeter – ist zwar powered bei Google, trotzdem  fehlt Klingonisch #failure)Tweetdeck - automatische Übersetzung via Google
  • Hashtag-Hilfe
  • Zeitsteuerung

Durch die integrierte Übersetzung und die Integration der Url-Shortener und Bildupload-Dienste erhält auch TweetDeck die vollen

5 Sternchen.

Fazit: Das Absetzen von Nachrichten gelingt sowohl in Hootsuite als auch im TweetDeck einfach und schnell.

Kurz bevor ihr in den Snooze-Modus wechselt, beende ich hiermit Teil I.

In der Ausgabe Hootsuite oder Tweetdeck – Teil 2 zeige ich, wie man sich in beiden Tools der Überblick über Listen, Follower und andere Kernthemen verschafft oder sich vollends verirrt ;)Vorschau Hootsuite TweetDeck
Falls ihr nicht so lange warten wollt:

Der Trick mit dem Facebook Dislike-Button

Täglich auf der Suche nach Gründen, warum ich mich noch immer nicht auf Facebook anmelde, kommt mir dieser Artikel gerade recht.

Die Facebook-Falle mit dem Dislike-Button

gefunden auf heise.de

Da ich meine Meinung zu irgendwas noch nicht mal über den „Gefällt mir“-Button loswerden kann, bleibt mir auch das zweifelhafte Vergnügen erspart, „Opfer“ von gefakten „Dislike-Buttons“ zu werden.

Der „Dislike-Button“ ist ein Feature, das die Facebook-Macher den Nutzern des sozialen Netzwerks trotz starker Nachfrage hartnäckig vorenthalten.

Das ein „Gefällt mir nicht“-Button allerdings so stark nachgefragt wird, stimmt mich nachdenklich. Gibt es hierüber Erhebungen, in welchen Facebook-Ländern der Ruf nach „Dislike“ am lautesten ist? Könnten sich interessante Einblicke in die Grundstimmung einer Nation ergeben.

Spread the Word – die Tools dazu

Wir sind „social“. Wir schreiben nicht für uns selbst – sondern möchten  eine  große Leserschaft für unsere Inhalte begeistern.

Ist man in mehreren Netzwerken aktiv, mutiert das manuelle Füttern der gefräßigen Statuskanäle zur ABM-Maßnahme:

  • Bei Xing einloggen, den Statusbericht anpassen.
  • Auf LinkedIn einloggen, die Netzwerk-Aktivitäten aktualisieren.
  • Twittern über alle Accounts.
  • Eventuell via Youtube und/oder Flickr entsprechende Medien hinzufügen.
  • Den Bookmarkdienst seines Vertrauens füttern – und oops – hätte ich fast vergessen,
  • seine Freunde bei Facebook informieren.
  • und so weiter …

Da findige Entwickler das zum Glück niemandem zumuten, kann man sich als „Informer“ heutzutage diese Arbeit erleichtern.

Technik die begeistert, macht es möglich. Die meisten* Netzwerke und Communities bieten Schnittstellen zu anderen Netzwerken.

Die folgenden einfachen und kostenlosen Lösungen verwende ich selbst. Für Profis, Unternehmen und Social Media Experten stehen unzählige Open Source oder kommerzielle Tools zur Verfügung, aber das wissen diese Zielgruppen selbst am besten.

Schmalspur- und Ganzeinfach-Lösungen:

Blog → Hootsuite →Twitter

Stelle ich hier einen Artikel online, veröffentlicht Hootsuite** via RSS-Feed einen Hinweis über meinen verbundenen Twitter Account GrafDal.

Hootsuite Settings RSS
Hootsuite Settings RSS

Blog → Twitter → LinkedIn

In LinkedIn ist ebenfalls der Twitter-Account verknüpft. Die dortigen Tweets erscheinen in dort als Netzwerk-Aktivität. Über „Anwendungen“ können eigene Blogs ebenfalls integriert werden.

LinkedIn Netzwerkaktivitäten Twitter
Screen Netzwerkaktivitäten Twitter via LinkedIn

LinkedIn WordPress Anwendung
LinkedIn WordPress Anwendung

Zum Beispiel mit BlogLink von SixApart,  WordPress von WordPress. Die Blog-Einträge werden jeweils mit dem LinkedIn-Profil synchronisiert und das eigene Netzwerk so über alle Aktivitäten informiert.

Blog → Twitter

Über diverse WordPress Plugins kann  man auch direkt – ohne den Umweg über Hootsuite – twittern. Da ich bei einigen Bloggern bemerkt habe, dass sie – bewusst oder unbewusst – alle möglichen  Kanäle aktiviert haben, wird man ab und zu von Mehrfach-Tweets überschwemmt. Drum prüfe, wer die unterschiedlichen Kanäle miteinander verbindet.

Nischenprodukt

… write furthere

furthere.com
furthere.com

Vor einiger Zeit  habe ich einen Dienst namens furthere getestet. Über diesen Dienst kann man seinen eigenen – auf Twitter zum Teil recht kurzlebigen Tweets – eine digitale Ruhestätte einrichten. Aus den Tweets eines oder mehreren Twitter-Accounts wird ein Blog kreiert. Die Einträge können nachträglich editiert und um weiteren Text ergänzt werden.

Das alles funktioniert automatisch.  Heißt – man meldet sich einmal mit seinem Twitter-Account an – schraubt an den Einstellungen – und braucht sich um nichts mehr zu kümmern.

So schauts für die  Kombi hamburgschanze und GrafDal aus: http://hamburgschanze.furthere.com/

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*Auf Xing gibt es keine entsprechenden Anwendungen. Die Widgets dort beschränken sich auf Xing-Funktionen, die man in einen Blog oder eine Website einbinden kann. Hierfür muss das Xing-Profil auf öffentlich eingestellt sein. Daher verzichte ich auf Tests der Einbindung hier ;)

**Hootsuite ist so ein grandioses Tool. Das wird in einem der nächsten Artikel separat behandelt.

Mit (WordPress)-Sicherheit kein Spam

Im letzten Artikel habe ich einen kleinen Einblick in die Auswahl der Blogsoftware gegeben.

Aus meinen anderen Blog- und Websiteprojekten habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass man als naiver „Kommentarfunktionzurfügungsteller„, „Kontaktformularbetreiber“ oder einfacher „Registriervorganganbieter“ schnell über einen Zustrom von ein- bis zweideutigen Angeboten verfügt, die ohne entsprechende Sicherungen schnell den Spaß am Blog betreiben verleidet.

Als Jungunternehmer oder professioneller Blogger hat man es leicht – man beauftragt die Agentur seines Vertrauens mit der Sicherung der Plattform und widmet sich der Erstellung von einmaligen Content. Aber was macht man als Freizeit-Bloggerin um sich vor Kommentar-Spam und sonstigen Attacken zu schützen:

Man durchstöbert erneut die Plugins – dieses Mal mit dem Suchbegriff „security“ und schaut, was die Pluginvielfalt bietet.

Tagcloud Security in WordPress
Tagcloud Security in WordPress

Wenn hier das System der Tagcloud richtig funktioniert, wird bei WordPress-Verwendern das Thema Security nicht groß geschrieben. Die Suche nach Widgets und Twitter ist offensichtlich wichtiger. Anyway – aktuell gibt es immerhin 148 Security Plugins die man einsetzen könnte – und das ist nicht nichts ;)

Nicht ganz verkehrt ist es, vor dem wahllosen Ausprobieren  Blogs spezialisierter  Mitmachwebber zu durchforsten und sich die zahlreichen Tipps und Anleitungen zu Gemüte zu führen. In Abhängigkeit des verwendeten Hosters und des gebuchten Paketes kann man jeweils schauen, welche der vorgeschlagenen  Maßnahmen für einen selbst umsetzbar sind.

Findet man  einen Mittelweg zwischen Hysterie und normalen Sicherheitsvorkehrungen, ist man sicher auf der sicheren Seite.

Ich frage mich gerade, ob ich bereits in Richtung Hysterie tendiere; bei 16 zur Zeit für dieses Blog aktivierten Plugins sind allein sieben für die Sicherheit zuständig.

Da ich

  1. nicht weiß, ob meine Auswahl die beste und
  2. nicht sicher bin, ob es schlau ist , die eigenen Sicherheitsvorkehrungen zu veröffentlichen, empfehle ich zur weiterführenden Lektüre:

http://faq.wordpress-deutschland.org/wordpress-sicherer-machen/

Von hier aus kann man sich weiter durchhangeln, bis man die optimale Lösung gefunden hat.

P.S. Falls sich ein WordPress-Sicherheits-Profi hierher verirrt, der eklatante Sicherheitslücken in dieser Blog-Installation entdeckt – ich freue mich über eine Nachricht an meine E-Mail-Adresse socialmedia [at] dalila-graf [dot] de.